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zahnarzthelferinnen bitte, bitte antworten!

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von bise, 31. Dezember 2007.

  1. bise

    bise Neues Mitglied

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    vielleicht könnt ihr mir helfen, mich beruhigen:

    vor knapp 3 wochen musste mir ein hinterer unterer backenzahn entfernt werden. eine wurzel war total kaputt und nicht mehr zu retten. die wunde wurde per hautlappen von der wangenschleimhaut bedeckt und zugenäht. selbstauflösende fäden. nach 10 tagen wurden 2 fäden an der wange entfernt wg. gefahr der entzündung, da alles scheuerte. die anderen fäden sind noch da.

    nach der op hatte ich ne dicke angeschwollene wange und natürlich einen grossen bluterguss, der aussen zu sehen war. selbstverständlich habe ich in den ersten tagen dauernd gekühlt.

    frage:
    nach immer ist die unterlippe pelzig und spannt an, die wange spannt auch immer noch an und im mundwinkel ist ein total dumpfes gefühl, so als stände ich immer noch unter der betäubung.
    war bereits schon 3 x zur kontrolle, die docs sagen, das sei okay, würde sich im laufe der nächsten wochen schon geben.
    die op wunde ist nicht entzündet.
    ich bin unsicher, was kann ich noch machen?

    gruss
     
  2. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Bise,

    es ist zwar selten, kommt jedoch leider vor...

    siehe unter Nervenschädigung
    http://www.zahn-forum.de/zahnlexikon/frameset_lexi.htm

    siehe unter Leitungsanästhesie
    http://www.zahn-forum.de/zahnlexikon/frameset_lexi.htm

    >>Beim Setzen einer zahnärztlichen L. kann es in seltenen Fällen zu einer Schädigung eines Nervs kommen (N. alveolaris inf. oder des N. lingualis). Derartige Schädigungen stellen in unserer Rechtsprechung grundsätzlich keinen Behandlungsfehler dar, da sie nicht immer vermeidbar sind. Sicherheitstechniken, die ausschließen, dass dabei dieser Nerv oder der in der Nähe liegende N. lingualis irritiert oder gar getroffen wird, gibt es nicht. Vorwiegend ältere Entscheidungen wie OLG Hamm (3 U 35/87) oder OLG Karlsruhe (7 U 61/89), verpflichten einen Zahnarzt, vor dem Setzen einer L. über das Risiko einer Nervenschädigung aufzuklären. Begründet wird dies damit, dass das Risiko einer Nervenschädigung für den Patienten überraschend sei, da der medizinische Laie Injektionen regelmäßig für relativ geringfügige Eingriffe mit allenfalls kurzfristigen Schmerzen oder Reizungen im Bereich der Einstichstelle halte......... <<

    Leider kann ich Dir da nichts weiter dazu erzählen....
    Ich denke, dass die Beschwerden in den nächsten Wochen nachlassen werden...

    Ich wünsche Dir gute Besserung und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    Liebe Grüße
    Colana
     
  3. Erato

    Erato Guest

    Ohjee

    Hallo Bise,

    ohjee, das ist ja ein großer Mist!

    Ja, leider können da die Nerven in mitleidenschaft gezogen werden. Nerven heilen einfach nur sehr sehr langsam, das kann leider Wochen, mitunter auch Monate dauern. Bitte sprich doch Deine Docs direkt auf Deine Ängste an und frage sie, ob sie SICHER sind, dass das wieder verschwindet.

    Du weißt ja, hatte auch vor zwei Wochen meine Knochenzysten- und Backenzahnextraktion. Und auch ich habe bis heute immer mal wieder das Gefühl, die Backe schwillt an und es kribbelt an der Unterlippe. Auch das Zahnfleisch muckert noch so rum. Ganz so arg wie bei Dir scheint das nicht zu sein, aber Deine Backe war ja auch dicker und bei mir wurde (dieses MAL) nicht das Zahnfleisch weggeklappt - das hatte ich die letzten beiden Male an derselben Stelle. Die Narbe ist so grauenhaft geworden durch das zweimalige aufreißen kurz nacheinander, dass "man da nie wieder operieren kann" (O-Ton Zahnarzt) und sie tut mir auch bis heute weh. Tja. Doof das. Aber soweit wird es bei Dir nicht kommen. Wie gesagt, hole Dir die Beruhigung vom Doc! Notfalls telefonisch.

    Liebe Grüße und gute Besserung von der anderen Zahnlosen

    Erato
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi Bise,
    kann mir auch nur vorstellen, dass der Nerv noch weiterhin genervt ist. Ist mir bei einem Zahnarzt passiert, der hat mit einer Betäubungsspritze leider den Nerv getroffen, das hat fast ein halbes Jahr gedauert, bis das taube Gefühl vorüber war. Während der Zeit habe ich mir oft die Wange seitlich zerbissen ohne es zu merken.

    Frag mal den Arzt ob dir eine zusätzliche Dosis VItamin B helfen könnte?

    Alles Gute, Gruß Kuki
     
  5. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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    Alles wurde geschrieben
    liebe Bise,

    ich sende dir vorsichtigen knuddel Grüsse,
    du arme Bise.

    [​IMG]

    Deine Gisi & Familie

     
  6. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo bise,

    ich kann mich colanas beitrag anschließen, über die sache mit der möglichen schädigung des o.g. nervs wurde ich vom kieferchirurgen gründlichst informiert und musste dies auch in der einverständniserklärung sowohl bei einer wurzelspitzenresektion, als auch beim ziehen eines unteren weisheitszahnes unterschreiben. gerade wegen der problematik einer schädigung wurde der weisheitszahn auch vom kieferchirurgen und nicht vom zahnarzt gezogen.

    kukis idee mit einer ordentlichen dosis b-12 halte ich für eine gute idee, schaden wird es zumindest nicht (weil wasserlöslich und deshalb nicht überdosierbar).

    liebe grüsse und gute besserung
    lexxus