Silvia1967
Neues Mitglied
Hallo ihr Rheumatiker!
Bin hier schon ne zeitlang angemeldet und hab erst jetzt die zeit dafür gefunden mich anzumelden. Gibt einfach zuviel zu lesen hier!
Ok, dann würd ich sagen, ich stelle mich erst mal vor:
Also, ich heisse Silvia, 39 Jahre jung, verheiratet, hab zwei entzückende Kids. Meine "große" wird jetzt im März 18 Jahre und mein "kleinster" ist 7 Jahre alt.
Ich wohne in nem kleinen Dorf so ca. 20km von der schönen Dreiflüssestadt Passau entfernt.
Also ums kurz zu machen, ein richtiges bayrisches Madl eben.
Beruflich bin ich als Hausfrau tätig, arbeite aber auch noch ein paar Stunden in der Woche in meinem erlernten Beruf als Friseuse.
Und nun zu meiner Krankengeschichte:
Seit letztem Jahr "fehlt" mir die gesundheit. Weiß leider nicht, wo sie abgeblieben ist.
Meine Krankheit fing eigentlich damit an, das ich im Februar ´06 ne Operation an der Schilddrüse hatte. Wegen mehreren sogenannten "kalten Knoten" in beiden Schilddrüsenlappen musste mir die gesamte Schilddrüse entfernt werden. Leider hab ich mich auch nicht mehr wirklich davon erholen können.
Seit Juni ´06 fingen dann auch die Beschwerden und Schwellungen in meinen Sprunggelenken an. Später kamen dann Finger- und Handgelenke dazu.
Mir erging es wie den meisten hier von euch: Von einem Arzt zum andern!!!
Zuerst zum Hausarzt, der überprüfte mein Blutbild (RF negativ)...dann wurde ich zum Rheumatologen überwiesen.
Der Rheumadoc stellte dann die Diagnose: Fibromyalgie und Arthrose in den Finger- und Kniegelenken. Der wiederrum schickte mich zur Neurologin und meinte, Antidepressiva nehmen und gut. Naja, machte ich auch...half aber leider nichts, beschwerden nahmen zu.
Die Schmerzen wurden im laufe der Zeit immer schlimmer und es kamen immer mehr Gelenke dazu und irgendwann dann auch die Zeit, an denen ich tagtäglich Schmerzmittel brauchte.
Ich war schon am verzweifeln, keiner konnte mir sagen, was ich eigentlich jetzt genau hätte und woher diese Gelenkschmerzen kamen. Voller Verzweiflung ging ich dann wieder zu meiner Hausärztin, die überweis mich dann zum Internisten. Er war Chefarzt in einem Krankenhaus und der sprach als erster von einer rheumatoiden Arthritis und schickte mich wieder zum Rheumadoc...also wieder auf nen Termin warten...
Als ich dann "endlich" meinen Termin hatte, fragte er mich, was ich denn wolle
, die Diagnose steht doch fest und ich hätte keine CP. Nach langem hin und her veranlasste er dann ne Knochenszinti...diese Untersuchung zeigte auch keine Entzündungen im Körper, es waren, wie er sagte "nur" Abnutzungen in den Händen, Füssen, Knien, Schultern, HWS und LWS zu sehen...na toll, Abnutzung mit nicht mal 40 Jahren und ich kam mir vor wie ne 70 jährige....:o
Ich glaubte nicht an diese Diagnose und bestand darauf, das mich meine Hausärztin zum Orthopäden überwies...und dieser Arzt war der beste...er wusste genau, bei diesen Beschwerden und Schmerzen, die ich hatte, das muss was entzündliches sein...er empfahl mir einen sehr guten Rheumadoc in Zwiesel...zuerst hieß es, erst im Mai wäre wieder was frei, aber als ich meine Beschwerden schilderte, ging das doch ganz schnell und ich bekam in 3 Wochen meinen Termin.
Der Rheumadoc untersuchte genauestens, machte Röntgenbilder und spezielle Bluttests und seit 16. Februar steht fest, das ich jetzt doch eine RA habe (Nachweis von Rheumafaktoren. usw....)
Er sagte mir dann auch telefonisch, das er eine sogenannte Basistherapie einleiten möchte...zur Zeit nehm ich ja "nur" Diclofenac 75 mg Retardkapseln....
und am Montag ist es dann soweit:
MTX 15mg in Spritzen, einmal wöchentlich....Cortison (Prednisolon 20mg) täglich, dann wöchentliche Reduktion um jeweils 5mg bis zum Erreichen der Erhaltungsdosis von 5 mg täglich...Folsäure und Magenschutz (Omeprazol 20mg).
Ich hab irgendwie Angst vor dem ganzen Zeugs, das ich da einnehmen muss und vor allem, wie wird es mir mit MTX gehen.
Vielleicht könnt ihr mir ja ein bisschen berichten, wie es euch mit euren Medis und vor allem mit 'Methotrexat' ergangen ist.
Sorry, ist doch länger geworden als ich gedacht habe...
LG Silvia
Bin hier schon ne zeitlang angemeldet und hab erst jetzt die zeit dafür gefunden mich anzumelden. Gibt einfach zuviel zu lesen hier!
Ok, dann würd ich sagen, ich stelle mich erst mal vor:
Also, ich heisse Silvia, 39 Jahre jung, verheiratet, hab zwei entzückende Kids. Meine "große" wird jetzt im März 18 Jahre und mein "kleinster" ist 7 Jahre alt.
Ich wohne in nem kleinen Dorf so ca. 20km von der schönen Dreiflüssestadt Passau entfernt.
Also ums kurz zu machen, ein richtiges bayrisches Madl eben.
Beruflich bin ich als Hausfrau tätig, arbeite aber auch noch ein paar Stunden in der Woche in meinem erlernten Beruf als Friseuse.
Und nun zu meiner Krankengeschichte:
Seit letztem Jahr "fehlt" mir die gesundheit. Weiß leider nicht, wo sie abgeblieben ist.
Meine Krankheit fing eigentlich damit an, das ich im Februar ´06 ne Operation an der Schilddrüse hatte. Wegen mehreren sogenannten "kalten Knoten" in beiden Schilddrüsenlappen musste mir die gesamte Schilddrüse entfernt werden. Leider hab ich mich auch nicht mehr wirklich davon erholen können.
Seit Juni ´06 fingen dann auch die Beschwerden und Schwellungen in meinen Sprunggelenken an. Später kamen dann Finger- und Handgelenke dazu.
Mir erging es wie den meisten hier von euch: Von einem Arzt zum andern!!!
Zuerst zum Hausarzt, der überprüfte mein Blutbild (RF negativ)...dann wurde ich zum Rheumatologen überwiesen.
Der Rheumadoc stellte dann die Diagnose: Fibromyalgie und Arthrose in den Finger- und Kniegelenken. Der wiederrum schickte mich zur Neurologin und meinte, Antidepressiva nehmen und gut. Naja, machte ich auch...half aber leider nichts, beschwerden nahmen zu.
Die Schmerzen wurden im laufe der Zeit immer schlimmer und es kamen immer mehr Gelenke dazu und irgendwann dann auch die Zeit, an denen ich tagtäglich Schmerzmittel brauchte.
Ich war schon am verzweifeln, keiner konnte mir sagen, was ich eigentlich jetzt genau hätte und woher diese Gelenkschmerzen kamen. Voller Verzweiflung ging ich dann wieder zu meiner Hausärztin, die überweis mich dann zum Internisten. Er war Chefarzt in einem Krankenhaus und der sprach als erster von einer rheumatoiden Arthritis und schickte mich wieder zum Rheumadoc...also wieder auf nen Termin warten...
Als ich dann "endlich" meinen Termin hatte, fragte er mich, was ich denn wolle
, die Diagnose steht doch fest und ich hätte keine CP. Nach langem hin und her veranlasste er dann ne Knochenszinti...diese Untersuchung zeigte auch keine Entzündungen im Körper, es waren, wie er sagte "nur" Abnutzungen in den Händen, Füssen, Knien, Schultern, HWS und LWS zu sehen...na toll, Abnutzung mit nicht mal 40 Jahren und ich kam mir vor wie ne 70 jährige....:o Ich glaubte nicht an diese Diagnose und bestand darauf, das mich meine Hausärztin zum Orthopäden überwies...und dieser Arzt war der beste...er wusste genau, bei diesen Beschwerden und Schmerzen, die ich hatte, das muss was entzündliches sein...er empfahl mir einen sehr guten Rheumadoc in Zwiesel...zuerst hieß es, erst im Mai wäre wieder was frei, aber als ich meine Beschwerden schilderte, ging das doch ganz schnell und ich bekam in 3 Wochen meinen Termin.
Der Rheumadoc untersuchte genauestens, machte Röntgenbilder und spezielle Bluttests und seit 16. Februar steht fest, das ich jetzt doch eine RA habe (Nachweis von Rheumafaktoren. usw....)
Er sagte mir dann auch telefonisch, das er eine sogenannte Basistherapie einleiten möchte...zur Zeit nehm ich ja "nur" Diclofenac 75 mg Retardkapseln....
und am Montag ist es dann soweit:
MTX 15mg in Spritzen, einmal wöchentlich....Cortison (Prednisolon 20mg) täglich, dann wöchentliche Reduktion um jeweils 5mg bis zum Erreichen der Erhaltungsdosis von 5 mg täglich...Folsäure und Magenschutz (Omeprazol 20mg).
Ich hab irgendwie Angst vor dem ganzen Zeugs, das ich da einnehmen muss und vor allem, wie wird es mir mit MTX gehen.
Vielleicht könnt ihr mir ja ein bisschen berichten, wie es euch mit euren Medis und vor allem mit 'Methotrexat' ergangen ist.
Sorry, ist doch länger geworden als ich gedacht habe...
LG Silvia