Ich habe im vorigen Jahr und in diesem Jahr insgesamt 2 x 2 Rituximab-Infusionen für meine seronegative RA im Krankenhaus erhalten. (Meine Rheumatologin erzählte mir, dass solche Infusionen - die ich auch gut vertragen habe -immer im Krankenhaus gegeben werden). Nach dem ersten Zyklus meinte ich endlich nach 5 Monaten eine Verbesserung zu spüren. Dann kam der nächste Zyklus, den ich zuerst wieder gut vertragen habe, der mir aber schmerzmäßig überhaupt nicht geholfen hat. Außerdem bekam ich große Probleme mit meiner Haut d. h. Juckreiz an beiden Armen und was noch schlimmer war, im Gesicht rund um die Augen und ich mußte dauernd Kortison-Salbe cremen.
Nach 6 Monaten bat ich meine Rheumatologin um eine RoActemra-Infusion, die sie mir im vorigen Jahr selbst vorgeschlagen hat.
Der Weg zu ihr wäre zu weit usw. diskutierte sie mit mir und gab mir keinen neuen Termin. Ich bekam keinen neuen Termin, egal ob ich medizinisch versorgt bin oder nicht. Genauso ging es mir mit dem Krankenhaus, wo ich die Rituximab-Infusionen bekommen habe, nur mit dem Unterschied, dass man sich trotz dreimaliger Bittbriefe überhaupt nicht mehr bei mir gemeldet hat.
Wie ist so etwas möglich? Wo bleibt da der ärztliche Eid Menschen zu helfen??
Wenn ich Eure Briefe im Forum lese, dann sehe ich immer wieder, dass die Ärzte bei "Nichtansprechen" neue Biologicals vorschlagen. Was ich überhaupt nicht verstehe ist, dass ich alle 6 Monate weiterhin Rituximab bekommen hätte, wenn es angeschlagen hätte. Eine andere Infusion ist doch genauso teuer, evtl. auch billiger!
Nun sind 9 Jahre vergangen. Meine Diagnose habe ich zwar schriftlich, jedoch keinen Rheumaarzt und ich weiß, wie schwierig es ist, einen zu finden, vor allen Dingen einen Arzt, der Verständnis für einen rausgeworfenen Patienten hat.!! Und ich habe gedacht, jetzt wäre meine Odyssee endlich zu Ende! Ich hatte jeden Weg auf mich genommen.
Ich fass es nicht!!!! VG Algel
Nach 6 Monaten bat ich meine Rheumatologin um eine RoActemra-Infusion, die sie mir im vorigen Jahr selbst vorgeschlagen hat.
Der Weg zu ihr wäre zu weit usw. diskutierte sie mit mir und gab mir keinen neuen Termin. Ich bekam keinen neuen Termin, egal ob ich medizinisch versorgt bin oder nicht. Genauso ging es mir mit dem Krankenhaus, wo ich die Rituximab-Infusionen bekommen habe, nur mit dem Unterschied, dass man sich trotz dreimaliger Bittbriefe überhaupt nicht mehr bei mir gemeldet hat.
Wie ist so etwas möglich? Wo bleibt da der ärztliche Eid Menschen zu helfen??
Wenn ich Eure Briefe im Forum lese, dann sehe ich immer wieder, dass die Ärzte bei "Nichtansprechen" neue Biologicals vorschlagen. Was ich überhaupt nicht verstehe ist, dass ich alle 6 Monate weiterhin Rituximab bekommen hätte, wenn es angeschlagen hätte. Eine andere Infusion ist doch genauso teuer, evtl. auch billiger!
Nun sind 9 Jahre vergangen. Meine Diagnose habe ich zwar schriftlich, jedoch keinen Rheumaarzt und ich weiß, wie schwierig es ist, einen zu finden, vor allen Dingen einen Arzt, der Verständnis für einen rausgeworfenen Patienten hat.!! Und ich habe gedacht, jetzt wäre meine Odyssee endlich zu Ende! Ich hatte jeden Weg auf mich genommen.
Ich fass es nicht!!!! VG Algel
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