(Leider eine makabre Frage, aber nötig, um sich vorzeitig zu schützen.)
Man liest gelegentlich, daß autoimmun erkrankte Rheumatiker (gemeint sind hier nicht die Arthrose-Kranken, die orthopädisch behandelt werden, sondern die internistischen Fälle, wie Rheumatoide Arthritis, Psoriasis, Bechtew usw.) "früher sterben". Wieviel Jahre früher als rheumatisch Unbelastete soll hier keine Rolle spielen. Aber wenn dem so ist, dann interessiert doch:
Was ist schließlich der letzte Grund für den Tod der lange Gequälten?
Ein Professor einer Rheumaklinik antwortete auf meine direkte Frage, was der häufigste Todesgrund für autoimmunkranke Rheumatiker sei: Herzinfarkt, und zwar aus demselben Grund wie bei Diabetikern, deren Feingefäße allmählich an Durchlässigkeit verlieren.
Ist das die richtige, allgemein verbreitete Auffassung?
Und wenn ja, kann man dem vorbeugen (durch Sport, Diät o.ä.)?
Die Schmerzen, weder die der Arthrosekranken, noch die der autoimmun
Erkrankten, können letzter Anlaß für den Tod sein, schlimmstenfalls die
Schmerzmedikamente, die die Leber oder den Magen-Darm-Kanal belastet haben.
Und ebenso können verschiedene Basismedikamente bei langjährigem Gebrauch zum Tod führen.
Es wäre also bei der gesuchten Antwort auf meine Frage unbedingt zu unterscheiden:
a) welche rheumatische Erkrankung lag vor,
b) welche Medikamente wurden verabreicht.
Denn (zu den Medikamenten):
1.)soviel ich weiß, haben einige Medikamente kanzerogene Nebenwirkung. Dann wäre der Krebs der letzte Anlaß zum Ende.
2.)Auch die Lungenschäden aus verschiedenen Ursachen (herabgesetzte Immunabwehr gegen Infektionen, aber auch durch Blutschädigung) können zum plötzlichen Tod führen.
3.)Wie gravierend sind Nierenschäden durch jahrelange Medikamenteneinnahme (dafür besonders Schmerzmittel u.a. verantwortlich)
als finaler Todesgrund?
4.) Biologicals können alte TBC oder Infektionen wieder aufflammen lassen. Dann wäre Tbc usw. der Todesgrund.
Sicher kann jetzt jeder berichten von irgendeinem gestorbenen Rheumatiker. Das wäre bereits eine Beitrag zur gesuchten Aufklärung dieses peinlichen Themas, das man wohl allzugerne umgeht. Aber irgendwann ist es für jeden so weit (das denkt zumindest ein über 70jähriger oder mancher, der jahrzentelang mit seiner Krankheit zu tun hatte).
Besser wäre natürlich, man kennt eine repräsentative Statistik darüber und kann darüber berichten oder den Link dazu angeben. Irgendwie müßte man weiterkommen mit dieser Frage.
Klar ist, daß in früheren Zeiten, als noch nicht so viele Medikamente zur Verfügung standen wie uns heute, mehr Menschen an "Rheuma" starben als heute, aber deren Sterbegrund war vielleicht typischer für die Krankheit selbst als für die Nebenwirkungen der heutigen Medikamente.
Also: Tragt bei zur Aufklärung dieser Frage, vor die wir alle einmal gestellt sind.
Ich bin gespannt auf die allgemeine Meinung.
Gruß, ekabo
Man liest gelegentlich, daß autoimmun erkrankte Rheumatiker (gemeint sind hier nicht die Arthrose-Kranken, die orthopädisch behandelt werden, sondern die internistischen Fälle, wie Rheumatoide Arthritis, Psoriasis, Bechtew usw.) "früher sterben". Wieviel Jahre früher als rheumatisch Unbelastete soll hier keine Rolle spielen. Aber wenn dem so ist, dann interessiert doch:
Was ist schließlich der letzte Grund für den Tod der lange Gequälten?
Ein Professor einer Rheumaklinik antwortete auf meine direkte Frage, was der häufigste Todesgrund für autoimmunkranke Rheumatiker sei: Herzinfarkt, und zwar aus demselben Grund wie bei Diabetikern, deren Feingefäße allmählich an Durchlässigkeit verlieren.
Ist das die richtige, allgemein verbreitete Auffassung?
Und wenn ja, kann man dem vorbeugen (durch Sport, Diät o.ä.)?
Die Schmerzen, weder die der Arthrosekranken, noch die der autoimmun
Erkrankten, können letzter Anlaß für den Tod sein, schlimmstenfalls die
Schmerzmedikamente, die die Leber oder den Magen-Darm-Kanal belastet haben.
Und ebenso können verschiedene Basismedikamente bei langjährigem Gebrauch zum Tod führen.
Es wäre also bei der gesuchten Antwort auf meine Frage unbedingt zu unterscheiden:
a) welche rheumatische Erkrankung lag vor,
b) welche Medikamente wurden verabreicht.
Denn (zu den Medikamenten):
1.)soviel ich weiß, haben einige Medikamente kanzerogene Nebenwirkung. Dann wäre der Krebs der letzte Anlaß zum Ende.
2.)Auch die Lungenschäden aus verschiedenen Ursachen (herabgesetzte Immunabwehr gegen Infektionen, aber auch durch Blutschädigung) können zum plötzlichen Tod führen.
3.)Wie gravierend sind Nierenschäden durch jahrelange Medikamenteneinnahme (dafür besonders Schmerzmittel u.a. verantwortlich)
als finaler Todesgrund?
4.) Biologicals können alte TBC oder Infektionen wieder aufflammen lassen. Dann wäre Tbc usw. der Todesgrund.
Sicher kann jetzt jeder berichten von irgendeinem gestorbenen Rheumatiker. Das wäre bereits eine Beitrag zur gesuchten Aufklärung dieses peinlichen Themas, das man wohl allzugerne umgeht. Aber irgendwann ist es für jeden so weit (das denkt zumindest ein über 70jähriger oder mancher, der jahrzentelang mit seiner Krankheit zu tun hatte).
Besser wäre natürlich, man kennt eine repräsentative Statistik darüber und kann darüber berichten oder den Link dazu angeben. Irgendwie müßte man weiterkommen mit dieser Frage.
Klar ist, daß in früheren Zeiten, als noch nicht so viele Medikamente zur Verfügung standen wie uns heute, mehr Menschen an "Rheuma" starben als heute, aber deren Sterbegrund war vielleicht typischer für die Krankheit selbst als für die Nebenwirkungen der heutigen Medikamente.
Also: Tragt bei zur Aufklärung dieser Frage, vor die wir alle einmal gestellt sind.
Ich bin gespannt auf die allgemeine Meinung.
Gruß, ekabo
, aber das Thema "Tod" ist nicht so abwägig, daß ich nichts damit zu tun habe.