Lieber Jacek,
vielen Dank für deinen Beitrag und keine Angst – du kannst niemandem zu nahe treten, der dich nicht zu nahe (im angreifenden Sinne) an sich heranlässt. Ich möchte hier einen liebevollen Thread aufmachen, indem wir Ideen austauschen und uns gegenseitig inspirieren und bereichern können. Da passt das Thema Entgiftung doch sehr gut rein.
Ich teile deine Meinung und habe in diese Richtung auch schon Maßnahmen unternommen (Heilerde, Basenbäder), wie du oben lesen kannst. Magst du deine konkreten Entgiftungserfahrungen mit uns teilen?
Liebe Grüße
Natascha
Hallo Natascha,
ich habe mit Entgiftungstropfen von Phönix angefangen von denen ich aber schnell wieder wegkam, ging zu Chlorella über und später kam Koriander hinzu – von beiden ging es mir nicht gut. Von Chlorella bekam ich starke Nierenschmerzen und eine Hüftkopfnekrose beidseitig. Beide Hüften haben sich nach Absetzen von Chlorella remineralisiert, was aber ein ganzes Jahr gedauert hat. Koriander verursachte Depressionen.
Erst mit DMSA/DMPS/Alphaliponsäure (ALA) konnte ich ohne Beschwerden zu bekommen einiges Ausleiten – Labornachweise. Das alles begleitet mit einer 80-100% vegetarischen Rohkost, viel Bewegung an frischer Luft und viel viel Wasser!
Mein großer Fehler dazu; die besten Ausleitungsmethoden oder Ernährungsmaßnahmen werden nichts dauerhaft vollbringen können wenn wir nicht die Schadstoff-Zufuhr unterbrechen/beseitigt haben! Das war bei mir nämlich der Fall. Erst musste ein alter toter Wurzelgefüllter Backenzahn entfernt werden (10J zu spät), mit dem Knochen darunter, der nekrotisch war, Leichengifte produzierte und sicher noch altes Amalgam beherbergte das langsam in meine Gelenke und Bänder abgelagert wurde und somit für weitere Entzündungen sorgte. Nach diese These sind viele Autoimmunerkrankungen (nicht alle) „nur“ akkumulierte Schadstoffablagerungen an verschiedensten Stellen des Körpers, die nun von der Medizin in verschiedenste Krankheitsklassifikationen eingeordnet werden mit angeschlossener Symptombehandlung. Bei chronischen Metallbelastungen haben wir das „Glück“ ihnen mit Chelaten beizukommen.
Für mein Ausbruch des Rheumatismus waren Amalgam Plomben verantwortlich, die ich in meiner Jugend bekam (auch die Pso kam in der Jugend) und mit Anfang 30 ohne Schutzmaßnahmen ausbohren lies, einige Zeit darauf hatte ich arthritische Hüften - ein ungesunder Lebensstil spielte dem sicher zu. andere haben nach umfangreichen ungeschützten Ausbohraktionen schwerste Nervenleiden, so gesehen habe ich noch Glück gehabt, obwohl auch ich später unmittelbar nach einem Kernspin (MRT) ein mieses Nervenleiden entwickelt habe was ich mit DMSA/ALA nach Hall Cutler, Fastenkuren und Gebet beseitigen konnte - etwa ein Jahr gedauert. Nervenkrankheiten sind so verdammt typisch für Quecksilberbelastungen, aber eben auch Gelenkentzündungen oder Hautkrankheiten wie Psoriasis, die mich netterweise an unmöglichen Stellen immer noch begleitet.
Deshalb werde ich demnächst wieder verstärkt mit DMPS Infusionen anfangen, natürlich bei einem Naturheilkunde Arzt. DMSA/ALA nehme ich ohne Arzt sporadisch, sind auch frei erhältlich, trotzdem sollte man sie mit der Anwendung der Chelate vertraut machen. zB. sollten Chelate nie mit noch vorhandenen (allen) Metallen und/oder toten Zähnen(!) im Mund eingenomen werden usw.
Was ich dummerweise in der Rheumazeit komplett verpasst habe sind ausreichend Supplemente einzunehmen. Ich, wie viele andere damalige Rohköstler waren ideologisch auf dem Dampfer: „ rohe Kost, ein paar Wildkräuter und die Sommersonne bieten uns alles was wir brauchen“ - ein Trugschluss bei den ausgezehrten und belasteten (auch Bio) Böden. Heutige Rohköstler sind schlauer. Gerade nach Chelattagen wird dringlichst die Wiederauffüllung der Mineralien verlangt, denn auch sie werden von den Chelaten abgebaut und Vitamine brauchen chronisch Kranke sowieso um so mehr als gesunde!
LG