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Gast_
Guest
hallo und guten morgen!!! ich hab da mal eine ziemlich "intime" und auch schwierige frage...
also, ich mach mir schon seit jahren gedanken, was später mal "aus mir wird"!!!
weil ich habe schon unheimlich lange meine cp. dazu schon zwei künstliche hüften (sind schon 13 jahre alt) ein neues knie (ist noch recht frisch). ansonsten wurde auch noch an meinem fuß und an meiner hand rumgepflickt...
dazu halt noch die osteoporose und die medikamente (nebenwirkungen)...
aber das kennt ihr ja alles selber....
dazu bin ich single (und auch schon geschieden)...und auch kein partner in sicht. ist bei dieser krankheit ja auch nich so einfach...
meine mutter ist schon 70. mein papa ist schon tot. und mit meinem bruder versteh ich mich nich ganz so gut....
freunde? oder verwandte? ja okay. wenige. aber ich glaube nicht, das die mich später groß pflegen könnten oder würden....
naja. ich bin jetzt fast 35. und manchmal fällt mir das alltägliche jetzt schon nicht mehr leicht....
dann frag ich mich, was wird aus mir in 10 oder 20 jahren???!!!! wie gehts mir dann??? sitz ich im rollstuhl??? kann ich überhaupt noch alleine wohnen??? wer kümmert sich um mich??? oder muß ich vor mich hinvegetieren???und ins pflegeheim??? naja. da vor mich hintristen is auch nich so rosig....und pflegedienste??? ja okay. aber man ist denn doch die meiste zeit alleine und einsam....
ich hatte mir schon ein paarmal überlegt,so mit einer oder mehreren personen eine wg zu gründen. ob jetzt mit "gesunden" oder "kranken" menschen....man könnte sich doch dann gegenseitig helfen oder wär nicht so alleine....
aber hier wo ich wohne,( ist eigentlich ne garnicht mal so kleine stadt) kann man das vergessen. ich find noch nicht mal ne "gesunde"mitbewohnerin. die meisten sind lieber für sich allein.
und später wegziehen??? wer weiß, ob man in ner andren stadt was "glücklicheres" findet!!! außerdem, wißt ihr ja sicher selber, man möchte auch nich so gern die wenigen freunde,nachbarn und bekannten, die man hat, zurücklassen.....
geschweige denn die ärzte und krankengymnasten die einen über jahre gut kennen...
was soll man also tun, wenn man alleinstehend ist, und später mal nicht mehr kann???
gibt es eigentlich überhaupt sowas wie ne "rheuma wohnheim"??? ich habe mal im fernseh gesehn, das es irgendwo so ein MS-wohnheim gibt!!!! vielleicht gibts das ja auch für rheuma.....aber das wär halt wieder weiter weg.
macht ihr euch auch solche gedanken um eure zukunft??? was habt ihr mal später vor??? oder habt ihr tipps??? oder denkt ihr über sowas lieber nicht nach???
wenn ihr mögt, schreibt doch mal bitte eure ganzen gedanken oder pläne oder tipps dazu auf....ich wäre euch sehr dankbar...
liebe grüße eure puffelhexe (martina)
also, ich mach mir schon seit jahren gedanken, was später mal "aus mir wird"!!!
weil ich habe schon unheimlich lange meine cp. dazu schon zwei künstliche hüften (sind schon 13 jahre alt) ein neues knie (ist noch recht frisch). ansonsten wurde auch noch an meinem fuß und an meiner hand rumgepflickt...
dazu halt noch die osteoporose und die medikamente (nebenwirkungen)...
aber das kennt ihr ja alles selber....
dazu bin ich single (und auch schon geschieden)...und auch kein partner in sicht. ist bei dieser krankheit ja auch nich so einfach...
meine mutter ist schon 70. mein papa ist schon tot. und mit meinem bruder versteh ich mich nich ganz so gut....
freunde? oder verwandte? ja okay. wenige. aber ich glaube nicht, das die mich später groß pflegen könnten oder würden....
naja. ich bin jetzt fast 35. und manchmal fällt mir das alltägliche jetzt schon nicht mehr leicht....
dann frag ich mich, was wird aus mir in 10 oder 20 jahren???!!!! wie gehts mir dann??? sitz ich im rollstuhl??? kann ich überhaupt noch alleine wohnen??? wer kümmert sich um mich??? oder muß ich vor mich hinvegetieren???und ins pflegeheim??? naja. da vor mich hintristen is auch nich so rosig....und pflegedienste??? ja okay. aber man ist denn doch die meiste zeit alleine und einsam....
ich hatte mir schon ein paarmal überlegt,so mit einer oder mehreren personen eine wg zu gründen. ob jetzt mit "gesunden" oder "kranken" menschen....man könnte sich doch dann gegenseitig helfen oder wär nicht so alleine....
aber hier wo ich wohne,( ist eigentlich ne garnicht mal so kleine stadt) kann man das vergessen. ich find noch nicht mal ne "gesunde"mitbewohnerin. die meisten sind lieber für sich allein.
und später wegziehen??? wer weiß, ob man in ner andren stadt was "glücklicheres" findet!!! außerdem, wißt ihr ja sicher selber, man möchte auch nich so gern die wenigen freunde,nachbarn und bekannten, die man hat, zurücklassen.....
geschweige denn die ärzte und krankengymnasten die einen über jahre gut kennen...
was soll man also tun, wenn man alleinstehend ist, und später mal nicht mehr kann???
gibt es eigentlich überhaupt sowas wie ne "rheuma wohnheim"??? ich habe mal im fernseh gesehn, das es irgendwo so ein MS-wohnheim gibt!!!! vielleicht gibts das ja auch für rheuma.....aber das wär halt wieder weiter weg.
macht ihr euch auch solche gedanken um eure zukunft??? was habt ihr mal später vor??? oder habt ihr tipps??? oder denkt ihr über sowas lieber nicht nach???
wenn ihr mögt, schreibt doch mal bitte eure ganzen gedanken oder pläne oder tipps dazu auf....ich wäre euch sehr dankbar...
liebe grüße eure puffelhexe (martina)
.... überflüssig zu sein .... freunde zu verlieren .... eine last für die familie zu sein .... berufstätigkeit aufgeben zu müssen ... diese angst und viele andere ängste sind eigentlich gegenwärtig, immer da. wie man damit umgeht, hängt davon ab, wie weit man diese ängste täglich an sich ran läßt.