@ ElkeSt: Danke für das Video!
Ich denke, dieses Video sagt genau aus, wie es im Musikbusiness schon immer zugeht. Meins wär's nicht. Da heißt es: Friss oder stirb! Die Plattenproduzenten brauchen "Frischfleisch", also immer wieder neue, junge Sänger, die momentan einen guten Umsatz machen, und dann werden super Talente einfach wieder abgesägt. Sie werden von der Presse erst in den Himmel gehoben, um sie dann wieder in den Dreck zu ziehen. Es ist schwer, sich zu etablieren, und erst, wenn man das geschafft hat und "jemand" ist, dann kann man auch Ansprüche stellen und eigene Lieder bringen. Selbstbewusstsein hilft hier nicht viel, sondern es werden solche Leute gesucht, die brav tun, was man ihnen sagt.
Man wird hin und her gezerrt, gibt Familie und Freundeskreis auf, um in der Welt herumzureisen. Natürlich hat man Erfolg, aber es heißt nicht umsonst: "It's lonely on the top." Man ist nicht mehr als Mensch interessant, nur mehr als Interpret von Musik. Man weiß nicht mehr, ob man nun wirklich als Mensch gemocht und geschätzt wird, ob ehrlich mit einem umgegangen wird, oder ob man nur als Prominenter für die Klatschspalten interessant ist. Eine Zeitlang mag diese Glitzerwelt sehr aufregend sein, aber irgendwann (das kennen auch die größten Sänger, Musiker und auch Schauspieler und Models usw.) kommt die innere Leere und das Ausgebranntsein. Deshalb gibt es auch so viele Nervenzusammenbrüche und Suchtkrankheiten im Showgeschäft.
Da braucht es schon ein festes Gemüt, einen starken inneren Halt, ein gutes Selbstwertgefühl, um sich da durchzubeißen.
Aber nun zurück zum Finale:
Ich gönne Nick Howard (Favorit meiner Tochter) seinen Sieg von Herzen, denn er ist wirklich sehr gut. Ich kannte einige seiner Lieder bzw. Coverversionen schon länger, die meine Tochter vor einiger Zeit auf youtube entdeckt hatte.
