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Wundermittel - rein pflanzlich

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sanchen, 13. April 2008.

  1. Sanchen

    Sanchen Neues Mitglied

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    wer noch muss, könnte jetzt noch. :kloguck: Der Beitrag hat nen Zwilling :D





    Teil 1

    Wer kennt nicht irgendeinen Bekannten oder einen Kollegen, der davon berichtet hat, dass ihm ein Mittel einmal super geholfen hat.
    Viele sicherlich. Ich auch.
    Aber bei wie vielen anderen Menschen hat das Mittel nicht geholfen?
    Gibt es vielleicht auch Menschen darunter, denen es geschadet hat?
    Können Kranke das Mittel gefahrlos nehmen?
    Auch Kinder und alte Menschen?
    Passt das Mittel zu denen, die ich sonst noch einnehme?
    Ist es wichtig das zu wissen, bevor ich so ein Mittel kaufe?

    Keine Firma ist hierzulande verpflichtet die Wirksamkeit ihrer Präparate nachzuweisen und
    keine Firma ist verpflichtet die Wechselwirkungen zu überprüfen
    solange sie ihr Produkt „Nahrungsergänzungsmittel“ nennt!

    Das ist die Freifahrkarte aus der Verantwortung! Wir sind selbst verantwortlich dafür, wenn wir diese Produkte kaufen und zu uns nehmen.
    Fakt ist:
    Auch Substanzen aus Pflanzen können Wechselwirkungen eingehen, die einem Menschen zum Verhängnis werden können. Opium ist übrigens auch rein pflanzlich.

    Mit dem Wort „pflanzlich“ wird uns sanft, schonend und mild, heilend vorgegaukelt.
    Das sind alles positive Worte. Niemand, der verkaufen will, würde in dem Zusammenhang von der Chemie einer Pflanze reden. Aber es gibt sie dennoch!

    Hier habe ich noch mal einen Link. Wer sich informieren möchte, ob sein Produkt zu den Wunder-Mittelchen zählt kann da nachschauen.
    Der Absatz: So erkennen Sie Schwindelprodukte ist sehr aufschlussreich.

    http://www.netdoktor.de/medikamente/fakta/wundermittel.htm


    :coffee: So jetzt ein Käffchen und wer will kann dann noch weiterlesen




    Teil 2 Eine wahre Geschichte


    In Jerusalem entdeckte einmal ein erfahrener Arzt durch Zufall die besondere Eigenschaft einer wunderbaren Substanz.
    Einer seiner Patienten konnte vor Schmerzen schon seit vielen Tagen und Nächten nicht mehr schlafen. Er litt an einer entzündlichen Hauterkrankung. Der Arzt gab ihm einige Tabletten eines harmlosen Beruhigungsmittels, damit dieser wenigstens eine ruhige Nacht verbringen konnte.
    Zu seiner Überraschung waren von dem Beruhigungsmittel am nächsten Morgen auch die entzündlichen Hauterscheinungen sehr viel besser geworden.

    Heute wird dieses wunderbare Mittel auch bei Krebs und Aids erfolgreich eingesetzt. Und was Rheuma geplagte interessieren dürfte:
    Es wirkt auf einen Entzündungsfaktor, der bei vielen Autoimmunkrankheiten eine wichtige Rolle spielt: der Tumor-Nekrose-Faktor-Alpha.

    Das Medikament wurde in der jüngeren Vergangenheit auch bei einer Reihe anderer schwierig behandelbarer Hauterkrankungen eingesetzt, z. B. bei Geschwüren der Mundschleimhaut, bei Morbus Behcet. Es wirkt auch bei Mundgeschwüren, dem sogenannten Wasting-Syndrom (Erkrankung mit ausgeprägter Abmagerung), HIV-assoziierten Durchfällen und beim Kaposisarkom.

    Kennt jemand dieses Mittel? Ich ja, es ist das frühere Contergan, mit dem Wirkstoff Thalidomid. Wenn mir heute jemand Contergan gegen meine Entzündungen verordnen würde, hätte ich ganz schön mit Vorurteilen zu kämpfen. Gerade, wenn ich mich umhören und umfragen würde, erzählte mir doch jeder von den verkrüppelten Menschen. Das würde mich ganz schön abschrecken.

    Warum ich das schreibe? Contergan war früher ein harmloses Beruhigungsmittel, das rezeptfrei zu haben war. Ein Wundermittel eben. Keiner wollte mehr Psychopharmaka zur Beruhigung einnehmen.
    Nach dem Contergan-Skandal rollte in der Wirtschaft die Welle „Rein pflanzlich schadet nicht“ an. Auch Wellnessprodukte schließt das heute mit ein, die verbunden mit der Kosmetikindustrie immer noch für schwindelerregende Umsätze sorgen.

    Schlimm daran finde ich, dass es immer schwieriger wird unverfälschte und vollständige Informationen zu angebotenen Mittelchen zu bekommen. Wir werden immer mehr Opfer der Wirtschaftspsychologie. Und das finde ich zum :barf::puke:



    Danke für die Aufmerksamkeit! Ich hoffe ich habe euch nicht all zu sehr mit dem langen Thread strapaziert.



    END



    Teil 2 mit Textauszügen aus Quelle: Arte Contergan, Thalidomid heute von Dr. Ralph Naumann, Facharzt für Innere Medizin auf:
    http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/Contergan/977226.html

     
  2. Clau

    Clau Neues Mitglied

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    fast alle Medikamente haben einen pflanzlichen Ursprung

    Liebe Sanchen

    Vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich finde es gut, dass Du darauf aufmerksam machst und möchte gerne noch etwas hinzufügen.
    Fast alle Medikamente haben ihren pflanzlichen Ursprung. Die pharmazeutisch wirkende Komponente wurde von der Pflanze extrahiert und teilweise modifiziert. Damit das Produkt dann kommerziel rentabel ist, wird versucht, das Produkt künstlich aus billigen Komponenten herzustellen. Als Beispiel nenne ich die Acetylsalicylsäure, bekannt unter dem von Bayer patentierten Trivialname Aspirin. Die Salicylsäure, oder das Salicin wurde durch die fiebersenkende und schmerzstillende Wirkung der Weidenrinde entdeckt und die Veresterung (Reaktion einer Alkoholgruppe mit einer Säuregruppe) führte zu dem weltweit bekannten Medikament. Auf der Suche nach neuen Medikamenten, z.B. in der Krebsforschung, gehen die Wissenschaftler sogar in die sogenannten von der Zivilisation verschonten Gebiete, um die traditionelle Pflanzenheilkunde kennenzulernen und damit zwei wichtige Ziele zu erreichen: 1. Die Kenntnis und das Verständnis über die Wirksamkeit der Pflanze als Ganzes und nicht nur der vermeintlich medizinisch wirksamen Komponente;
    2. Auffinden von neuen wirksamen Komponenten.

    Der erste Punkt spielt für mich eine wichtige Rolle, denn es ist aufgefallen, dass die wirksame Komponente sich in der Pflanze anderst verhält als der isolierte Wirkstoff, auch wenn keine weiteren medizinisch wirksamen Stoffe (zumindest in isolierter Form) gefunden werden konnten. Das kann auch bedeuten, dass die Pflanze sogar eine grössere Wirksamkeit (selektiv oder unselektiv) aufweist, als vermutet.

    Daraus ergeben sich zwei Folgerungen. Auf die erste hast Du bereits aufmerksam gemacht. Pflanzlich bedeutet auf keinen Fall ungefährlicher und ich finde es seltsam, dass solche Präparate in normalen Einkaufgeschäften wie die Drogeriemärkte oder sogar Aldi verkauft werden können. Da fallen mir z.B. die Vitaminpräparate ein, die wirklich durch ihre überhöhten Dosen von fettlöslichen Vitaminen gefährlich sein können.
    Der zweite Punkt ist aber auch der, dass man die pflanzlichen Mittel nicht als 'Mittelchen' verpönen darf, sondern sie den gleichen Repekt, was ihre Wirksamkeit angeht, verdienen wie die Medikamente; auch im Falle von schweren Krankheiten.
    Für mich ist deswegen die Gegenüberstellung von Schulmedizin und Alternativmedizin sehr fragwürdig, denn pflanzliche Mittel gehören für mich zur Schulmedizin, werden aber eher, zumindestens im Forum, zur Alternativmedizin gruppiert. Mich würde deswegen eine genaue Definition sehr interessieren.

    Ah, der wäre noch der 3. Punkt: Ich finde Deine smilies echt klasse!!!!!

    LG
    Claudia
     
  3. suse19782002

    suse19782002 ich liebe gummibärchen

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    Liebe Sanchen,


    ein tolles Thema. Und läd zum Diskutieren ein.:) Natürlich nur im "richtigen" Ton.;)

    Zum Thema Contergan.
    Hierzu muss man sagen, dass es damals werdenden Mütter gegen Übelkeit, und als Schlaf-bzw. Beruhigungsmittel verschrieben wurde. Es galt als sicheres Mittel, und es wurde erst später herausgefunden, dass es unter Contergan vermehrt zu Missbildungen/Fehlbildungen der Neugeborenen kam.

    Erschreckend finde ich aber, wieviele Schwangere leichtgläubig dieses Mittel zu sich nahmen. Vielleicht haben sich die Zeiten heut auch geändert.
    Aber ich würde für mich bestimmt nicht nur einmal überlegen, ob ich ein Beruhigungsmittel während der Schwangerschaft einnehme. Ob nun pflanzlich oder chemisch, es müsste mir wahrscheinlich schon sehr sehr sehr schlecht gehen. Und auch dann würde ich wahrscheinlich eher zum nein tendieren, allein aus Angst um mein ungeborenes Kind.

    Das ist meine Meinung.:)

    Bei Wiki kann man über diese erschreckende Thema auch viel nachlesen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal


    Liebe Grüsse

    suse
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    Sicher ist, dass z.B. Contergan in Drittländer verkauft wird, so z.B. in Brasilien wo es jede Menge Kinder mit Missbildungen gibt. Es wird gegen Lepra eingesetzt.

    *********************************************************
    aus:
    Contergan wird wieder verkauft: Gegen Lepra - ohne Rücksicht auf Missbildungen
    In einem raum&zeit-Interview mit Dr. Peter Plichta, Düsseldorf, das Hans-Joachim Ehlers, Sauerlach 1999 führte und das unter dem Titel "Die wahren Hintergründe des Contergan-Skandals" im Internet veröffentlicht ist, wird u.a. Folgendes berichtet: Das Thalidomid ("Contergan") bestehe aus zwei spiegelbildlich zueinander aufgebauten Komponenten (Molekülen), deren eine einschläfernd, die andere als zellteilungshemmendes (daher auch zu Hemmungsmissbildungen führendes) Zellgift wirke. Da letztere auch gegen Leprabakterien wirksam sei, werde diese giftige Komponente nun in Ländern der Dritten Welt an Leprakranke verabreicht. "Contergan wird wieder verkauft: An Drittländer."
    Dr. Plichta in dem Interview: "So gibt es jetzt zum Beispiel in Brasilien schon wieder eine Unzahl von Kindern mit fürchterlichen Missbildungen. Die Medien begreifen natürlich alle diese Zusammenhänge nicht, und so pflanzt sich der Wirrwarr um Contergan fort."
    Dazu Hans-Joachim Ehlers: "Skrupelloser geht es eigentlich kaum noch. An diesem Beispiel wird der ganze Zynismus der heutigen Medizin deutlich, soweit sie von der Chemischen Industrie abhängig ist: Ein diffus wirkendes Gift, das wahllos menschliche Zellen vernichtet, wird mit hohem Profit auf dem Markt verkauft, egal wie fürchterlich die Nebenwirkungen sind. Das ganze nennt sich dann Wissenschaft. Dagegen ist die Drogenmafia noch eine wirklich ehrenwerte Gesellschaft, denn sie behauptet wenigstens nicht, wissenschaftlich zu arbeiten."
    Man lese das Interview vollständig, und ziehe daraus die entsprechenden persönlichen Schlussfolgerungen zum Schutz der eigenen Gesundheit: "Die wahren Hintergründe des Contergan-Skandals".
    ****************************************************
    1998 beschied in den USA die Food and Drug Administration einen Zulassungsantrag positiv für ein Thalidomid-haltiges Arzneimittel zur Behandlung des Erythema Nodosum Leprosum (ENL), einer besonders schweren Verlaufsform der Lepra. Der Zulassungsinhaber Celgene hat für strenge therapiebegleitende Sicherheitsvorkehrungen zu sorgen. Ein Patient, der daran teilnimmt, muss starke Auflagen akzeptieren und einhalten. Quelle: Wikipedia
     
  5. Clau

    Clau Neues Mitglied

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    Schade, wieder mal ein Beispiel, dass Wissenschaft nichts mehr mit Moral zu tun hat. Es geht nur noch um Geldmacherei ! Das Problem ist nicht das Thalidomid selber, denn für einige kann es auch lebensrettend sein, sondern der verantwortungslose Umgang damit. Es ist natürlich typisch, dass ein gefährliches Medikament, was wirklich nur unter strengen Auflagen Verwendung finden darf, in Drittländer auf den Markt kommt. Genau dort, wo diese Auflagen natürlich nicht erfüllt werden. Klar, denn in diesen Länder brauchen die Konzerne keine Angst vor den Geschädigten zu haben. Die haben weder das Wissen noch die Mittel, um anzuklagen.
    Davon mal abgesehen, mich ärgert auch wie relativ gut diese Geschichte für Grünenthal ausgegangen ist. Bei vorsätzlicher Tötung sollten die doch eigentlich im Gefängnis sitzen, oder?
    Um nun den thread nicht in eine ganz andere Richtung laufen zu lassen, möchte ich mich der Vorschreiberin anschliessen. In der Schwangerschaft sollte man eigentlich gar nichts nehmen. Selbst bei homöopatischen Medikamente wäre ich vorsichtig! Es gibt z.B. homöopatische Behandlungen, die keine 'Bonbons' sind und es existieren kaum Untersuchungen über die Auswirkungen auf das ungeborene Kind.
    LG
    Claudia
     
  6. Sanchen

    Sanchen Neues Mitglied

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    Hi alle zusammen:)

    Hallo claudia,

    das Thema Gesundheit und Geschäft ist wirklich Sumpf+ Dschungel. Wen wunderts? Wir werden doch ganz kirre gemacht und müssen schon bei Lebensmitteln aufpassen, was uns da untergejubelt wird.

    Was hätten sie denn gern:

    Saft, Nektar oder Limonade? Joghurt oder Joghurtzubereitung?
    Mit Vitaminzusatz oder ohne? Gentechnisch verändert? Bio, Öko oder Natur? Natürlich oder naturidentisch? Wie viele E-zusätze dürfen es sein?
    Konserviert oder mit Farbstoff? Chemisch oder Biologisch?
    Medikamente oder lieber Arznei - oder tut es auch ein Heilmittel?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Medikament
    http://de.wikipedia.org/wiki/Heilmittel
    http://de.wikipedia.org/wiki/Arzneimittel


    danke dir, für den ergänzenden Beitrag. Eigentlich habe ich gar nicht mit Antworten gerechnet, weil es so viel zu lesen gibt.:D


    Hallo @ suse,:)
    das gäbe aber eine Diskussion ohne Ende *gg*


    So ein Thema ist sehr schwer in handliche Häppchen zu packen.

    Du hast schon recht, ich bin auch vorsichtig, mit dem was ich meinem Körper zumute. Früher wurde dieses Thalidomid, also Contergan, aber nicht unbedingt leichtgläubig genommen. Die Menschen waren nicht aufgeklärt, weil man das ja nicht wusste. Viele Kranke waren auch richtig in Not, das war kurz nach dem zweiten Weltkrieg und Thalidomid half ja auch gut. Es war für viele besser, als Psychopharmmaka oder die Schlaftabletten von damals.

    Nur hätte man es sofort vom Markt nehmen müssen, als die Nebenwirkung bei Schwangeren auftrat.
    Das Therapieangebot von heute, gab es damals nicht. Heute steht auf Beipackzetteln wer das nicht nehmen soll. Schwangere eben.

    :arrow-thru-heart:

    Mir geht es hauptsächlich darum, dass man im Gesundheitswesen Freund und Feind, gut und schlecht nur schwer oder gar nicht unterscheiden kann. Alles was Umsatz verspricht, ob nützlich oder nicht, wir heute vermarktet.
    Wenn es uns schon bei Lebensmitteln nicht gelingt zu durchleuchten, was wir genau kaufen, wie sollten wir es bei Medikamenten oder frei verkäuflichen Präparaten können?

    Unsere Ärzte verlassen sich im Allgemeinen auf die ordnungsgemäße Zulassung von Medikamenten. Sie verlassen sich damit darauf, dass alle Prüfungen zur Sicherheit der Patienten durchgeführt worden sind. Sie achten soweit es bekannt ist, auf Neben- und Wechselwirkungen, vorausgesetzt sie wissen was wir alles zu uns nehmen.

    :munky2:

    Ach ja, @ Claudia
    die Smilies :flash: gibt’s zur Zeit serverfrisch von Doegi; die kannst du rechts neben dem Kommentarfenster anklicken.

    Grüße an euch alle Sanchen
     
  7. Sanchen

    Sanchen Neues Mitglied

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    hallo Kuki

    jetzt hat sich mein Dankschreiben an dich, doch glatt irgendwie aus dem Thread geschlichen. Ich bin aber sicher, dass ich das getippt habe.
    ja, das mit dem Spiegeln, mit der „Händigkeit eines Medikaments“ der so genannten Chiralität, wusste man ja damals noch nicht. Für die Entdecker? gab es 40 Jahre später, 2001, den Nobelpreis.

    Ich finde es aber ebenfalls eine Schweinerei, dass Frauen in der dritten Welt ahnungslos abschlucken und sich alle aus der Verantwortung drücken. Dazu sah ich einmal ein Reportage. Das trifft einen schon. Das DDT haben unsre Chemiekonzerne ja auch in die 3. Welt geschickt.
    Da kann ich nur sagen: Guten Appetit mit dem was auch heute noch hier wieder eingeführt wird.

    liebe Grüße Sanchen:)
     
    #7 14. April 2008
    Zuletzt bearbeitet: 14. April 2008