Nach Expertenschätzungen sterben hierzulande Jahr für Jahr zwischen 12.000 und 25.000 Krankenhaus-Patienten allein infolge von Diagnose-Irrtümern. Geradezu dramatisch finde ich: Tatsächliche undvermutete Todesursachen stimmen nur in sechs von zehn Fällen überein!
Einer der Fälle, bei denen Ärzte oft eine Fehldiagnose stellen, ist die Borreliose. Borreliose-Erreger werden von Zecken auf den Menschen übertragen. Eine unerkannte Infektion mit diesen Bakterien kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, darunter Gelenkentzündungen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen, Fieber, Lymphdrüsenschwellungen, Störungen des Nervensystems bis hin zu Konzentrations- und Gedächtnisproblemen.
Ärzte schreiben solche Beschwerden oft einer Erkältung oder Grippe zu, zumal dann, wenn der Betroffene sich an keinen Zeckenbiss erinnern kann.
Was Sie tun können, um eine zutreffende Diagnose zu erhalten: Wenn Sie die beschriebenen, oft grippeähnlichen Symptome an sich beobachten und nicht zuordnen können: Achten Sie auf Hautrötungen. Zeckenbisse hinterlassen oft - aber leider nicht immer - einen roten Ring um die Einstichstelle, der häufig mehrere Wochen anhält. Handeln Sie sofort: Lassen Sie einen Bluttest auf Borreliose durchführen. Die Erkrankung kann damit einwandfrei diagnostiziert werden.
Therapie der Wahl sind Antibiotika, die - rechtzeitig eingenommen - verlässlich zum Abklingen der Symptome führen. Leider gilt: Je länger jemand mit Borreliose-Erregern infiziert und nicht behandelt worden ist, desto schwieriger und länger gestaltet sich die Heilung.
habe ich aus einem Beitrag im Internet gelesen - obwohl der Link doof ist
Die Benefit Werbung hab ich jetzt mal rausgenommen / Moderator