merre
Bekanntes Mitglied
Es kommt immer wieder die Frage wie man mit diesen Rheuma-Diagnosen umgeht, wie man sein Leben anders gestalten sollte, Schmerzen erträgt, die Behandlung und Therapie durchsteht und wie man mit seinen Freunden Bekannten und Partnern umgeht und sich halt ins tägliche Leben einbringt.
Auch nach unserem Workshop in Düsseldorf bleiben viele Fragen, aber es gab auch Antworten. Eine erscheint mir als besonders wichtig "Rheuma öffentlicher zu machen", zu sagen, daß es nicht einfach Rückenschmerzen oder irgendwelche Bagatellen sind.
Heute stand in der Berliner Morgenpost ein Artikel "Rheuma kann tödlich sein" , es geht um die Problematik, daß bei Erfassen der Kopf-Hals-Gelenke tödliche Querschnittslähmungen möglich sind. Ausgangspunkt waren 3 Todesfälle in 2 Jahren, nach Einlieferung mit Lähmungserscheinungen in einem Oldenburger KH.
Diese RA der HWS wird unterschätzt beklagt ein Oldenburger Mediziner in der "Deutschen Medizinischen Wochenschrift". Man habe 214 Rheumakranke bezüglich der HWS geröntg und bei jedem Sechsten einen krankhaften Befund erbracht, zwei mußten sofort operiert werden.....Es steht die Forderung grundsätzlich die WS bildgebend zu untersuchen.
Meine HWS ist stark angegriffen und teilweise verwachsen......entsprechend "nachdenklich" reagierte meine Frau auf diesen Artikel....
Nun will ich keine Ängste schüren, nur ist das wohl auch ein Beweis, daß Rheuma immer wieder unterschätzt wird.
In der Vergangenheit habe ich zu vielen Fragen geschrieben und versucht Antworten zu geben. Einige Betroffenen konnte ich bezüglich Diagnose und Behandlung unterstützen. Ein paar haben wir dazu nach Berlin geholt.
Wir haben Medikamentenspenden organisiert und auch sonst vieles versucht, um die Situation insgesamt zu verbessern. In besagten Einzelfällen ist das auch gelungen.
Nun denke ich, auch wegen Überlegungen nach Düsseldorf, effektiver wäre es doch in einem Gremium mitzuarbeiten, wo mehr an Öffentlichkeit machbar ist, wo man vielleicht mehr erreichen kann, was dann nicht nur Einzelnen, sondern Vielen zu gute käme.
Es entscheidet sich wohl diesen Monat, ob das aufginge - ich habe mich wohl schon entschieden....wir werden sehen.
Das Weniger an Zeit und mehr an Nerven werde ich schon verkraften. Vielleicht überziehe ich, wenn ich meine so kann es nicht bleiben...."immer wieder dieselben Probleme mit immer neuen Betroffenen."
Naja ich werde dann wohl desöfteren bei RO "fehlen", aber hoffe vielleicht irgendwann einiges an Positivem berichten zu können.
Ohne RO wirds aber nicht gehen, also so oft wie möglich sehen wir uns....
Und noch eine angenehme Woche "merre"
Auch nach unserem Workshop in Düsseldorf bleiben viele Fragen, aber es gab auch Antworten. Eine erscheint mir als besonders wichtig "Rheuma öffentlicher zu machen", zu sagen, daß es nicht einfach Rückenschmerzen oder irgendwelche Bagatellen sind.
Heute stand in der Berliner Morgenpost ein Artikel "Rheuma kann tödlich sein" , es geht um die Problematik, daß bei Erfassen der Kopf-Hals-Gelenke tödliche Querschnittslähmungen möglich sind. Ausgangspunkt waren 3 Todesfälle in 2 Jahren, nach Einlieferung mit Lähmungserscheinungen in einem Oldenburger KH.
Diese RA der HWS wird unterschätzt beklagt ein Oldenburger Mediziner in der "Deutschen Medizinischen Wochenschrift". Man habe 214 Rheumakranke bezüglich der HWS geröntg und bei jedem Sechsten einen krankhaften Befund erbracht, zwei mußten sofort operiert werden.....Es steht die Forderung grundsätzlich die WS bildgebend zu untersuchen.
Meine HWS ist stark angegriffen und teilweise verwachsen......entsprechend "nachdenklich" reagierte meine Frau auf diesen Artikel....
Nun will ich keine Ängste schüren, nur ist das wohl auch ein Beweis, daß Rheuma immer wieder unterschätzt wird.
In der Vergangenheit habe ich zu vielen Fragen geschrieben und versucht Antworten zu geben. Einige Betroffenen konnte ich bezüglich Diagnose und Behandlung unterstützen. Ein paar haben wir dazu nach Berlin geholt.
Wir haben Medikamentenspenden organisiert und auch sonst vieles versucht, um die Situation insgesamt zu verbessern. In besagten Einzelfällen ist das auch gelungen.
Nun denke ich, auch wegen Überlegungen nach Düsseldorf, effektiver wäre es doch in einem Gremium mitzuarbeiten, wo mehr an Öffentlichkeit machbar ist, wo man vielleicht mehr erreichen kann, was dann nicht nur Einzelnen, sondern Vielen zu gute käme.
Es entscheidet sich wohl diesen Monat, ob das aufginge - ich habe mich wohl schon entschieden....wir werden sehen.
Das Weniger an Zeit und mehr an Nerven werde ich schon verkraften. Vielleicht überziehe ich, wenn ich meine so kann es nicht bleiben...."immer wieder dieselben Probleme mit immer neuen Betroffenen."
Naja ich werde dann wohl desöfteren bei RO "fehlen", aber hoffe vielleicht irgendwann einiges an Positivem berichten zu können.
Ohne RO wirds aber nicht gehen, also so oft wie möglich sehen wir uns....
Und noch eine angenehme Woche "merre"
Zuletzt bearbeitet:
. das möchte ich so schnell auch nicht wieder erleben müssen.