K
käferchen
Guest
Aber zu Opioiden habe ich schon reichlich eigene Erfahrungen und daher finde ich es nicht so schön, wenn diese "verteufelt" werden. Weil eben einige User von ihnen unheimlich profitieren und man mit (nicht wirklich auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden) Negativaussagen vielleicht einigen Lesern Angst vor diesen organschonenden und hochwirksamen Medikamenten macht. Und dann greifen diese weiter zu NSAR oder Cox2-Hemmern, die nun wirklich bei Dauereinnahme zu sehr ernsten Organschäden führen können (übrigens besonders das als so ungefährlich geltende Paracetamol...).
Die Organschäden durch Schmerzmtitel werden hier http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Nierenversagen-durch-Schmerzmittel,medikamente185.html und ausführlich hier dargestellt: https://www.arznei-telegramm.de/html/1994_10/9410094_02.html
Liebe Grüße und nix für ungut (das musste einfach raus...)
anurju
Da gebe ich Anurju in vielen Punkten recht!
Vieles, was man in Foren und Gruppen (nicht nur hier) liest, beruht häufig auf Verallgemeinerungen und besserem "Hörensagen".
Ich möchte mal wetten, die wenigsten kennen sich bei den unterschiedlichen Medikamentenwirkstoffen und den Möglichkeiten der verschiedenen Verabreichungsformen aus, wenn sie nicht selbst genommen werden. Braucht man auch nicht, sollte dann aber auch keine Pauschalisierungen verwenden.
Es hat schon seinen Grund, warum Schmerzmittel und Entzündungshemmer so genannt werden. Jedes Medikament hat seine Daseinsberechtigung. Es darf sich zum Glück jeder Mündige dafür oder dagegen entscheiden.
Mit Cannabis und seinen Abkömmlingen wurde jetzt plötzlich keineswegs das Rad neu erfunden, lediglich der Durchmesser etwas vergrössert sprich, der Kreis der Nutzer erweitert. Die entsprechenden Substanzen sind schon lange in der medizinischen Anwendung und auch da haben viele Verwender festgestellt, dass es Ihnen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, sei es, dass eine positive Wirkung nicht eintrat oder gar Nebenwirkungen vorhanden waren.
Der Hype darum ist normal, entsteht bei jeder "neuen" Substanz die den Markt erobert. Ich wünsche jedem, der meint, es für seine Erkrankung zu benötigen, dass er die Verordnung ausgestellt und genehmigt bekommt. Aber, auch da bin ich mir sicher, wird leider der ein oder andere darunter sein, dem nicht die gewünschte Wirkung widerfährt.
Diskussionen um Schwierigkeiten, warum es jemand persönlich nicht erhält sind wohl kaum in einem Forum wie diesem zu lösen. Da werden dann vermutlich Gründe vorliegen, die derjenige nur für sich im privaten mit dem verordnenden Arzt und/oder Kostenträger klären kann.
Viele Grüsse, und denen, die es verschrieben bekommen viel Erfolg!
Käferchen