christine631
Neues Mitglied
Was kann man machen?
Was will man machen?
Was macht man dann?
Heute war einkaufen dran. Geht sowieso nur noch mit Mann oder Sohn, aber Großeinkauf ist immer noch ein anderes Thema. Wäre ich heute alleine unterwegs gewesen, hätte man warscheinlich einen Arzt gerufen.
Ich stand im Laden, mein Mann erledigte noch das Leergut, als "das Männchen, dass allgegenwärtig mit einem Messer neben mir steht meinte es könnte mich mal wieder ärgern".
Ich stand also da, auf der einen Seite meine Krücke, auf der anderen Seite hielt ich mich am Einkaufswagen fest. Kein Schritt vor, kein Schritt zurück nichts war möglich. Als mein Mann kam sollte er erst mal die 2. Krücke aus dem Auto holen. Dann ganz langsam Schritt für Schritt versuchte ich aus dem Laden ins Auto zu kommen, und dann nach Hause. Das ist bei mir jetzt fast schon normal.
Aber ich will anscheinend immer noch nicht einsehen, dass kaum mehr was geht. Oder warum habe ich den Vorschlag gemacht an Weihnachten meine Schwiegereltern zu besuchen? Die Zugfahrt alleine dauert schon gute 6 Stunden mit 3 x umsteigen.
Mein Mann drängt immer mehr dazu, dass ich mich mit einem Rollstuhl anfreunden soll, denn laufen geht ja fast überhaupt nicht mehr. Aber schon den Gedanken daran wische ich jedesmal sofort wieder vom Tisch.
Ich will aber immer noch alles selber machen. Egal was es ist. Katze krank, ich mit ihr zum Arzt, es ist ja meine, und so weiter. Die schlechte Laune müssen ja dann meine "Mitbewohner" ertragen. Dass dann die allgemeine Stimmung dann nicht immer die Beste ist braucht man dann ja nicht mehr zu sagen.
Aufgeben? Sicherlich läge das näher, aber was bringt mir das? Eine endgültige Diagnose wäre da schon hilfreicher, denn dann würde auch eine sinnvolle Therapie beginnen und vielleicht auch in Richtung Medikamente etwas laufen. Aber so??? Jeder Tag ein neuer Kampf!?!
Ich wünsche allen noch einen schönen Abend
Was will man machen?
Was macht man dann?
Heute war einkaufen dran. Geht sowieso nur noch mit Mann oder Sohn, aber Großeinkauf ist immer noch ein anderes Thema. Wäre ich heute alleine unterwegs gewesen, hätte man warscheinlich einen Arzt gerufen.
Ich stand im Laden, mein Mann erledigte noch das Leergut, als "das Männchen, dass allgegenwärtig mit einem Messer neben mir steht meinte es könnte mich mal wieder ärgern".
Ich stand also da, auf der einen Seite meine Krücke, auf der anderen Seite hielt ich mich am Einkaufswagen fest. Kein Schritt vor, kein Schritt zurück nichts war möglich. Als mein Mann kam sollte er erst mal die 2. Krücke aus dem Auto holen. Dann ganz langsam Schritt für Schritt versuchte ich aus dem Laden ins Auto zu kommen, und dann nach Hause. Das ist bei mir jetzt fast schon normal.
Aber ich will anscheinend immer noch nicht einsehen, dass kaum mehr was geht. Oder warum habe ich den Vorschlag gemacht an Weihnachten meine Schwiegereltern zu besuchen? Die Zugfahrt alleine dauert schon gute 6 Stunden mit 3 x umsteigen.
Mein Mann drängt immer mehr dazu, dass ich mich mit einem Rollstuhl anfreunden soll, denn laufen geht ja fast überhaupt nicht mehr. Aber schon den Gedanken daran wische ich jedesmal sofort wieder vom Tisch.
Ich will aber immer noch alles selber machen. Egal was es ist. Katze krank, ich mit ihr zum Arzt, es ist ja meine, und so weiter. Die schlechte Laune müssen ja dann meine "Mitbewohner" ertragen. Dass dann die allgemeine Stimmung dann nicht immer die Beste ist braucht man dann ja nicht mehr zu sagen.
Aufgeben? Sicherlich läge das näher, aber was bringt mir das? Eine endgültige Diagnose wäre da schon hilfreicher, denn dann würde auch eine sinnvolle Therapie beginnen und vielleicht auch in Richtung Medikamente etwas laufen. Aber so??? Jeder Tag ein neuer Kampf!?!
Ich wünsche allen noch einen schönen Abend

