Isabeau
Mitglied
Hallo an Alle,
ich bin neu hier - habe aber schon quergelesen - und habe jetzt mal eine Frage in die Runde an alle, die Rinvoq oder einen anderen JAK-Hemmer einnehmen oder mal bekommen haben:
Was hat Eure Rheumatologen dazu bewogen, auf diese Therapie umzustellen?
Da die Frage zugegebenermaßen etwas komisch klingt: Ich habe seit 2018 eine RA (2019 diagnostiziert). Bei der Erstmanifestation und auch bei den Schüben waren immer nur meine Füße betroffen, in denen fast alle Gelenke geschwollen und die Sehnen entzündet waren.
ABER: Ich habe einen Hund und war trotzdem jeden Tag mit ihm 12 km zu Fuß unterwegs - Schub hin, Schub her. Zwar langsam, weil ich teilweise beide Füße nicht abrollen konnte, aber immerhin. In diesem Jahr kamen Gelenkergüsse in beiden Schultern hinzu, die aber nur meine Rheumatologin im Ultraschall gesehen hat. Ich hab so gut wie nix bemerkt. Zusätzlich bin ich bei einem Schub immer recht müde, arbeite aber trotzdem 8 Stunden am PC und stehe morgens um 4 Uhr auf. Ich schwitze nachts auch, aber nur gegen 3 Uhr morgens und ganz eben; ich bin nicht klatschnass geschwitzt. Zwischen den Schüben zwickt es vielleicht ab und zu mal im Fuß, aber das wars auch schon. Schmerzmittel brauche ich nicht. Im Blut war eh nie was zu sehen - erstmals dieses Jahr ein Ak.
Was ich damit sagen will: Wenn ich hier so querlese, erscheinen mir meine Symptome zwar lästig, aber sehr moderat - rechtfertigt das echt den Einsatz von Rinvoq? Und Schübe kann man doch unter jeder Therapie bekommen, oder?
Nachdem ich auf Imraldi nach nur zwei Gaben zu je 40 mg mit neurologischen Ausfällen und Angioödem reagiert habe, steht zu erwarten, dass auch Rinvoq Nebenwirkugnen haben wird. Da sollte sich das Risiko schon lohnen, denke ich.
Liebe Grüße
Sibylle
ich bin neu hier - habe aber schon quergelesen - und habe jetzt mal eine Frage in die Runde an alle, die Rinvoq oder einen anderen JAK-Hemmer einnehmen oder mal bekommen haben:
Was hat Eure Rheumatologen dazu bewogen, auf diese Therapie umzustellen?
Da die Frage zugegebenermaßen etwas komisch klingt: Ich habe seit 2018 eine RA (2019 diagnostiziert). Bei der Erstmanifestation und auch bei den Schüben waren immer nur meine Füße betroffen, in denen fast alle Gelenke geschwollen und die Sehnen entzündet waren.
ABER: Ich habe einen Hund und war trotzdem jeden Tag mit ihm 12 km zu Fuß unterwegs - Schub hin, Schub her. Zwar langsam, weil ich teilweise beide Füße nicht abrollen konnte, aber immerhin. In diesem Jahr kamen Gelenkergüsse in beiden Schultern hinzu, die aber nur meine Rheumatologin im Ultraschall gesehen hat. Ich hab so gut wie nix bemerkt. Zusätzlich bin ich bei einem Schub immer recht müde, arbeite aber trotzdem 8 Stunden am PC und stehe morgens um 4 Uhr auf. Ich schwitze nachts auch, aber nur gegen 3 Uhr morgens und ganz eben; ich bin nicht klatschnass geschwitzt. Zwischen den Schüben zwickt es vielleicht ab und zu mal im Fuß, aber das wars auch schon. Schmerzmittel brauche ich nicht. Im Blut war eh nie was zu sehen - erstmals dieses Jahr ein Ak.
Was ich damit sagen will: Wenn ich hier so querlese, erscheinen mir meine Symptome zwar lästig, aber sehr moderat - rechtfertigt das echt den Einsatz von Rinvoq? Und Schübe kann man doch unter jeder Therapie bekommen, oder?
Nachdem ich auf Imraldi nach nur zwei Gaben zu je 40 mg mit neurologischen Ausfällen und Angioödem reagiert habe, steht zu erwarten, dass auch Rinvoq Nebenwirkugnen haben wird. Da sollte sich das Risiko schon lohnen, denke ich.
Liebe Grüße
Sibylle

