karin60
Neues Mitglied
Guten Tag,
ich habe mich hier im Forum angemeldet, um Personen zu finden, denen wir mir das SJÖRGREN-Syndrom diagnostiziert wurde.
Meine Leiden begannen vor 20 Jahren mit einer mächtigen Schilddrüsenfunktionsstörung, deren Ursache man damals nicht klären konnte. Viele Jahre später begannen sich meine Fingergelenke zu verfärben (blaurot), Gelenkschwellungen in Knie und Ellenbogen folgten in völlig unberechenbaren Zeitabständen, schließlich bekam ich gut handflächengroße, rote Flecken an den Oberschenkeln. Inzwischen hatten mir die Ärzte ein Raynoud-Syndrom als Diagnose ausgesprochen, was aber letztendlich nur ein Teil des alles umfassenden Sjörgren ist. Als sich meine Augen unter entsetzlicher Rötung entzündeten, furchtbar tränten und das Gefühl vermittelten, man hätte tonnenweise Sand unter den Lidern, war es die Augenärztin, die den scheinbar richtigen Weg gen Sjörgren wies. Denn inzwischen musste ich meine Arbeit aufgeben, stets unvermittelt und unvorhergesehene Schwellungen der Finger-, Knie- und Ellenbogengelenke, verbunden mit Muskelschmerzen und schmerzhafte Minderdurchblutung einzelner Finger (Raynaud), erzwangen diese Maßnahme. Gefühlsstörungen in den Fingergelenken reichen bis zum "Einschlafen der Finger", d.h. sie wirken dann wie gelähmt. Besonders schlimm ist auch die einhergehende, bleiernde Müdigkeit. Diese schwere, tagsüber auftretende Abgeschlafftheit macht ein sorgfältiges Arbeiten unmöglich. In Kürze trete ich den Weg in eine Rheumaklinik an, wer weiß, was mich dort noch an Ergebnissen für die Zukunft erwartet.
Vielleicht gibt es hier im Forum Leidensgenossen(innen), die noch "weiter fortgeschritten" sind. Selbsthilfegruppen innerhalb der Rheumaliga sind im Bereich von Sjörgren leider kaum zu finden und wenn, dann weit von mir entfernt in Berlin oder München.
Vielen Dank, dass ihr meiner beileibe nicht positiven Vorstellung gefolgt seid. Liebe Grüße, Karin :o
ich habe mich hier im Forum angemeldet, um Personen zu finden, denen wir mir das SJÖRGREN-Syndrom diagnostiziert wurde.
Meine Leiden begannen vor 20 Jahren mit einer mächtigen Schilddrüsenfunktionsstörung, deren Ursache man damals nicht klären konnte. Viele Jahre später begannen sich meine Fingergelenke zu verfärben (blaurot), Gelenkschwellungen in Knie und Ellenbogen folgten in völlig unberechenbaren Zeitabständen, schließlich bekam ich gut handflächengroße, rote Flecken an den Oberschenkeln. Inzwischen hatten mir die Ärzte ein Raynoud-Syndrom als Diagnose ausgesprochen, was aber letztendlich nur ein Teil des alles umfassenden Sjörgren ist. Als sich meine Augen unter entsetzlicher Rötung entzündeten, furchtbar tränten und das Gefühl vermittelten, man hätte tonnenweise Sand unter den Lidern, war es die Augenärztin, die den scheinbar richtigen Weg gen Sjörgren wies. Denn inzwischen musste ich meine Arbeit aufgeben, stets unvermittelt und unvorhergesehene Schwellungen der Finger-, Knie- und Ellenbogengelenke, verbunden mit Muskelschmerzen und schmerzhafte Minderdurchblutung einzelner Finger (Raynaud), erzwangen diese Maßnahme. Gefühlsstörungen in den Fingergelenken reichen bis zum "Einschlafen der Finger", d.h. sie wirken dann wie gelähmt. Besonders schlimm ist auch die einhergehende, bleiernde Müdigkeit. Diese schwere, tagsüber auftretende Abgeschlafftheit macht ein sorgfältiges Arbeiten unmöglich. In Kürze trete ich den Weg in eine Rheumaklinik an, wer weiß, was mich dort noch an Ergebnissen für die Zukunft erwartet.
Vielleicht gibt es hier im Forum Leidensgenossen(innen), die noch "weiter fortgeschritten" sind. Selbsthilfegruppen innerhalb der Rheumaliga sind im Bereich von Sjörgren leider kaum zu finden und wenn, dann weit von mir entfernt in Berlin oder München.
Vielen Dank, dass ihr meiner beileibe nicht positiven Vorstellung gefolgt seid. Liebe Grüße, Karin :o