Liebe Alle,
ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich hier überhaupt richtig bin, aber ich schreibe euch jetzt einfach mal, da ihr bestimmt mehr Erfahrung habt mit der ganzen Thematik als ich.
Ich bin 41 Jahre alt und habe seit mehr als 4 Jahren Rückenschmerzen (LWS Bereich und besonders im ISG) und Einschränkungen in der Beweglichkeit (nach vorne Beugen geht manchmal gar nicht, manchmal einigermaßen).
In Schüben verstärkt sich die Symptomatik- charakteristisch ist, dass ich nach Sitzen oder Liegen kaum „hochkomme“ und mich nur mühsam und langsam aufrichten kann. Das Einzige, was dann meist hilft, ist Diclo.
Am Rücken wurde Arthrose der Lendenwirbel und ein Bandscheibenvorfall bei LW4/5 festgestellt (der Vorfall hat sich aber wieder etwas zurückgebildet).
Deshalb habe ich immer gedacht, dass die Probleme damit zusammenhängen. Mich hat stutzig gemacht, dass keine Therapie wirklich anzuschlagen scheint (ich mache Kieser-Training, hatte manuelle Therapie etc. alles ohne Verbesserung). Nur Diclo scheint zu helfen.
Und so bin ich irgendwann auf den rheumatischen Formenkreis gekommen.
Als ich 25 war, hatte ich intensive Schmerzen an beiden Fersen (fingen plötzlich in der Nacht an), die ein halbes Jahr lang anhielten und dann auch erst mit Diclo über mehrere Wochen wieder verschwanden.
Vieles davon spricht ja für Spondyloarthritis.
Seltsam ist aber, dass meine Schmerzen in der Nacht nicht unbedingt so viel stärker sind als am Tag und auch Bewegung manchmal schmerzt (Ruhe ist aber auch nicht wirklich gut). Morgens bin ich nicht wirklich steif, habe aber irgendwann mal beobachtet, dass ich morgens etwas unbeweglicher bin als später am Tag- aber eben nur in leichter Ausprägung.
Generell habe ich immer wieder in Abständen von 1-3 Wochen pochende Schmerzen an der Schläfe und ein übersteigertes Schlafbedürfnis (dann schlafe ich bis zu 15 Stunden am Tag) und bin mehrere Tage schlapp- so auch jetzt wieder.
Seit zwei Jahren habe ich phasenweise auch einschießende Nervenschmerzen im Oberschenkel.
Ich war letzte Woche beim Rheumatologen, der mich gründlich untersucht hat. Der Schobertest war wohl auffällig (obwohl ich da noch relativ beweglich war für meine Verhältnisse, wie ich finde). Im Bluttest wurde festgestellt, dass der HLA B27 Wert positiv ist. RF negativ und CCP AK schwach positiver Grenzbefund.
Ein MRT des Beckens mit ISG ist jetzt Mitte Januar geplant.
HHmm, jetzt habe ich euch wahrscheinlich ganz erschlagen mit meinen Infos?
Ich würde mir wünschen, endlich eine Diagnose zu haben, fürchte aber andererseits auch, mich in etwas zu verrennen.
Euch auf jeden Fall schon mal ganz lieben Dank fürs Lesen und vielleicht habt ihr ja eine Idee dazu?
Liebe Grüßle von Steffi
ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich hier überhaupt richtig bin, aber ich schreibe euch jetzt einfach mal, da ihr bestimmt mehr Erfahrung habt mit der ganzen Thematik als ich.
Ich bin 41 Jahre alt und habe seit mehr als 4 Jahren Rückenschmerzen (LWS Bereich und besonders im ISG) und Einschränkungen in der Beweglichkeit (nach vorne Beugen geht manchmal gar nicht, manchmal einigermaßen).
In Schüben verstärkt sich die Symptomatik- charakteristisch ist, dass ich nach Sitzen oder Liegen kaum „hochkomme“ und mich nur mühsam und langsam aufrichten kann. Das Einzige, was dann meist hilft, ist Diclo.
Am Rücken wurde Arthrose der Lendenwirbel und ein Bandscheibenvorfall bei LW4/5 festgestellt (der Vorfall hat sich aber wieder etwas zurückgebildet).
Deshalb habe ich immer gedacht, dass die Probleme damit zusammenhängen. Mich hat stutzig gemacht, dass keine Therapie wirklich anzuschlagen scheint (ich mache Kieser-Training, hatte manuelle Therapie etc. alles ohne Verbesserung). Nur Diclo scheint zu helfen.
Und so bin ich irgendwann auf den rheumatischen Formenkreis gekommen.
Als ich 25 war, hatte ich intensive Schmerzen an beiden Fersen (fingen plötzlich in der Nacht an), die ein halbes Jahr lang anhielten und dann auch erst mit Diclo über mehrere Wochen wieder verschwanden.
Vieles davon spricht ja für Spondyloarthritis.
Seltsam ist aber, dass meine Schmerzen in der Nacht nicht unbedingt so viel stärker sind als am Tag und auch Bewegung manchmal schmerzt (Ruhe ist aber auch nicht wirklich gut). Morgens bin ich nicht wirklich steif, habe aber irgendwann mal beobachtet, dass ich morgens etwas unbeweglicher bin als später am Tag- aber eben nur in leichter Ausprägung.
Generell habe ich immer wieder in Abständen von 1-3 Wochen pochende Schmerzen an der Schläfe und ein übersteigertes Schlafbedürfnis (dann schlafe ich bis zu 15 Stunden am Tag) und bin mehrere Tage schlapp- so auch jetzt wieder.
Seit zwei Jahren habe ich phasenweise auch einschießende Nervenschmerzen im Oberschenkel.
Ich war letzte Woche beim Rheumatologen, der mich gründlich untersucht hat. Der Schobertest war wohl auffällig (obwohl ich da noch relativ beweglich war für meine Verhältnisse, wie ich finde). Im Bluttest wurde festgestellt, dass der HLA B27 Wert positiv ist. RF negativ und CCP AK schwach positiver Grenzbefund.
Ein MRT des Beckens mit ISG ist jetzt Mitte Januar geplant.
HHmm, jetzt habe ich euch wahrscheinlich ganz erschlagen mit meinen Infos?
Ich würde mir wünschen, endlich eine Diagnose zu haben, fürchte aber andererseits auch, mich in etwas zu verrennen.
Euch auf jeden Fall schon mal ganz lieben Dank fürs Lesen und vielleicht habt ihr ja eine Idee dazu?
Liebe Grüßle von Steffi