Hallo zusammen!
Ich lese schon lange mit und habe mich nun auch Mal registriert.
Zu mir:
Ich bin 33 und arbeite seit 16 Jahren als Pflegerin in einem Heim.
Seit Jahren habe ich Rücken- und Gelenkprobleme.
Meine HÄ steht mir zur Seite und vermutet etwas Rheumatisches.
Angefangen hat es mit Knieproblemen in der Kindheit. Mit 16 dann die Diagnose "Arthrose 2 Grades" im linken Knie.
Dann Skoliose, quasi von oben bis unten durch, mit den typischen Begleiterscheinungen: Schulterhochstand, Hüfttiefstand mit Beinlängendifferenz, Hohlkreuz etc.
Meine Schultern machen mir immer wieder Probleme. Dann heißt es bloß "Impingement" und Kalk.
Meine Hängelenke ärgern mich seit 3 Jahren auch immer wieder: Diskusläsion, wurde operiert. Sehnenscheidenentzündung beider Daumen, auch beides operiert. Ruhigstellen und Cortisoninjektion haben nicht geholfen.
Aktuell: wieder ordentlich Entzündungen im Handgelenk mit beginnender Arthrose. Sollte zusammen mit meinem Ellenbogen operiert werden (Sulcus Ularis) hab es erst Mal auf Eis gelegt, bis ich mit dem Thema Rheuma weiter bin.
Weil mir immer mehr Gelenke inkl. Sehnenansätze mächtige Probleme bereiten, schickte mich meine HÄ ins Knochenszinti.
Als ich die Bilder sah, wurde mir übel:
ALLE FINGERGELENKE, beide Handgelenke, beide Schultern, linke Hüfte, beide ISG, linkes Knie, beide Sprunggelenke und einige Zehgelenke leuchtete auf.
Der Doc. meinte es wäre auf jeden Fall rA (seronegativ).
Der darauf konsultieren Rheumatologe interessierte sich nicht für die Aufnahme.
Untersuchte mich körperlich , zeigte sich aber wenig interessiert.
Ihm fielen meine blassen Finger auf (Raynaud) und Ödeme an Fingern und Füßen/Zehen. Ultraschall hat's bestätigt: viele Gelenkergüsse. Verdickte Achillessehnen bds.
Röntgen der LWS, Blutentnahme und fertig. Bericht würde mir zugesandt, wenn das Blutbild und Röntgenbild ausgewerteten wären. Es sähe nach was rheumatischen aus.
Er würde sich melden...
3 Wochen später war der Bericht bei meiner HÄ: kein Hinweis auf was Rheumatisches!
Dafür hatte er im Bericht nichts von den Gelenkergüssen erwähnt, die er per Ultraschall entdeckt hatte und auch nichts von den geschwollenen Fingern und Füßen.
Also Zweitmeinung eingeholt, leider ohne großen Erfolg. Der zweite Doc. guckte sich den Bericht des ersten an stellte ein paar Fragen, drückte Tenderpoints und diagnostizierte eine Fibro.
Ich war keine 10 Minuten bei ihm.
Wie sich herausstellte, war er ein guter Kumpel des 1. Rheumatologen und wollte dem nicht wiedersprechen...
Jetzt bekomme ich Amytriptillin und fertig.
Meine Beschwerde werden immer schlimmer.
Ich hab ne extreme Morgensteifigkeit in den Händen, Finger geschwollen.
Ständig Anlaufschmerzen, Schmerzen in vielen Gelenken und da soll nichts sein?!
Bei meinem Bruder (45) und meinem Neffen (11) läuft es schmerztechnisch genauso ab. Beiden fehlt die Diagnose...
Neuerdings hab ich auch immer Mal wieder ein rotes schmerzhaftes Ohr , Seiten wechseln sich ab. Und dauerhaft n heftiges Globusgefühl im Hals.
Nachtschweiß hab ich gelegentlich.
Hab selbst Mal etwas recherchiert.
Es passt zu einigen rheum.Erkrankungen...
In 3 Wochen hab ich n Termin beim 3 . Rheumatologen, in der Hoffnung dass er mich Mal ernst nimmt.
Die anderen meinen da kann nichts sein, weil das Blut ja unauffällig ist. Bis auf gelegentlich erhöhte Entzündungswerte und nem schwankenden ANA Wert (1:160 & 1:320 oder so).
Habt ihr noch Tipps für den nächsten Arztbesuch in Punkto Vorbereitung?
Habe alle Unterlagen und Diagnose beisammen + eigene Notizen ...
Liebe Grüße und Danke fürs Lesen
Ich lese schon lange mit und habe mich nun auch Mal registriert.
Zu mir:
Ich bin 33 und arbeite seit 16 Jahren als Pflegerin in einem Heim.
Seit Jahren habe ich Rücken- und Gelenkprobleme.
Meine HÄ steht mir zur Seite und vermutet etwas Rheumatisches.
Angefangen hat es mit Knieproblemen in der Kindheit. Mit 16 dann die Diagnose "Arthrose 2 Grades" im linken Knie.
Dann Skoliose, quasi von oben bis unten durch, mit den typischen Begleiterscheinungen: Schulterhochstand, Hüfttiefstand mit Beinlängendifferenz, Hohlkreuz etc.
Meine Schultern machen mir immer wieder Probleme. Dann heißt es bloß "Impingement" und Kalk.
Meine Hängelenke ärgern mich seit 3 Jahren auch immer wieder: Diskusläsion, wurde operiert. Sehnenscheidenentzündung beider Daumen, auch beides operiert. Ruhigstellen und Cortisoninjektion haben nicht geholfen.
Aktuell: wieder ordentlich Entzündungen im Handgelenk mit beginnender Arthrose. Sollte zusammen mit meinem Ellenbogen operiert werden (Sulcus Ularis) hab es erst Mal auf Eis gelegt, bis ich mit dem Thema Rheuma weiter bin.
Weil mir immer mehr Gelenke inkl. Sehnenansätze mächtige Probleme bereiten, schickte mich meine HÄ ins Knochenszinti.
Als ich die Bilder sah, wurde mir übel:
ALLE FINGERGELENKE, beide Handgelenke, beide Schultern, linke Hüfte, beide ISG, linkes Knie, beide Sprunggelenke und einige Zehgelenke leuchtete auf.
Der Doc. meinte es wäre auf jeden Fall rA (seronegativ).
Der darauf konsultieren Rheumatologe interessierte sich nicht für die Aufnahme.
Untersuchte mich körperlich , zeigte sich aber wenig interessiert.
Ihm fielen meine blassen Finger auf (Raynaud) und Ödeme an Fingern und Füßen/Zehen. Ultraschall hat's bestätigt: viele Gelenkergüsse. Verdickte Achillessehnen bds.
Röntgen der LWS, Blutentnahme und fertig. Bericht würde mir zugesandt, wenn das Blutbild und Röntgenbild ausgewerteten wären. Es sähe nach was rheumatischen aus.
Er würde sich melden...
3 Wochen später war der Bericht bei meiner HÄ: kein Hinweis auf was Rheumatisches!
Dafür hatte er im Bericht nichts von den Gelenkergüssen erwähnt, die er per Ultraschall entdeckt hatte und auch nichts von den geschwollenen Fingern und Füßen.
Also Zweitmeinung eingeholt, leider ohne großen Erfolg. Der zweite Doc. guckte sich den Bericht des ersten an stellte ein paar Fragen, drückte Tenderpoints und diagnostizierte eine Fibro.
Ich war keine 10 Minuten bei ihm.
Wie sich herausstellte, war er ein guter Kumpel des 1. Rheumatologen und wollte dem nicht wiedersprechen...
Jetzt bekomme ich Amytriptillin und fertig.
Meine Beschwerde werden immer schlimmer.
Ich hab ne extreme Morgensteifigkeit in den Händen, Finger geschwollen.
Ständig Anlaufschmerzen, Schmerzen in vielen Gelenken und da soll nichts sein?!
Bei meinem Bruder (45) und meinem Neffen (11) läuft es schmerztechnisch genauso ab. Beiden fehlt die Diagnose...
Neuerdings hab ich auch immer Mal wieder ein rotes schmerzhaftes Ohr , Seiten wechseln sich ab. Und dauerhaft n heftiges Globusgefühl im Hals.
Nachtschweiß hab ich gelegentlich.
Hab selbst Mal etwas recherchiert.
Es passt zu einigen rheum.Erkrankungen...
In 3 Wochen hab ich n Termin beim 3 . Rheumatologen, in der Hoffnung dass er mich Mal ernst nimmt.
Die anderen meinen da kann nichts sein, weil das Blut ja unauffällig ist. Bis auf gelegentlich erhöhte Entzündungswerte und nem schwankenden ANA Wert (1:160 & 1:320 oder so).
Habt ihr noch Tipps für den nächsten Arztbesuch in Punkto Vorbereitung?
Habe alle Unterlagen und Diagnose beisammen + eigene Notizen ...
Liebe Grüße und Danke fürs Lesen