hi nelia,
ich kann mich dir nur anschließen.
ich war mai/juni diesen jahres erst im rheumakrankenhaus, danach zur ahb in der aschoff.
das einzige was ich positiv bewerten kann, ist zu einem die krankengymnastik einzel, zum anderen die solebäder. die therapeuten waren in der regel alle sehr bemüht, was aber alleine nicht ausreicht. die ärzte sind meiner meinung nach völlig überlastet und nahezu meinungslos wenn der chefarzt anwesend ist.
schon im rheumakrankenhaus wurde ich auf humira eingestellt. wobei eingestellt absolut übertrieben ist. ich sollte samstags entlassen werden um innerhalb von 14 tagen in der aschoff meine ahb anzutreten. freitagsnachmittags (der tag vor meiner entlassung)ist meinem stationsarzt bei einem gespräch mit mir aufgefallen, dass ich ja noch gar keine humirainjektion bekommen hatte. also freitagabends noch schnell die spritze rein und samstagmorgen dann auf wiedersehen.
schon auf meiner heimreise (ca. 120 km) war ich so extrem müde, dass ich drei pausen einlegen mußte um nicht einzuschlafen. desweiteren hatte sich niemand darum gekümmert wo ich den die nächsten humira spritzen herbekommen sollte. aus den 14 tagen wartezeit für meine ahb sind dann gut 5 wochen geworden, weil meine unterlagen an eine verkehrte adresse gesendet wurden und es niemand für nötig hielt sich darum zu kümmern als die post unzustellbar zurück ging. naja, lange rede kurzer sinn, als ich dann gut 3 wochen in der aschoffklinik war, wurde ich zur chefarztvisite bestellt, wo ich dann zum ersten mal auf prof. schwarting traf.
dazu muß ich noch sagen, wenn ich mich nicht selber um blutkontrollen bemüht hätte,( weil schon im krankenhaus meine leberwerte stark erhöht waren (aufgrund von mtx und schmerzmittel)hätte sich niemand darum gekümmert.
als dieser prof. meinte, es müßte mir eigendlich doch gut gehen da ich ja das humira bekommen würde und deßhalb dürfte ich eigendlich auch keine schmerzen mehr haben und könnte doch auf meine schmerzmittel verzichten, ist mir der kragen geplatzt. daraufhin wurde mir unterstellt, dass sicher alkohol im spiel ist, der meine leberwerte verursacht. dazu kann ich nur sagen das ich überhaupt keinen alkohol trinke, und nie getrunken habe!
das ende vom lied ist um es kurz zu sagen, ich war insgesamt fast 7 wochen in bad kreuznach für nichts und wiedernichts.
was mir nur in vielen gesprächen mit anderen humirapatienten aufgefallen ist, man darf nichts gegen diese "wundermittel" sagen wenn man irgendetwas von denen möchte wie umschulung oder rente etc.
daher meine vermutung: kann es sein dass das rheumakrankenhaus und die aschoffkl. von abbott (hersteller von humira) gesponsert wird?
vor gut zwei jahren war das krankenhaus finanziell kurz vor dem aus. als mit prof. schwarting auch das humira einzug gehalten hat, hat sich alles geändert.
ich vermute dass die leute regelrecht auf humira "angefixt" werden, wenn man sieht wie viele das medikament dort bekommen und es später teuer verordnet werden muß...
lg biohazard