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Yersinien

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von majosu, 4. Dezember 2010.

  1. majosu

    majosu Mitglied

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    Hallo,
    ich füge jetzt einfach mal den Text,den ich im Kinderforum schrieb hier ein.
    Vielleicht weiß jemand Rat.




    Hallo,

    meine Tochter war ja im KH wg. Arthritis.Nun haben wir auch endlich den Entlassungsbrief bekommen.Es erfolgte eine UNtersuchung auf Yersinien auf meine Veranlassung.
    IgG-ELISA ist positiv im Immunblot zeigt sich eine deutliche spezifische Reaktion gegen Yersinien.
    Serologisch kein Anhalt für eine chronische Aktivität.

    Können ihre Gelenkschmerzen noch von der Yersinieninfektion kommen?

    Grüße
    majosu
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo majosu,
    wie lange ist denn der Infekt her? Ich hatte mal einen und daraufhin längere Zeit Gelenkbeschwerden, vom Schmerzzustand unterschied es sich aber von dem der chronischen Arthritis die ich seit 10 Jahren habe. Evtl. wird sie noch einige Zeit Schmerzmittel benötigen, schau auch ob sich einzelne Gelenke heiß und geschwollen anfühlen, eincremen z.B. mit Voltaren hilft dann manchmal auch schon. Bei mir waren die Zehen betroffen, ich konnte lange Zeit nur sehr bequeme Schuhe tragen, die nicht einengten.

    Da auch hier jeder sein eigenes Krankheitsbild hat, kann man nicht generell sagen es dauert 2 Wochen, 3 Monate oder 4 Jahre. Das ist wirklich bei jedem anders.

    LG Kuki
     
  3. majosu

    majosu Mitglied

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    Hallo Kuki,
    danke für Deine Antwort. Vielleicht ist das auch die Erklärung für die "nicht rheumatypischen Schmerzen" lt. Entlassungsbrief...
    Bei mir liegt eine Psoriasarthritis vor, bei der Kleinen eine rheumatoide Arthritis.
    Wann der Infekt war, kann ich nicht sagen, da ich nichts davon bemerkt habe. Die Symptome habe ich dem Rheuma zugeschrieben, den Durchfall halt als normalen Durchfall gesehen.
    Seit Januar hat sie Gelenkschmerzen, die sich von Monat zu Monat verstärken, seit kurzem auch mit wenigen (Knie-)Schwellungen, Rötung und Überwärmung.
    Sie benötigt Schmerzmittel (derzeit Naproxen), eine weitere Therapie findet z. Z. nicht statt. Kann man die Yersinien jetzt noch erfolgreich behandeln, und wenn ja, wie? Oder sollten wir jetzt mehr auf eine Rheumatherapie setzen? :confused:
    Wir sind bislang nur an Ärzte geraten, die meinten, Omeprazol reicht aus... im Entlassungsbrief war es das einzige empfohlene Medikament...
    LG
    majosu
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    Soweit ich weiß wird in einem akuten und schweren Fall mit Antibiotika z.B. Tetracyclin behandelt und wegen des Flüssigkeitsverlusts soll man dann viel trinken, evtl. Bettruhe halten.
    Da es bei deiner Tochter aber schon etwas her ist wird eine AB Behandlung wohl nicht mehr greifen. Frag evtl. noch nach einem zusätzlichen Schmerzmittel oder ob sie das was sie evtl. schon hat u.U. erhöhen könnte.

    Vielleicht hat aber der Infekt auch einfach einen kleinen unspezifischen Schub ausgelöst?

    Gruß Kuki
     
  5. Rückenweh

    Rückenweh Neues Mitglied

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    Hallo,

    so weit ich weiß, kann man bakterielle Infekte auch im "Nachgang" noch mit Antibiotika behandeln - dies sind aber dann recht umfangreiche Kombinationstherapien (z.B. bei Helibacter oder Borelliose).
    Wende dich einfach mal an eine gute Fachklinik / Facharzt...:top:

    Gruß
     
  6. majosu

    majosu Mitglied

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    Hallo,

    tja da liegt der Hase im Pfeffer.....woher den guten Facharzt nehmen?
    Danke für eure Hilfe.


    Grüße
    majosu
     
  7. kukana

    kukana Moderatorin

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  8. majosu

    majosu Mitglied

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    Danke Kuki,wir haben tatsächlich noch vor Weihnachten einen Termin in einem Kinderkrankenhaus in Köln.
    Langsam komme ich mir blöd vor: vom 1. KH wird keine Diagnose gestellt
    im 2. wird eine Diagnose gestellt...ohne weitere Medikation und demnächst sind wir dann im 3. KH !!!!
    Wenn Sie nur in der Zwischenzeit nicht so starke Schmerzen hätte...


    Grüße
    majosu
     
  9. kukana

    kukana Moderatorin

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  10. Rückenweh

    Rückenweh Neues Mitglied

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    Hallo majosu,

    mein Bruder hatte vor etwa 10 Jahren einen massiven Schub aufgrund einer Borelliose, die sich wohl 2-3 Jahrzehnte im Gehirn abgekaspelt hatte (der hat echt gar nichts mehr gekonnt - laufen, Kontinenz, Speichelfluss und co...). Er war zur Behandlung in Andernach - liegt ja auch im Rheinland[​IMG] Okay, da will er nie wieder hin, aber bei der Geschichte kann dies wohl jeder verstehen:rolleyes:

    Gruß