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Wundheilungsstörung bei MTX und Arava/Antibiotikum

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von JMCL, 22. September 2005.

  1. JMCL

    JMCL Neues Mitglied

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    An alle mit Erfahrung:

    Ich bin vor 9 Tagen am großen Zeh operiert worden (eingewachsener Nagel) und nun entwickelt sich eine äußere Infektion, wie der Chirurg meint. Er will mir morgen ein Antibiotikum verschreiben, wenn die Seifenbäder nichts genutzt haben und so wie aussieht, haben sie nichts genutzt.
    Leider hat sich diese äußere Infektion trotz meiner "Arnika-Fressucht" gebildet.
    Meine konkrete Frage wäre jetzt, ob ich trotz meiner MTX-Einnahme und Arava-Einnahme (habe übrigens beides vor der OP einmal bzw. 1 Woche ausgesetzt) ganz unbedenklich ein Antibiotikum nehmen kann? Oder muss auf eventuelle Wechselwirkungen geachtet werden? Und meine Rheumatologin ist z.Zt. in Urlaub.
    Mensch, das ganze ist so etwas von besch.......,
    In der Hoffnung, dass mir jemand von Euch weiterhelfen kann und es mir damit ein wenig besser geht,
    liebe Grüße
    JMCL
     
  2. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Hi,

    als ich 1999 eine neue Hüfte bekam, wurde mein Cortison nicht abgesetzt, ich bekam sofort Antibiotika-Infusionen nach der OP und die wurden mir mit dem Cortison versetzt gegeben, bis ich eine einwandfreie Wundheilung hatte.

    Als ich 2001 die grosse Bauch-Op hatte, gab man mir 3 Wochen lang Antibios und bis heute hatte ich nie irgendwelche Probleme mit Wundheilung.

    Meine Ärzte werden auch die bevorstehende Fussoperation dementsprechend behandeln. Antibiotika ist bei solchen Eingriffen oberstes Gebot, wenn mal als Rheumi kommt.

    Alles Gute.

    Pumpkin
     
  3. kate

    kate Guest

    hallo!

    das kommt auf das jeweilige antibiotikum an. das antibiotikum, das ich zur zeit einnehme (doxycyclin, aus der gruppe der tetrazykline) erhöht die toxische wirkung von mtx, zum beispiel. der arzt, der dir das atb verschreibt, sollte auf alle fälle mal nachgucken, was da für wechselwirkungen bestehen können und gegebenenfalls die dosis anpassen!
    frage mich, erlich gesagt, warum der arzt so lange gewartet hat...bei der immunsuppression nutzt auch arnika nix....
    wünsche dir schon mal gute besserung!
    lg von kate
     
  4. KerstinB.

    KerstinB. Mitglied

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    Hallo!

    Also ich nehme als Dauertherapie für meine Wegner noch täglich ein Antibiotikum ein (seit etwas mehr als drei Jahren). Habe bis vor einem Monat Endoxan bekommen und muss mir jetzt MTX spritzen. Ich denke, wenn das Antibiotikum mit den Medikamenten abgestimmt ist, ist es kein Problem. Die Ärzte müssen sich halt nur genau wegen möglicher WEchselwirkungen erkundigen.

    Liebe Grüße
    Kerstin
     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi JMCL,

    ich kenne erhebliche Wundheilungsstörungen eigentlich nur unter Cortison. Davon bin ich (als Dauertherapie) mittlerweile zum Glück weg. Dank Cortison war mir vor 1,5 Jahren meine 30-cm-Bauchnaht über eine große Strecke komplett aufgeplatzt - 20 cm, das ist schon was. Es dauerte über 2 Monate, bis endlich alles dicht war. Wenige Monate später wurde ich wieder von Brust- bis zum Schambein aufgeschlitzt. Auch da (inzwischen ohne Cortison) kämpfte ich mit Wundheilungsstörungen. Dieses Mal betrafen sie aber nur ca. 5 cm. Schuld daran waren innere Fäden, die sich nicht auflösen wollten. Sie wurden in einer kleinen OP entfernt, und gut war's. Bei der letzten OP hatte ich das Arava ohne Pause weiter genommen. Okay, am Tag der OP und am Tag danach nicht, aber ansonsten täglich. Spielt aber eigentlich auch keine Rolle, denn Leflunomid hat eine elend lange Halbwertszeit, d.h. verbleibt sehr lange im Körper.

    Liebe Grüße von
    Monsti