Hallo zusammen,
ich habe mich frisch angemeldet und direkt eigentlich 1000 Fragen... ich hoffe erstmal, dass ich in der richtigen Ecke gelandet bin. Ich entschuldige mich auch jetzt schon, dass es länger wird...
Kurz zu mir: ich werde bald 45 und hab die Diagnose chronische Polyathritis seit ca 23 Jahren. Damals hatte ich ca 5 Jahre ne harte Zeit, hab Cortison und MTX bekommen, dann wurde es schlagartig besser (war damals auch bei einer Heilpraktikerin) Bis vor ca 4 Jahren hatte ich Ruhe. Vermutlich durch Stress, kam mein Rheuma aber wieder hoch und jetzt doktere ich seit dieser Zeit mit der Medikation rum.
Ich hab wieder MTX bekommen, da ich das aber nicht vertragen habe und die Schmerzen/Erschöpfung usw. weiter da waren, bin ich auf Leflunomid umgestellt worden. Das nehm ich jetzt seit ca 6 Wochen, habe aber wohl auch daher Nebenwirkungen (Schwindel), so dass es jetzt wieder abgesetzt wurde. Zudem nehm ich mind. 7,5 mg Cortison täglich, oder auch 10, je nach Verfassung.
Zu den Schmerzen, die sich durch den ganzen Körper ziehen, die Hände sind auch großes Problemgebiet, belastet mich am Meisten die Erschöpfung. Ich habe eine 6jährige Tochter und ich bin oft einfach fertig und werde ihr nicht gerecht, das belastet mich natürlich zusätzlich und ich drehe mich im Hamsterrad... auch wirkt sich das natürlich auf meine Beziehung aus, da ich oft genervt von den Schmerzen bin und dann vermutlich auch nicht immer fair meinem Mann gegenüber :-/
Die Blutwerte sind aber immer gut, so dass mein Arzt auch schon von Fibriomyalgie gesprochen hat. Im Prinzip ist mir wurscht, was das Kind für einen Namen hat: es nervt!!!
Meine Hausärztin fährt eher die Schiene "es ist die Psyche" und das nervt auch... die Schmerzen usw. sind ja da... ich komm mir manchmal vor wie ein Hypochonder... bei der Heilpraktikerin war ich auch schon wieder, diesmal hat es aber leider nicht geholfen.
So, jetzt zum Thema: ich weiß derzeit echt nicht weiter! Dieses ewige rumprobieren mit den Medis schlaucht zusätzlich. Ich bin natürlich auch berufstätig und muss auch gucken, dass es hier zu Hause sauber und schön ist. Oft hab ich aber noch nicht mals Lust zu kochen, was ich immer super gerne gemacht habe.
Vor drei Jahren habe ich eine Mutter-Kind-Kur gemacht, die ich nach 1,5 Wochen abgebrochen habe, da mein Kind absolut nicht in der Betreuung zurecht kam.
Ich frage mich jetzt, ob eine Reha derzeit sinnvoll wäre. Meine Vorstellung ist, ich wäre mal raus, man kann dort in Ruhe schauen was mit den Medis ist und kann vielleicht mal durchatmen.
Meine Gedanken dagegen: Wir haben ka** Corona!!!
Meine Befürchtung ist, dass es vielleicht weniger Anwendungen gibt, ich mit Kind ständig auf dem Zimmer hocke usw. Dann kann ich das knicken, erholt bin ich dann bestimmt nicht.
Die Frage ist auch: macht eine Reha bei mir überhaupt schon Sinn? Wann macht man das? Es ist ja noch nicht sooo schlimm bei mir, jedenfalls von den Blutwerten. Würde ich dann überhaupt eine kriegen? Mit meinem Rheumatologen hab ich noch nicht gesprochen, vielleicht sagt er auch direkt, dass das Quatsch ist aber ich dachte, ich hol mir mal ein paar Erfahrungen ein.
Wer bisher gelesen hat vielen Dank und wer mir antworten mag: ganz lieben Dank!
ich habe mich frisch angemeldet und direkt eigentlich 1000 Fragen... ich hoffe erstmal, dass ich in der richtigen Ecke gelandet bin. Ich entschuldige mich auch jetzt schon, dass es länger wird...
Kurz zu mir: ich werde bald 45 und hab die Diagnose chronische Polyathritis seit ca 23 Jahren. Damals hatte ich ca 5 Jahre ne harte Zeit, hab Cortison und MTX bekommen, dann wurde es schlagartig besser (war damals auch bei einer Heilpraktikerin) Bis vor ca 4 Jahren hatte ich Ruhe. Vermutlich durch Stress, kam mein Rheuma aber wieder hoch und jetzt doktere ich seit dieser Zeit mit der Medikation rum.
Ich hab wieder MTX bekommen, da ich das aber nicht vertragen habe und die Schmerzen/Erschöpfung usw. weiter da waren, bin ich auf Leflunomid umgestellt worden. Das nehm ich jetzt seit ca 6 Wochen, habe aber wohl auch daher Nebenwirkungen (Schwindel), so dass es jetzt wieder abgesetzt wurde. Zudem nehm ich mind. 7,5 mg Cortison täglich, oder auch 10, je nach Verfassung.
Zu den Schmerzen, die sich durch den ganzen Körper ziehen, die Hände sind auch großes Problemgebiet, belastet mich am Meisten die Erschöpfung. Ich habe eine 6jährige Tochter und ich bin oft einfach fertig und werde ihr nicht gerecht, das belastet mich natürlich zusätzlich und ich drehe mich im Hamsterrad... auch wirkt sich das natürlich auf meine Beziehung aus, da ich oft genervt von den Schmerzen bin und dann vermutlich auch nicht immer fair meinem Mann gegenüber :-/
Die Blutwerte sind aber immer gut, so dass mein Arzt auch schon von Fibriomyalgie gesprochen hat. Im Prinzip ist mir wurscht, was das Kind für einen Namen hat: es nervt!!!
Meine Hausärztin fährt eher die Schiene "es ist die Psyche" und das nervt auch... die Schmerzen usw. sind ja da... ich komm mir manchmal vor wie ein Hypochonder... bei der Heilpraktikerin war ich auch schon wieder, diesmal hat es aber leider nicht geholfen.
So, jetzt zum Thema: ich weiß derzeit echt nicht weiter! Dieses ewige rumprobieren mit den Medis schlaucht zusätzlich. Ich bin natürlich auch berufstätig und muss auch gucken, dass es hier zu Hause sauber und schön ist. Oft hab ich aber noch nicht mals Lust zu kochen, was ich immer super gerne gemacht habe.
Vor drei Jahren habe ich eine Mutter-Kind-Kur gemacht, die ich nach 1,5 Wochen abgebrochen habe, da mein Kind absolut nicht in der Betreuung zurecht kam.
Ich frage mich jetzt, ob eine Reha derzeit sinnvoll wäre. Meine Vorstellung ist, ich wäre mal raus, man kann dort in Ruhe schauen was mit den Medis ist und kann vielleicht mal durchatmen.
Meine Gedanken dagegen: Wir haben ka** Corona!!!
Meine Befürchtung ist, dass es vielleicht weniger Anwendungen gibt, ich mit Kind ständig auf dem Zimmer hocke usw. Dann kann ich das knicken, erholt bin ich dann bestimmt nicht. Die Frage ist auch: macht eine Reha bei mir überhaupt schon Sinn? Wann macht man das? Es ist ja noch nicht sooo schlimm bei mir, jedenfalls von den Blutwerten. Würde ich dann überhaupt eine kriegen? Mit meinem Rheumatologen hab ich noch nicht gesprochen, vielleicht sagt er auch direkt, dass das Quatsch ist aber ich dachte, ich hol mir mal ein paar Erfahrungen ein.
Wer bisher gelesen hat vielen Dank und wer mir antworten mag: ganz lieben Dank!


