Hallo Ihr Lieben,
ich habe vorige Woche erfahren müssen, dass meine Yersiniose wieder einmal aufgeflammt ist.
Ich kämpfe schon seit Mitte 2007 mit immer wieder kehrenden wässrichen Durchfällen und ständigem Blähbauch sowie Unter- und Oberbauchbeschwerden und seit dem auch mit Gelenkschmerzen, die am ganzen Körper variieren. Auch Erschöpfung und Müdigkeit sind meine ständigen Begleiter.
Auf einem Befund von 2007 stand der Hinweis auf eine irgendwann abgelaufene Yersiniose, da die IGG-AKs oberhalb der Norm lagen.
Hatte in den letzten Jahren mehrere Magen- und Darmspiegelungen bekommen, wobei eine chron. Gastritis C mit Refluxösophagitis diagnostiziert wurde.
Eine Kapselendoskopie 2008 ergab einen auffälligen Befund im Bereich des unteren Dünndarms (Ileum), wo an mehreren Stellen ödematöse, verdickte Dünndarmzotten und geringe petechiale Einblutungen festgestellt wurden.
Man stellte den Verdacht auf Sprue/Zölliakie. Auch waren mal die Gliadin-IgG-AKs an der Obergrenze.
Was die Yersinien betrifft, so waren diese AKs wieder im Jahr 2007 und 2008 akut, also IgG, IgA oberhalb der Norm und auch im Westernblot waren beide erneut positiv. Leider hat man aber nicht die einzelnen Banden interpretiert, wie hier im Forum empfohlen.
Auf dem Laborbefund von 2008 steht, dass Yersinien des Types Enterocollitica und Pseudotuberculosis nachgewiesen wurden.
Da eben all die oben genannten Symptome bis heute anhielten, bat ich vor ca. 2 Wochen bei einer Blutentnahme den Rheumadoc-Vertretungsarzt auch mal die Yersinien-AKs zu prüfen.
Bingo, es hat sich wieder einmal bestätigt, dass die Dinger noch immer aktiv sind. Ein ähnlicher Befund wie schon die Jahre vorher, IgG und IgA-AKs oberhalb der Norm und Westernblod bei beiden wieder positiv, wieder ohne Bandenangabe.
Da der Arzt nun leider selber krank ist, war er am Tag, als ich die Befund mir ausdrucken ließ nur mal kurz zu sprechen.
Er meinte, es sei alles in Ordnung, bis auf meinen Eisenmangel, eine neue bzw. neu diagnostizierte Baustelle.:o
Als ich mir dann zuhaus den Befund genauer ansah, entdeckte ich mit Entsetzen die Ergebnisse der Yersienien-Testung... Und der Doc hat nix dazu gesagt, obwohl ich ihm jedesmal von meinen Magen-Darm-Probs und den Gelenkbeschwerden etc. berichte.
Nun bekam ich Anfang Mai von ihm wegen meiner Schmerzen, Erschöpfung usw. Cortison in Form von Lodotra 5 mg (Prednison) verschrieben, welches ich hoffnungsvoller Weise noch immer nehme und es wohl auch weiterhin noch nehmen werde, da es zumindest die Schmerzen lindert.
Aber die Magen-Darm-Probs mit den krassen Durchfällen habe ich leider noch immer und vor allem dem lästigen Blähbauch. Bei einer Größe von 1,73, einem Gewicht von 70 kg habe ich einen Bauchumfang von ca. 100 cm. Oft ziehe ich den Bauch ein wenn ich unterwegs bin und esse wenn ich raus muss auch nur ganz wenig, damit der Bauch nicht so bläht.
Dieser Bauch bescheeert mir lästige Einengungsgefühle, selbst wenn die Hosen weit genug am Bund sind. Das ist echt lästig und ich fühle mich sehr dadurch im Alltagsleben eingeschränkt.
Wäre so froh, diese ganzen ätzenden Probs los zu bekommen.
Meine Frage wäre...
Kann man die Yersiniose mit Antibiotika auch erfolgreich behandeln, wenn ich bereits seit Mai das Lodotra 5 mg nehme?
Denn so schnell werde ich das nicht ausschleichen können, damit ein Antibiotikum evtl. besser wirken kann.
Bin echt verzweifelt. Die Schmerzen sind zwar besser, aber ich möchte die Yersiniose gern für immer los werden und nicht nur die Symptome behandeln.
Für eure Hilfe bedanke ich mich ganz herzlich bei euch.
Liebe Grüße
Anna
ich habe vorige Woche erfahren müssen, dass meine Yersiniose wieder einmal aufgeflammt ist.
Ich kämpfe schon seit Mitte 2007 mit immer wieder kehrenden wässrichen Durchfällen und ständigem Blähbauch sowie Unter- und Oberbauchbeschwerden und seit dem auch mit Gelenkschmerzen, die am ganzen Körper variieren. Auch Erschöpfung und Müdigkeit sind meine ständigen Begleiter.
Auf einem Befund von 2007 stand der Hinweis auf eine irgendwann abgelaufene Yersiniose, da die IGG-AKs oberhalb der Norm lagen.
Hatte in den letzten Jahren mehrere Magen- und Darmspiegelungen bekommen, wobei eine chron. Gastritis C mit Refluxösophagitis diagnostiziert wurde.
Eine Kapselendoskopie 2008 ergab einen auffälligen Befund im Bereich des unteren Dünndarms (Ileum), wo an mehreren Stellen ödematöse, verdickte Dünndarmzotten und geringe petechiale Einblutungen festgestellt wurden.
Man stellte den Verdacht auf Sprue/Zölliakie. Auch waren mal die Gliadin-IgG-AKs an der Obergrenze.
Was die Yersinien betrifft, so waren diese AKs wieder im Jahr 2007 und 2008 akut, also IgG, IgA oberhalb der Norm und auch im Westernblot waren beide erneut positiv. Leider hat man aber nicht die einzelnen Banden interpretiert, wie hier im Forum empfohlen.
Auf dem Laborbefund von 2008 steht, dass Yersinien des Types Enterocollitica und Pseudotuberculosis nachgewiesen wurden.
Da eben all die oben genannten Symptome bis heute anhielten, bat ich vor ca. 2 Wochen bei einer Blutentnahme den Rheumadoc-Vertretungsarzt auch mal die Yersinien-AKs zu prüfen.
Bingo, es hat sich wieder einmal bestätigt, dass die Dinger noch immer aktiv sind. Ein ähnlicher Befund wie schon die Jahre vorher, IgG und IgA-AKs oberhalb der Norm und Westernblod bei beiden wieder positiv, wieder ohne Bandenangabe.
Da der Arzt nun leider selber krank ist, war er am Tag, als ich die Befund mir ausdrucken ließ nur mal kurz zu sprechen.
Er meinte, es sei alles in Ordnung, bis auf meinen Eisenmangel, eine neue bzw. neu diagnostizierte Baustelle.:o
Als ich mir dann zuhaus den Befund genauer ansah, entdeckte ich mit Entsetzen die Ergebnisse der Yersienien-Testung... Und der Doc hat nix dazu gesagt, obwohl ich ihm jedesmal von meinen Magen-Darm-Probs und den Gelenkbeschwerden etc. berichte.
Nun bekam ich Anfang Mai von ihm wegen meiner Schmerzen, Erschöpfung usw. Cortison in Form von Lodotra 5 mg (Prednison) verschrieben, welches ich hoffnungsvoller Weise noch immer nehme und es wohl auch weiterhin noch nehmen werde, da es zumindest die Schmerzen lindert.
Aber die Magen-Darm-Probs mit den krassen Durchfällen habe ich leider noch immer und vor allem dem lästigen Blähbauch. Bei einer Größe von 1,73, einem Gewicht von 70 kg habe ich einen Bauchumfang von ca. 100 cm. Oft ziehe ich den Bauch ein wenn ich unterwegs bin und esse wenn ich raus muss auch nur ganz wenig, damit der Bauch nicht so bläht.
Dieser Bauch bescheeert mir lästige Einengungsgefühle, selbst wenn die Hosen weit genug am Bund sind. Das ist echt lästig und ich fühle mich sehr dadurch im Alltagsleben eingeschränkt.
Wäre so froh, diese ganzen ätzenden Probs los zu bekommen.
Meine Frage wäre...
Kann man die Yersiniose mit Antibiotika auch erfolgreich behandeln, wenn ich bereits seit Mai das Lodotra 5 mg nehme?
Denn so schnell werde ich das nicht ausschleichen können, damit ein Antibiotikum evtl. besser wirken kann.
Bin echt verzweifelt. Die Schmerzen sind zwar besser, aber ich möchte die Yersiniose gern für immer los werden und nicht nur die Symptome behandeln.
Für eure Hilfe bedanke ich mich ganz herzlich bei euch.
Liebe Grüße
Anna
