AndySan
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin seit 2006 an einer rheumatoiden Arthritis mit besonders schwerem Verlauf erkrankt. Kein Medikament (MTX, Biological etc.) hat gewirkt bis ich Rituximap (Mab Thera) bekommen habe. Unter Ritux war ich nun endlich schmerzfrei und konnte Kortison und alle weiteren Schmerzmittel absetzen. Als nun aber gerade der nächste Zyklus dran war, bekam ich ein starke Bronchitis und durfte die Infusion nicht erhalten. Das zog sich leider 2 Monate hin und die Schmerzen kehrten in vollem Umfang zurück. Ich musste also wieder voll mit Kortison und IBU einsteigen. Nach einigen Wochen habe ich mal so aus Interesse meinen Blutzucker gemessen und siehe da, er war viel zu hoch. Inzwischen wirkt das Ritux wieder und ich habe das Kortison ausgeschlichen. Nehme an täglichen Medikamenten nur so bissel Chichi Krams (Blutdruckmittel Vocado HCT, Vitamin D, Folsäure, Magnesium).
Nun war ich beim Arzt, wegen dem zu hohen Blutzucker (Teilweise über 300, aber auch mal ganz normal bei 100). Er vermutete eine durch das Kortison verursachte Diabetes Typ2 und bestellt mich für Donnerstag Morgen nüchtern zur Blut- und Urinprobe ein. Heute war nun die Besprechung und Auswertung der Ergebnisse die mich völlig durcheinander und den Arzt an seine Grenzen brachte und er an der korrekten Messung der Blutwerte zweifelte:
- Blutbild: Nüchternzucker viel zu hoch 280
- Morgenurin: Zucker nicht erkennbar, also 0
Der Arzt meinte, ab spätestens 170 müsste mein Urin soviel Zucker enthalten, dass ich meinen Kaffee mit süßen kann, da die Nieren ihre Schleusen öffnet und den Überschuss ausschwemmt. Also ist entweder nichts und die Blutwerte sind nur durch "etwas" verfälscht, oder es liegt etwas schwerwiegenderes vor, da man sich normal auf den Urintest zu 100% verlassen könne. Er hat mich zu einem Diabetologen für weitere Untersuchungen überwiesen.
Muss ich mir eventuell Sorgen machen, dass es vielleicht nicht "nur" Diabetes oder verfälschte Werte sind, sondern die Nieren erkrankt sind, weil sie nicht richtig ausschwemmen? Ich muss dazu sagen, ich bin zwar übergewichtig (120kg bei 174cm), habe aber sonst keinerlei Symptome/Beschwerden, trinke sehr viel stilles Wasser (mind. 2-3 Liter täglich) plus andere Getränke wie O- Saft, Tee, Kaffee (kein Alkohol) und habe keine Probleme mit dem/beim Wasserlassen.
Nun zu meiner Frage an die Gemeinschaft, kennt jemand solche Veränderungen der Blutwerte eventuell durch das Rituximab, andere Medikamente oder durch das Rheuma selbst?
ich bin seit 2006 an einer rheumatoiden Arthritis mit besonders schwerem Verlauf erkrankt. Kein Medikament (MTX, Biological etc.) hat gewirkt bis ich Rituximap (Mab Thera) bekommen habe. Unter Ritux war ich nun endlich schmerzfrei und konnte Kortison und alle weiteren Schmerzmittel absetzen. Als nun aber gerade der nächste Zyklus dran war, bekam ich ein starke Bronchitis und durfte die Infusion nicht erhalten. Das zog sich leider 2 Monate hin und die Schmerzen kehrten in vollem Umfang zurück. Ich musste also wieder voll mit Kortison und IBU einsteigen. Nach einigen Wochen habe ich mal so aus Interesse meinen Blutzucker gemessen und siehe da, er war viel zu hoch. Inzwischen wirkt das Ritux wieder und ich habe das Kortison ausgeschlichen. Nehme an täglichen Medikamenten nur so bissel Chichi Krams (Blutdruckmittel Vocado HCT, Vitamin D, Folsäure, Magnesium).
Nun war ich beim Arzt, wegen dem zu hohen Blutzucker (Teilweise über 300, aber auch mal ganz normal bei 100). Er vermutete eine durch das Kortison verursachte Diabetes Typ2 und bestellt mich für Donnerstag Morgen nüchtern zur Blut- und Urinprobe ein. Heute war nun die Besprechung und Auswertung der Ergebnisse die mich völlig durcheinander und den Arzt an seine Grenzen brachte und er an der korrekten Messung der Blutwerte zweifelte:
- Blutbild: Nüchternzucker viel zu hoch 280
- Morgenurin: Zucker nicht erkennbar, also 0
Der Arzt meinte, ab spätestens 170 müsste mein Urin soviel Zucker enthalten, dass ich meinen Kaffee mit süßen kann, da die Nieren ihre Schleusen öffnet und den Überschuss ausschwemmt. Also ist entweder nichts und die Blutwerte sind nur durch "etwas" verfälscht, oder es liegt etwas schwerwiegenderes vor, da man sich normal auf den Urintest zu 100% verlassen könne. Er hat mich zu einem Diabetologen für weitere Untersuchungen überwiesen.
Muss ich mir eventuell Sorgen machen, dass es vielleicht nicht "nur" Diabetes oder verfälschte Werte sind, sondern die Nieren erkrankt sind, weil sie nicht richtig ausschwemmen? Ich muss dazu sagen, ich bin zwar übergewichtig (120kg bei 174cm), habe aber sonst keinerlei Symptome/Beschwerden, trinke sehr viel stilles Wasser (mind. 2-3 Liter täglich) plus andere Getränke wie O- Saft, Tee, Kaffee (kein Alkohol) und habe keine Probleme mit dem/beim Wasserlassen.
Nun zu meiner Frage an die Gemeinschaft, kennt jemand solche Veränderungen der Blutwerte eventuell durch das Rituximab, andere Medikamente oder durch das Rheuma selbst?