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Wundheilungsstörung bei RA

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Pukki, 3. Mai 2003.

  1. Pukki

    Pukki immer wieder Aufstehn!

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    Hallo Leute,

    ich habe die stille Hoffnung, dass mir der ein oder andere einen Tip geben kann.

    Ich wurde im Oktober 2002 an der Achillessehne opperiert. Die OP ist gut gelaufen aber das wars dann schon.
    Nach 4 Wochen traten Wundheilungsstörungen auf: Narbe/Naht ging wieder auf! 4 Wochen wurde an mir herumgedoktort (ambulant). Antibiotikum wollte man mir nicht geben und mit meinem Rheumatologen sich in Verbindung zu setzen war dann auch schon zuviel verlangt.:mad:
    Nach vielem hin und her bin ich dann in Köln im Eduardus Krk gelandet. Die haben die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und sofort opperiert. Also nochmal 4 Wo-chen Krankenhaus mit insgesamt 4 OP`s.
    Zu Hause ist die lWunde anschließlend von einer befreundeten Krankenschwester versorgt worden und heilte langsam aber stetig.
    Als ich nun im April wieder arbeiten gegangen bin hat sich die Wunde, die inzwischen reizlos aber immer noch offen war leider wieder entzündet. Nach 10 Tagen Antibiotika vom Hausarzt wars kurz gut.
    3 Tage nach Absetzen der Antib. fing das ganze wieder von vorne an und ich verbinde die Wunde jetzt 1 x täglich mit: Flammazine-Salbe (keine Verbesserung/k. Verschlechterung).

    An Rheumamedikamenten nehme ich z.Zt. Arava (20 mg) außer-
    dem 7 mg Decortin sowie reichlich Diclo.
    MTX mußte ich absetzen -Wundheilungsstörung! (lach)- fehlt mir!

    Hat jemand einen Rat für mich? Eigene Erfahrungen? - Wäre schön, denn so langsam gehen mir die Durchhalteparolen aus.


    Gruß Heidi
     
    #1 3. Mai 2003
    Zuletzt bearbeitet: 3. Mai 2003
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Heidi,

    ähnlich wie Dir ging es mir nach einer Bauch-OP vor 1,5 Jahren, aber auch sonst heilen bei mir Wunden sehr viel schlechter als früher. Bei mir liegt es am Cortison.

    Liebe Grüße von Monsti
     
  3. Sonja Labenski

    Sonja Labenski Neues Mitglied

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    Hallo Pukki !

    Solange Du eine akute Infektion in der Wunde hast, kann ich Dir nicht groß weiterhelfen, aber vielleicht mit den Wundheilungsstörungen.

    Ich bin , bzw. war , Physiotherapeutin mit Lymphdrainageausbildung. Ich hatte mal eine Patientin, die aufgrund eines Diabetis massive Wundheilungsstörungen hatte, bei ihr war fast die komplette Wade offen. Ich habe sie mit Lymphdrainage behandelt und die Technik benutzt, mit der man auch offene Beine (ulcus cruris) behandelt und hatte damit Erfolg, hat aber trotzdem noch drei bis vier Wochen gedauert bis das Bein zu war. Aber sie hat vorher auch schon zwei Monate vergeblich versucht, die Op-Wunde zum Heilen zu bringen.

    Wenn die Infektion raus ist, laß Dir doch einfach mal Lymphdrainage verordenen, möglichst oft in der Woche.

    Gute Besserung

    Sonja
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    hallo heidi,

    ich kann mich entsinnen, solange ich entzündungen hatte und irgendwo eine wunde, heilte diese schlecht. aber als ich so nach und nach cortison weglassen konnte , wurde es immer besser. heute heilt ein kratzer sehr viels chneller.

    gruss auch aus köln :D

    kuki
     
  5. fellchen

    fellchen Guest

    Hallo Pukki,
    ich habe unter den Rheuma-Medis noch keine OP gehabt, hatte mir aber wegen einer Allergie an 2 Stellen die Beine aufgekratzt. Es waren kleine Kratzer, die früher binnen weniger Tage weg gewesen wären. Diesmal begannen sie zu eitern und ich habe Wochen dran "rumgedoktert". Ich weiss nicht ob es an mtx oder Corti liegt.
    Dir drücke ich die Daumen, dass Du bald die optimale Versorgung findest!!!!!!
    Alles Liebe
    Fellchen
     
  6. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Hallo, Pukki

    Ich habe seit 10 Jahren cP und war hochaktiv 22 Monate im Schub. Ausser Cortison und Voltaren habe ich nur Vitamine genommen - eine linksseitige Hüft-Op sowie eine Totalop mit 32 cm langer Narbe waren vollkommen unproblematisch, schnellst-verheilend und nicht mal Bluttransfusionen waren nötig. Meine Venenstrukturen und Gewebevernetzungen sind trotz 10 Jahre Cortison 100%. Ich habe auch heute keinerlei Probleme mit Nachblutungen oder schlechter Wundheilung.

    Daher kann ich nur sagen: liegt nicht immer an den Medis !

    Ich wünsche dir eine schnelle vollkommene Heilung!

    Alles Gute,
    Pumpkin
     
  7. Pukki

    Pukki immer wieder Aufstehn!

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    Re.:

    Lieben Dank Euch Allen für die Infos und Erfahrungen - da fühlt man sich gleih nicht mehr so allein gelassen.:;)

    Gruß

    Heidi
     
  8. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @Pukki

    Hallo Pukki,

    die Wundheilung kann bei jedem anders verlaufen,auch wenn die gleichen Medikamente verordnet werden.

    Es tut mir sehr leid, daß Du so ein pech hast und durch eine "normale" Op solche Folgeschäden bzw. so eine gestörte Wundheilung hast.

    Vielleicht gibt es homöopathische Medikamente, die die Wundheilung unterstützen und Dein Immunsystem diesbezüglich aufbauen.

    Ich habe 9 Operationen hinter mir, auch unter MTX, Quensyl, Imurek, Gold, Cortison etc. Aber ich hatte bislang diesbezüglich noch keine Probleme.

    Viele Genesungsgrüsse
    Sabinerin
     
  9. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Wundheilung

    Hallo, und ja leider gibt es diese verminderte Wundheilung als Nebenwirkung bei verschiedensten Medikamenten, und das hält auch nach Absetzen des Medikaments an.
    Ich selbst habe immer noch einen abgebrochenen Zahn, weil ich auch Probleme in dieser Richtung habe und diese Wunde auch ewig bräuchte, Sonst geht es bei mir ruck-zuck, Knie kaputt und schnell abgeheilt, aber im mom auch nicht.
    Sonst kenn ich als Ursache nur schlechte Durchblutung oder Vitaminmangel. Auch ein Zinkmangel kann ursächlich schuld sein.
    Auch müssen wichtige Aminosäuren da sein.
    Umstritten ist die Theorie, daß Amalgan- Zahnersatz ebenfalls für verzögerte Wundheilung verantwortlich ist.
    Ja soweit Emma, alles Gute wünscht "merre"
     
  10. merre

    merre Aktives Mitglied

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    mein natürlich pucky

    ja manno error
    mein Pucky, sorry Emma
     
  11. hannilein

    hannilein die Espressosüchtige

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    Hallo Pukki,

    Wundheilungsstörungen haben Patienten wie wir sicher fast alle, wenn auch nicht immer so ausgeprägt wie bei Dir. Häufig ist das Cortison schuld. Wie man hier schon schrieb, nimm Vitamine, Zink. Wenn Die Wunde nicht mehr entzündet ist sondern lediglich "nur" noch zuheilen muß, hilft auch Fibrolan-Salbe oder ein Hydrgel-Pflaster. Beides müßte Dein Hausarzt oder die Apotheke kennen. Unter beiden Mitteln gibt es kurzzeizitg eine Verschlechterung, was aber aber völlig normal ist und nötig ist, damit es richtig heilt. Der Hydrogelverband hat den Vorteil, dass er bis zu 7 Tagen auf der Wunde verbleiben darf, ehe er gewechselt werden muss. Beim Wechseln sieht man dann eine Flüssigkeit auf der Wunde, die wie Eiter aussieht, aber eine Flüssigkeit ist, die durch das Pflaster entsteht. Man kann es sich so vorstellen, dass ein feuchtes Milieu entsteht, wo solche Wunden besser heilen. Als Krankenschwester habe ich häufig mit solchen schlecht heilenden Wunden zu tun und mit diesen beiden Mitteln nur die besten Erafhrungen gemacht. Aber: die Wunden darf nicht mehr akut entzündet sein.
    Wenn Du noch Fragen hast, maile mich ruhig an.

    Sonst gute Wundheilung
    Gruß Kathrin
     
  12. Sia

    Sia gaaaaaanz alter Knochen

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    Hallo!

    Eine gute Freundin von mir hatte auch sehr große Probleme mit der Wundheilung. Auch bei ihr sind OP-Narben wieder aufgegangen oder haben sich entzündet. Das Ganze ist erst besser geworden als sie einige Zeit Zinktabletten eingenommen hat. Danach ist die Wundheilung eindeutig besser geworden.

    Auch ich nehme seit einiger Zeit Zink und habe trotz Diabetes und Cortison eine sehr gute Wundheilung. Allerdings muss ich sagen, es dauert schon einige Zeit, bis sich eine Wirkung einstellt. Trotzdem denke ich es ist einen Versuch wert.

    Gruß Sylvia