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zweifelhafte Methoden mancher Ärzte

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Bodo, 10. Oktober 2006.

  1. Bodo

    Bodo (Mittel)alter Hund

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  2. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Ärzte sind doch auch "nur" Menschen. Genau wie jeder andere Zeitgenosse sind sie "gut" und/oder "böse". Ich frage mich immer wieder, warum in aller Welt so viele glauben, dass Ärzte besondere Menschen sind, dass sie stets perfekt arbeiten und ausschließlich gutes (mit Patienten) im Sinn haben ...

    Auch wenn es natürlich viele gibt, die sich die größte Mühe geben, ihren Patienten zu helfen ... Aber "Götter in Weiß"? Alter Hut und längst nicht mehr wahr.
     
  3. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo bodo,

    ich kann deinen ärger verstehen, auch wenn die geschichte, speziell das juice plus betreffend, nicht mehr neu ist. meine schwester hat sich das zeug bereits vor jahren von ihrer ärztin andrehen lassen. kosten: 50 euro pro monat.
    bei manchen ärzten kriegt man tatsächlich den eindruck, dass sie verträge mit diversen pharmafirmen laufen haben :mad: .
    andererseits ist man auch als patient für sich selbst verantwortlich, dazu gehört gründliches nachfragen zwecks angedrehter präparate. jeder, der einen gesunden menschenverstand besitzt, kauft ja auch sonst nicht die katze im sack, warum also in sachen gesundheit?
    aber es sind auch nicht nur die ärzte, die patienten mit unnützem zeug versorgen sondern auch die apotheken. deshalb habe ich mir angewöhnt beim potentiellen kauf eines neues produktes (im besonderen wenn es sehr teuer ist) die meinung meherer apotheker zum sinn und nutzen des präparates einzuholen.

    am ende nutzt es nichts sich darüber zu ärgern sondern im zweifel solche ärzte der ärztekammer zu melden und zu hoffen, dass bis dahin kein patient schaden durch unnütze, wirkungslose präparate genommen hat. und selbst dann... wie gestern wieder gesehen, ein dr.rath kriegt eine geldstrafe von 33 000 euro aufgebrummt, für den tod eines krebskranken kindes, welches er nur mit vitaminpillen behandelt hatte und dem jede weitere lebensrettende behandlung verwehrt blieb. 33 000 euro - das ist also der wert eines menschenlebens :mad:

    lexxus
     
  4. Albstein

    Albstein Neues Mitglied

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    Dass die Arztpraxis zum Krämerladen wird, verbietet das Berufsrecht

    Kann lexxus nur voll zustimmen.

    Es gibt immer wieder solche "Krämerseelen" in der Ärzteschaft.

    Ich selbst habe lange Zeit auch mit allerhand biologischen Präparaten und Nahrungsergänzungsmitteln "herumgedoktert", weil ich (schon studienbedingt) hier eine kleine Chance sah und verschiedenen gut gemachten Anwender-Studien Glauben schenkte.

    Das kostete mich am Ende ein paar tausend Euro im Laufe der Jahre :mad: . Mir wurden auch "Gott-weiß-was" für Injektionen von Orthopäden als "nützlich" angedient usw. (ich verzichtete zum Glück "aus Angst" darauf).

    Mein persönliches Fazit (und da stimme ich dem seinerzeitigen Statement von Dr. Langer voll zu):

    Bei RA/cP im fortgeschrittenen Stadium z. B. (wie bei mir) ist das alles Geldrausschmiss erster Ordnung :D .
     
  5. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Danke für den Tipp

    Hallo,

    das finde ich auch erstaunlich, welch Unfug da immer wieder getrieben wird. Früher waren es die Rheumadecken, heute sind es die Vitaminpräparate, die den Leuten angedreht werden. Zu solch einem Arzt hätte ich auch kein Vertrauen mehr; zum Glück bin ich so einem Exemplar noch nicht begegnet. Es stimmt ja, dass letztlich jeder (Patient) für sich selbst verantwortlich ist. Es stimmt aber auch, dass man geneigt ist, zu jedem Strohhalm zu greifen, wenn es einem extrem schlecht geht und damit ist die Gefahr, auf unseriöse Geschäfte hereinzufallen, immer wieder gegeben. Deshalb: Danke für den Tipp.

    lg
    Susanne