Hallo,
mein Sohn, 13 und seit 3 Jahren mit der Diagnose juvenile Enthesitis assoziierte Arthritis nimmt seit letztem Sommer an einer Humirastudie teil, seit September spritzt er definitiv Humira, zusätzlich nimmt er MTX als Tabletten. Grund für den Beginn mit Humira waren langanhaltende Schmerzen in den Füßen, die mit MTX und Sulfasalazin nicht besser wurden.
Unter Humira sind seine Füße langsam besser geworden, aber nun hat er seit Oktober tagsüber unter Belastung zunehmende Schmerzen in den Knieen, die in Ruhe besser werden. Im Grunde genau wie bei seinen Füßen nur sind es jetzt die Kniee - als neu betroffene Gelenke.
Der Rheumatologe meint, die Beschwerden sind mechanisch, weil mein Sohn Plattfüße hat und eine leichte Achsenfehlstellung. Wir waren daraufhin bei einem Orthopäden. Dieser stellte Druckschmerzen rund um die Kniee fest und ordnete ein MRT mit Kontrastmittel an.
Das MRT sagt: Kniegelenkkapselreizung/Synovitis, geringe synoviale Kontrastierug der nicht entfalteten Bursa suprapatellaris (Schleimbeutel oberhalb der Kniescheibe) Ansatztendinosen der Quadrizepssehne und des Kniescheibenbands, geringes Patellaspitzensyndrom, zentrale Kontrastierung des Meniskus. Seht ihr das auch so, dass das rheumatypisch ist?
Der Orthopäde meinte, dieser Befund würde mit dem Krankheitsbild übereinstimmen und wäre nicht orthopädischer Natur. Ich habe den Befund dem Rheumatologen geschickt, aber noch keine Rückmeldung.
Gerade heute tun meinem Sohn auch die Sehnenansätze an den Ellenbogen und das rechte Handgelenk weh. Für mich eigentlich zusammen mit dem MRT Ergebnis ein Zeichen dafür, dass Humira nicht oder nicht genügend hilft. Der Rheumatologe war aber beim Besuch letzte Woche noch sehr begeistert, wie gut Humira angeschlagen hat.
Kennt ihr das auch, dass der Arzt und der Patient so unterschiedliche Wahrnehmungen haben? Mein Sohn hat jedenfalls nicht das Gefühl, dass Humira hilft und fühlt sich oft nicht ernst genommen. Dementsprechend "hoffte" ich fast, dass beim MRT Entzündungen zu sehen sind, schlimm oder?<br>Hat noch jemand Erfahrungen mit Entzündungen trotz Humira, bleibt man bei dem Medikament oder versucht man ein neues? Mein Sohn hat nicht mehr viel Lust auf die Spritzen, somal sie ja auch richtig weh tun...
LG
mein Sohn, 13 und seit 3 Jahren mit der Diagnose juvenile Enthesitis assoziierte Arthritis nimmt seit letztem Sommer an einer Humirastudie teil, seit September spritzt er definitiv Humira, zusätzlich nimmt er MTX als Tabletten. Grund für den Beginn mit Humira waren langanhaltende Schmerzen in den Füßen, die mit MTX und Sulfasalazin nicht besser wurden.
Unter Humira sind seine Füße langsam besser geworden, aber nun hat er seit Oktober tagsüber unter Belastung zunehmende Schmerzen in den Knieen, die in Ruhe besser werden. Im Grunde genau wie bei seinen Füßen nur sind es jetzt die Kniee - als neu betroffene Gelenke.
Der Rheumatologe meint, die Beschwerden sind mechanisch, weil mein Sohn Plattfüße hat und eine leichte Achsenfehlstellung. Wir waren daraufhin bei einem Orthopäden. Dieser stellte Druckschmerzen rund um die Kniee fest und ordnete ein MRT mit Kontrastmittel an.
Das MRT sagt: Kniegelenkkapselreizung/Synovitis, geringe synoviale Kontrastierug der nicht entfalteten Bursa suprapatellaris (Schleimbeutel oberhalb der Kniescheibe) Ansatztendinosen der Quadrizepssehne und des Kniescheibenbands, geringes Patellaspitzensyndrom, zentrale Kontrastierung des Meniskus. Seht ihr das auch so, dass das rheumatypisch ist?
Der Orthopäde meinte, dieser Befund würde mit dem Krankheitsbild übereinstimmen und wäre nicht orthopädischer Natur. Ich habe den Befund dem Rheumatologen geschickt, aber noch keine Rückmeldung.
Gerade heute tun meinem Sohn auch die Sehnenansätze an den Ellenbogen und das rechte Handgelenk weh. Für mich eigentlich zusammen mit dem MRT Ergebnis ein Zeichen dafür, dass Humira nicht oder nicht genügend hilft. Der Rheumatologe war aber beim Besuch letzte Woche noch sehr begeistert, wie gut Humira angeschlagen hat.
Kennt ihr das auch, dass der Arzt und der Patient so unterschiedliche Wahrnehmungen haben? Mein Sohn hat jedenfalls nicht das Gefühl, dass Humira hilft und fühlt sich oft nicht ernst genommen. Dementsprechend "hoffte" ich fast, dass beim MRT Entzündungen zu sehen sind, schlimm oder?<br>Hat noch jemand Erfahrungen mit Entzündungen trotz Humira, bleibt man bei dem Medikament oder versucht man ein neues? Mein Sohn hat nicht mehr viel Lust auf die Spritzen, somal sie ja auch richtig weh tun...
LG