Hallo liebe Forengemeinde,
seit Jahren renne ich von Arzt zu Arzt, von Krankenhaus zu Krankenhaus. Meine Schmerzen werden immer unerträglicher. Angeblich sind alle Blutwerte im grünen Bereich. Mein Körper sagt mir aber etwas anderes.
Nun habe ich Hoffnung bei einem Heilpraktiker gefunden. Er will für die Behandlung 1500,-€ haben. Wenn ich wüßte das meine Schmerzen dadurch weniger werden, würde ich den Behandlungsvertrag auch sofort unterschreiben, aber die Zweifel kann man nach 12 Jahren Leben mit Schmerzen nicht einfach wegwischen. Vielleicht hat hier in der Forumsgemeinde jemand ähnliches erlebt und kann mir Hilfestellung und Tips geben.
Deshalb versuche ich es der Reihe nach zu schreiben,ob bei der ganzen Sache ein Zusammenhang besteht, steht in Frage. Die verschiedene Ärzteschaft war da jedenfalls sehr geteilter Meinung.
Ich habe im Sommer 98 einen Zeckenstich mit Wanderröte und noch vorhandener Zecke.
Die Zecke saß im Bauchnabel. Da ich meine Hose nicht mehr zubekam ging ich zum Hausarzt, er entfernte sie und schickte mich ohne Antibiotikabehandlung nach Hause.
Nach ca. 4 Wochen bekam ich dicke Knie und starke Knochenschmerzen. Da ich selbst zu dem damaligen Zeitpunkt nichts über Borreliose wußte drückte ich die Schmerzen weg. Ich hatte dann Fieberschübe,mehrmals hintereinander Kiefernhöhlenvereiterung und grippeähnliche Symptome. Ich dachte,komisch das ich nun ständig erkältet bin.
Die Knochenschmerzen befielen alle großen Gelenke, dazu kamen Muskelschmerzen und Bauchschmerzen. Ich konnte mir das alles nicht erklären. Morgens war ich total erschöpft, steif, meine Gelenke und Muskeln taten wahnsinnig weh. Ich bin wieder zum HA, er war der Meinung die Krippe geht jetzt rum. In den nachfolgenden Jahren entwickelten sich Unverträglichkeiten von verschiedenen Nahrungsmitteln, Mehl, Zucker, Bananen, Soßen, Suppen, Brot und Rosinen sind nur einige. Von fast allen bekam ich sehr starke Bauchschmerzen.
Der HA schickte mich zur Magen-Darmspiegelung.Ohne Befund!
Ich konnte fast nichts mehr essen. Sobald ich die Nahrung runtergeschluckt habe, begannen sofort die Bauchkrämpfe/Schmerzen,mal Durchfall,mal nicht. Es folgten 4 Darmspiegelungen halbjährlich, jeweils o.B.
Ich wechselte den HA. Die neue HÄ ist gleichzeitig Internistin.
Meine Lymphknoten sind immer geschwollen und tuen weh, Hände und Füße sind gelb. Die Internistin sagte, es wäre meine persönliche Note.
Damit konnte ich mich überhaupt nicht abfinden.
In den folgenden Jahren wurden meine Knochen- . Muskel- und Bauchschmerzen immer schlimmer. Morgens konnte ich kaum aufstehen, war total steif und quälte mich aus dem Bett. Nach 2 - 3 h wurden die Schmerzen etwas weniger.
2006 wurden die Knochenschmerzen so schlimm, dass ich kaum noch Treppenlaufen konnte. Meine Kniegelenke konnte ich überhaupt nicht mehr einknicken.
Die HÄ überwies mich zur Orthopädin. Sie machte Blutbild und prüfte Rheuma und Borreliosewerte.
Siehe da, ich hatte eine Spätborreliose 3. Stufe. Auf der einen Seite war ich froh das die Beschwerden einen Namen hatten. Am selben Tag wurde ich in die Neurologie eingewiesen, bekam 21 Tage 4 g Rocefin. Eine Besserung hatte ich bei Entlassung nicht. Außer einigen Nebenwirkungen hat sich nichts geändert.
Nun wurde ich als chronisch krank von der KK eingestuft, die Krankheit hatte ja nun einen Namen.
Meine Schmerzen wurden eher schlimmer, dazu kam Schuppenflechte, Pergamenthaut, gerillte Fingernägel, Mundtrockenheit und ein Kloß im Hals das ich jeden Moment dachte ich ersticke.
Also wurde ich in die Rheumaklinik eingewiesen. Nach 3 Wochen das Ergebnis: kein Rheuma, keine entzündlichen Werte im Blut und in den Gelenken.
Was nun? Ich bin mit meinen Nerven am Ende.
Meine Hausäztin ist ratlos und fragt "mich" was wir noch machen können!!!
Ich bin seit 8 Monaten krank geschrieben, kann kaum laufen vor Bauchschmerzen und Gelenkschmerzen. Zur Zeit habe ich ganz sehr Hüft-, Oberschenkelhals- und Muskelschmerzen und dies vor allem in der Nacht. Ich komme mir vor als wäre ich in einer zu engen Bluse eingesperrt.
Egal was ich esse, es folgen sofort Bauchschmerzen, Kloß im Hals und trockenem Mund.
Ich habe das Gefühl, dass die Bauchschmerzen mit den Gelenk- und Muskelschmerzen zu tun haben. Mir kommt es vor als ob etwas in meinen Knochen fehlt.
Ich bin erst 49 Jahre alt, habe 0 Lebensqualität und möchte arbeiten. Ich weiß einfach nicht weiter, bin total verzweifelt, die Ärzte wollen und/oder können mir nicht helfen.
Keine Rheumawerte, keine Borrelienwerte, nur durchlaufene Titer, somit wollen die Ärzte mich in die psychosomatische Schiene schieben!!!Dort gehöre ich definitiv nicht hin!!
Aus Verzweiflung bin ich über persönliche Empfehlungen zu einem Heilpraktiker gegangen. Er hat einen großen Blutsedimentationstest- Combitest gemacht.
Bei der Auswertung hat er von vielen Vergiftungserscheinungen und einer großen Anzahl an Antikörpern gesprochen. Er hat mir aber auch auf mein Fragen hin nicht sagen können was für eine Krankheit in mir steckt. Er hat mir einen Therapievorschlag gemacht, dieser kostet 1500,-€. Ich bin völlig ratlos, möchte mich an jedem Strohhalm festhalten. Nun meine Frage, ich kann keinen klaren Gedanken fassen, weiß mir keinen Rat wie ich mich verhalten soll. Könnt Ihr mir bei der Entscheidungsfindung helfen?? Hat von Euch jemand annähernd solche Erfahrungen gesammelt.
Ich habe die Auswertung I und II, die Schlußbeurteilung und den Therapievorschlag vom Heilpraktiker Interessehalber angehangen.
Für mich sind diese Seiten schwer verständlich, so richtig kann ich nicht an einen Heilerfolg bei dem Heilpraktiker glauben. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit solchen Auswertungen? Vor allem wird mir keine Antwort auf meine Frage, "was für Medikamente ich jetzt als Infusion bekomme", gegeben.
Ich weiß, es ist doch ein langer Text geworden, habe schon vieles wieder rausgelöscht, sorry und danke im voraus für die Antworten.
Liebe Grüße Mona
seit Jahren renne ich von Arzt zu Arzt, von Krankenhaus zu Krankenhaus. Meine Schmerzen werden immer unerträglicher. Angeblich sind alle Blutwerte im grünen Bereich. Mein Körper sagt mir aber etwas anderes.
Nun habe ich Hoffnung bei einem Heilpraktiker gefunden. Er will für die Behandlung 1500,-€ haben. Wenn ich wüßte das meine Schmerzen dadurch weniger werden, würde ich den Behandlungsvertrag auch sofort unterschreiben, aber die Zweifel kann man nach 12 Jahren Leben mit Schmerzen nicht einfach wegwischen. Vielleicht hat hier in der Forumsgemeinde jemand ähnliches erlebt und kann mir Hilfestellung und Tips geben.
Deshalb versuche ich es der Reihe nach zu schreiben,ob bei der ganzen Sache ein Zusammenhang besteht, steht in Frage. Die verschiedene Ärzteschaft war da jedenfalls sehr geteilter Meinung.
Ich habe im Sommer 98 einen Zeckenstich mit Wanderröte und noch vorhandener Zecke.
Die Zecke saß im Bauchnabel. Da ich meine Hose nicht mehr zubekam ging ich zum Hausarzt, er entfernte sie und schickte mich ohne Antibiotikabehandlung nach Hause.
Nach ca. 4 Wochen bekam ich dicke Knie und starke Knochenschmerzen. Da ich selbst zu dem damaligen Zeitpunkt nichts über Borreliose wußte drückte ich die Schmerzen weg. Ich hatte dann Fieberschübe,mehrmals hintereinander Kiefernhöhlenvereiterung und grippeähnliche Symptome. Ich dachte,komisch das ich nun ständig erkältet bin.
Die Knochenschmerzen befielen alle großen Gelenke, dazu kamen Muskelschmerzen und Bauchschmerzen. Ich konnte mir das alles nicht erklären. Morgens war ich total erschöpft, steif, meine Gelenke und Muskeln taten wahnsinnig weh. Ich bin wieder zum HA, er war der Meinung die Krippe geht jetzt rum. In den nachfolgenden Jahren entwickelten sich Unverträglichkeiten von verschiedenen Nahrungsmitteln, Mehl, Zucker, Bananen, Soßen, Suppen, Brot und Rosinen sind nur einige. Von fast allen bekam ich sehr starke Bauchschmerzen.
Der HA schickte mich zur Magen-Darmspiegelung.Ohne Befund!
Ich konnte fast nichts mehr essen. Sobald ich die Nahrung runtergeschluckt habe, begannen sofort die Bauchkrämpfe/Schmerzen,mal Durchfall,mal nicht. Es folgten 4 Darmspiegelungen halbjährlich, jeweils o.B.
Ich wechselte den HA. Die neue HÄ ist gleichzeitig Internistin.
Meine Lymphknoten sind immer geschwollen und tuen weh, Hände und Füße sind gelb. Die Internistin sagte, es wäre meine persönliche Note.
Damit konnte ich mich überhaupt nicht abfinden.
In den folgenden Jahren wurden meine Knochen- . Muskel- und Bauchschmerzen immer schlimmer. Morgens konnte ich kaum aufstehen, war total steif und quälte mich aus dem Bett. Nach 2 - 3 h wurden die Schmerzen etwas weniger.
2006 wurden die Knochenschmerzen so schlimm, dass ich kaum noch Treppenlaufen konnte. Meine Kniegelenke konnte ich überhaupt nicht mehr einknicken.
Die HÄ überwies mich zur Orthopädin. Sie machte Blutbild und prüfte Rheuma und Borreliosewerte.
Siehe da, ich hatte eine Spätborreliose 3. Stufe. Auf der einen Seite war ich froh das die Beschwerden einen Namen hatten. Am selben Tag wurde ich in die Neurologie eingewiesen, bekam 21 Tage 4 g Rocefin. Eine Besserung hatte ich bei Entlassung nicht. Außer einigen Nebenwirkungen hat sich nichts geändert.
Nun wurde ich als chronisch krank von der KK eingestuft, die Krankheit hatte ja nun einen Namen.
Meine Schmerzen wurden eher schlimmer, dazu kam Schuppenflechte, Pergamenthaut, gerillte Fingernägel, Mundtrockenheit und ein Kloß im Hals das ich jeden Moment dachte ich ersticke.
Also wurde ich in die Rheumaklinik eingewiesen. Nach 3 Wochen das Ergebnis: kein Rheuma, keine entzündlichen Werte im Blut und in den Gelenken.
Was nun? Ich bin mit meinen Nerven am Ende.
Meine Hausäztin ist ratlos und fragt "mich" was wir noch machen können!!!
Ich bin seit 8 Monaten krank geschrieben, kann kaum laufen vor Bauchschmerzen und Gelenkschmerzen. Zur Zeit habe ich ganz sehr Hüft-, Oberschenkelhals- und Muskelschmerzen und dies vor allem in der Nacht. Ich komme mir vor als wäre ich in einer zu engen Bluse eingesperrt.
Egal was ich esse, es folgen sofort Bauchschmerzen, Kloß im Hals und trockenem Mund.
Ich habe das Gefühl, dass die Bauchschmerzen mit den Gelenk- und Muskelschmerzen zu tun haben. Mir kommt es vor als ob etwas in meinen Knochen fehlt.
Ich bin erst 49 Jahre alt, habe 0 Lebensqualität und möchte arbeiten. Ich weiß einfach nicht weiter, bin total verzweifelt, die Ärzte wollen und/oder können mir nicht helfen.
Keine Rheumawerte, keine Borrelienwerte, nur durchlaufene Titer, somit wollen die Ärzte mich in die psychosomatische Schiene schieben!!!Dort gehöre ich definitiv nicht hin!!
Aus Verzweiflung bin ich über persönliche Empfehlungen zu einem Heilpraktiker gegangen. Er hat einen großen Blutsedimentationstest- Combitest gemacht.
Bei der Auswertung hat er von vielen Vergiftungserscheinungen und einer großen Anzahl an Antikörpern gesprochen. Er hat mir aber auch auf mein Fragen hin nicht sagen können was für eine Krankheit in mir steckt. Er hat mir einen Therapievorschlag gemacht, dieser kostet 1500,-€. Ich bin völlig ratlos, möchte mich an jedem Strohhalm festhalten. Nun meine Frage, ich kann keinen klaren Gedanken fassen, weiß mir keinen Rat wie ich mich verhalten soll. Könnt Ihr mir bei der Entscheidungsfindung helfen?? Hat von Euch jemand annähernd solche Erfahrungen gesammelt.
Ich habe die Auswertung I und II, die Schlußbeurteilung und den Therapievorschlag vom Heilpraktiker Interessehalber angehangen.
Für mich sind diese Seiten schwer verständlich, so richtig kann ich nicht an einen Heilerfolg bei dem Heilpraktiker glauben. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit solchen Auswertungen? Vor allem wird mir keine Antwort auf meine Frage, "was für Medikamente ich jetzt als Infusion bekomme", gegeben.
Ich weiß, es ist doch ein langer Text geworden, habe schon vieles wieder rausgelöscht, sorry und danke im voraus für die Antworten.
Liebe Grüße Mona