Zweites Kind trotz Fibromyalgie?

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von GinnArya, 16. November 2020.

  1. GinnArya

    GinnArya Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,
    im September 2017 habe ich meine Tochter bekommen und nach der Geburt fingen die Schmerzen an. Dies Jahr kam dann die Diagnose Fibromyalgie. Nun wünschen wir uns ein Geschwisterchen für unsere Tochter. Haben aber Angst wie die Schwangerschaft mit Fibromyalgie werden könnte. Ab und an hatte ich schon so Probleme mich um meine Tochter zu kümmern. Aktuell ist es von den Schmerzen her okay. Habt jemand Erfahrungen mit Fibro in der Schwangerschaft? Vielen lieben Dank vorab und liebe Grüße
     
  2. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Hallo GinnArya, erstmal herzlich willkommen hier!

    Mir ging es während der Schwangerschaft gut. Witzigerweise ging es bei mir auch nach der Geburt meines ersten Kindes los, aber es hat 20 Jahre gedauert, bis das Ganze einen Namen bekam.

    Es kommt ja drauf an, wie stark die Fibro ausgeprägt ist und inwieweit man dadurch beeinträchtigt ist. Ich habe trotz der Fibro 2 Kinder groß gezogen, habe gearbeitet und war ehrenamtlich und kreativ tätig.
    Das Ende meiner Fahnenstange war mit Ende 40 erreicht, aber da haben auch noch andere Faktoren mitgespielt.
    Nicht ganz unwichtig finde ich auch die Frage, inwieweit die Familie bereit ist, mitzumachen und zu unterstützen, denn ganz ohne Unterstützung wirds vermutlich auf Dauer nicht gehen.

    Ich bin der Ansicht, dass man der Fibro gar nicht so furchtbar viel Aufmerksamkeit geben sollte, das gibt ihr nur zu viel Macht über sein Leben. Also mir persönlich waren meine Kinder, meine Familie, meine Hobbys, immer wichtiger als der Schreihals Fibromyalgie. Klar hat es immer mal Momente und Tage, an denen sie die Oberhand an sich reißt und man muss schon gut aufpassen, dass man sich nicht zu sehr fordert und übernimmt, aber im Großen und Ganzen kann man doch ein normales Leben führen.
     
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  3. GinnArya

    GinnArya Neues Mitglied

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    Hallo Maggy,
    vielen lieben Dank für deine Nachricht.

    Es hilft sehr mit jemandem zu sprechen dem
    es ähnlich geht.

    ich versuche auch so gut es geht meinen Alltag normal zu bestreiten. Und der Wunsch nach Familienzuwachs wird Größer. Was lindert bei dir die Schübe?

    Liebe Grüße
     
  4. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Mir geht es um Einiges besser, seit ich nicht mehr arbeiten muss. Der Stress war nicht wirklich gut...
    Ich kann mir meine Zeit einteilen, wie es mir am besten passt, ich habe mein Leben umfassend entschleunigt, aber ich bin ja auch um einiges älter als du, da lässt sich sowas natürlich besser umsetzen.
    Ich bekomme Amitriptylin, was mir sehr beim Schlafen hilft und Tilidin. Und ich habe mir ein elektrisches Heizkissen spendiert.
    Bei mir spielen ja noch andere Dinge rein, da kann ich nicht immer unterscheiden, was woher kommt. Am allerschlimmsten ist die Fatigue, die bestimmt mittlerweile größtenteils mein Leben, von den Schmerzen her ist es mit den Medikamenten gut auszuhalten.
    Als meine Kinder noch klein waren, hatte ich auch meine Durchhängertage, aber da wars noch nicht so ausgeprägt wie jetzt. Aber ich wollte mich nie davon unterkriegen lassen und habe mein Leben, wie ich finde, ganz gut gemeistert. Ein bisschen Eigenlob muss auch mal sein.... :D
    Ich hätte mir mehr Unterstützung von meinem Mann gewünscht, aber gut, das ist Geschichte. Dafür haben mich meine Eltern unterstützt, so gut sie konnten. Vielleicht hätte ich es etwas einfacher gehabt, wenn mein Nachwuchs nicht mit ADHS 'gesegnet' wäre, aber auch das habe ich hingekriegt. Jetzt sind alle erwachsen und ich genieße es, meine Zeit für mich zu haben.
     
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  5. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Hallo und herzlich willkommen bei rheuma-online,

    ich sehe kein Problem ein weiteres Kind-Geschwisterchen fürs erste Kind zu bekommen mit Fibromyalgie. Was sind deine Bedenken diesbezüglich? Du könntest dir ja vorab schon mal eine Notfallhilfe/Person organisieren, wenn du mal ausfällst oder so, zwecks Versorgung der Kinder. Steht denn hundert Prozent fest das es Fibromyalgie ist und nicht vielleicht doch was entzündlich rheumatisches, wurde das alles ausgeschlossen, zB. auch Kollagenosen, die ja ähnliche Symptome machen können wie Fibromyalgie, aber ganz anders behandelt werden sollten. Und Kollagenosen brechen gern mal voll aus nach Entbindungen, bei mir kam die Kollagenose genau voll zum Ausbruch fünf Wochen nach der Geburt meines dritten Kindes.
     
    #5 17. November 2020
    Zuletzt bearbeitet: 19. November 2020
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  6. Savi

    Savi Registrierter Benutzer

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    Ich gebe da Lagune voll Recht. Warst du bei einem internistischen Rheumatologen? Zum anderen kann sich jede Schwangerschaft anders entwickeln. Es kann auch sein dass mit der 2. Schwangerschaft/ Geburt alles anders aussieht.
    LG
    Savi
     
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