Ich bin die Biene, 41 Jahre, und komme aus Lünen.
Seit ein paar Tagen lese ich hier im Forum, um mehr Informationen zu bekommen.
Trotz der vielen Leidenswege, die viele von euch erlebt haben oder gerade erleben, bin ich geradezu begeistert von den vielen Beiträgen, die so oft Optimismus und Trost ausstrahlen.
Bei mir selbst wurde erst vor drei Wochen Polyarthritis (Hände, Füße, Knie, Schultern) diagnostiziert. Bin also ein absoluter Neuling, was diese Krankheit anbelangt.
Kurz vor Ostern, diesen Jahres, bemerkt ich zum ersten Mal, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt, da o.g. Gelenke auf einmal anfingen zu schmerzen. Zunächst schob ich es auf die viele Gartenarbeit, die ich seit unserem wunderschönen Frühling erledigt hatte. Doch als ich nach ein paar Tagen nicht mehr laufen, geschweige denn alleine vom Bett aufstehen konnte, war der Besuch beim Hausarzt unumgänglich.
Leider erwies sich dieser Arzt (ich drücke es mal nett aus) als nicht wirklich kompetent. Vielmehr schien es, als sei er völlig überfordert, da er nicht wusste was er mit mir anstellen sollte, und er lies mich die nächsten Wochen ohne eine hilfreiche Behandlung schmoren.
Autsch!!! Auf diese Erfahrung hätte ich gerne verzichtet.
Ich nutzte das neue Quartal, um zu einem anderen Arzt zu wechseln, und von da ab ging alles recht schnell. Selbst einen Termin bei einem Rheumatologen bekam ich ratzfatz. (Dank meines Lebensgefährten, der sehr hartnäckig sein kann, wenn es etwas will).
Im Moment möchte ich mich gar nicht beklagen, denn es geht mir gut. Nach Einnahme von Cortison ließen die schlimmsten Beschwerden recht schnell nach. Alle betroffenen Gelenke verhalten sich ruhig, bis auf meine Hände, die immer noch leicht geschwollen und steif sind, als hätte man zu kurze Gummibänder eingebaut. Das ist insbesondere morgens recht nervig, da ich immer noch nicht weiß, wie ich meine Zahnbürste am klügsten festhalten soll, ohne dass sie mir aus dem Mund plumpst.
Trotz der Diagnose, von der ich natürlich nicht sehr begeistert bin, habe ich mir vorgenommen mein Leben nicht von dieser Krankheit bestimmen zu lassen – allenfalls werde ich mich damit arrangieren. Mal schauen was die Zukunft bringt.
Jetzt freue ich mich erst einmal auf einen regen Austausch mit euch.
Viele liebe Grüße
Biene
Seit ein paar Tagen lese ich hier im Forum, um mehr Informationen zu bekommen.
Trotz der vielen Leidenswege, die viele von euch erlebt haben oder gerade erleben, bin ich geradezu begeistert von den vielen Beiträgen, die so oft Optimismus und Trost ausstrahlen.
Bei mir selbst wurde erst vor drei Wochen Polyarthritis (Hände, Füße, Knie, Schultern) diagnostiziert. Bin also ein absoluter Neuling, was diese Krankheit anbelangt.
Kurz vor Ostern, diesen Jahres, bemerkt ich zum ersten Mal, dass irgendetwas mit mir nicht stimmt, da o.g. Gelenke auf einmal anfingen zu schmerzen. Zunächst schob ich es auf die viele Gartenarbeit, die ich seit unserem wunderschönen Frühling erledigt hatte. Doch als ich nach ein paar Tagen nicht mehr laufen, geschweige denn alleine vom Bett aufstehen konnte, war der Besuch beim Hausarzt unumgänglich.
Leider erwies sich dieser Arzt (ich drücke es mal nett aus) als nicht wirklich kompetent. Vielmehr schien es, als sei er völlig überfordert, da er nicht wusste was er mit mir anstellen sollte, und er lies mich die nächsten Wochen ohne eine hilfreiche Behandlung schmoren.
Autsch!!! Auf diese Erfahrung hätte ich gerne verzichtet.
Ich nutzte das neue Quartal, um zu einem anderen Arzt zu wechseln, und von da ab ging alles recht schnell. Selbst einen Termin bei einem Rheumatologen bekam ich ratzfatz. (Dank meines Lebensgefährten, der sehr hartnäckig sein kann, wenn es etwas will).
Im Moment möchte ich mich gar nicht beklagen, denn es geht mir gut. Nach Einnahme von Cortison ließen die schlimmsten Beschwerden recht schnell nach. Alle betroffenen Gelenke verhalten sich ruhig, bis auf meine Hände, die immer noch leicht geschwollen und steif sind, als hätte man zu kurze Gummibänder eingebaut. Das ist insbesondere morgens recht nervig, da ich immer noch nicht weiß, wie ich meine Zahnbürste am klügsten festhalten soll, ohne dass sie mir aus dem Mund plumpst.
Trotz der Diagnose, von der ich natürlich nicht sehr begeistert bin, habe ich mir vorgenommen mein Leben nicht von dieser Krankheit bestimmen zu lassen – allenfalls werde ich mich damit arrangieren. Mal schauen was die Zukunft bringt.
Jetzt freue ich mich erst einmal auf einen regen Austausch mit euch.
Viele liebe Grüße
Biene
