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Wohl Kollagenose, ich schaffe das nicht...hat wer einen Rat?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Meermädchen07, 8. Mai 2014.

  1. Meermädchen07

    Meermädchen07 Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen:)

    ich bin 34 habe zwei kleine Kinder. Wohne im schönen Rheinland.

    Meine Beschwerden fingen im Februar an. Da hatte ich mir nach dem Umgraben des Gartens die Beugesehnen in der Hand entzündet.

    Dazu kam dann ein Karpaltunnelsyndrom an beiden Händen. In den Wochen drauf Schulterschmerzen ( da sagte man mir das käme vom Karpaltunnelsyndrom). Knie und Hüfte schmerzte auch, allerdings nur nach langem Laufen oder wenn ich lange gesessen hatte und aufgestanden bin. Nach ein paar Schritte ging's dann. Rot oder dick war nichts.
    Wenn ich großen seelischen Streß hatte (sehr oft) ist mir der Fuß angeschwollen, tat nicht weh, ging nachts wieder weg.
    Ich hab dann Physio bekommen, war beim Neurologen, der nicht wirklich was fand und der Hausarzt hat mein Blut untersucht. RF, anti ccp waren negativ, Crp leicht erhöht ( 8 statt maximal 5). Hand Röntgen und HWS MRT ohne Befund.
    Mein Kleiner ist dann noch chronisch krank geworden, ich war ziemlich fertig, antriebslos. Nicht müde, leider zu wenig geschlafen aber antriebslos.

    Im April wurde dann ein Termin beim Rheumatologen gemacht, eigentlich wegen Verdacht auf Fibro. Hausarzt hat zwei Tage vorher einen Blutwert von mir in seinen Unterlagen gefunden :mad: ANA 1:1280...

    Ich wusste schon grob, dass das nichts Gutes heißt. War Montag beim Rheumatologen. Er denkt ich habe eine Kolleganose. Er hat mir dann noch ganz viel von Organbeteiligung, die nicht kommen muss erklärt, hat ganz viel Blut abgenommen für die weitere Differenzierung. Und mir Prednisolon verschrieben.
    Ab sofort 15 mg täglich bis zum Termin in drei Wochen.
    ich war so schockiert als ich rauskam, die Schmerzen waren fast weg...

    Ich laufe seitdem wie versteinert umher. Ich habe unfassbare Angst. Heule und heule und finde kein Ende. Hab 4 kg seit Montag abgenommen, kann nicht schlafen.
    Für wen das ein bißchen irre klingt- bin ich. Ich leide unter Borderline, kam in letzter Zeit gut damit zurecht, sogar ohne Medis. Jetzt hänge ich wieder voll drin.
    Bitte was erwartet mich? Werde ich bald sterben? Werden meine Organe versagen? Was mich total fertig macht, ich werde immer manisch auf mich achten, jedes Herzstechen wird mich ängstigen.
    Gestern früh bekam ich ganz schlecht Luft, Bingo das ist die Lungenbeteiligung dachte ich und hatte furchtbare Angst.
    Somatisierungsstörung hab ich auch... Ich finde hier nicht mehr raus.

    So groß kann ich mit niemandem darüber reden, meine Mama ist selbst krank, die Kinder noch klein. Therapie hatte ich zwei Jahre wegen der Borderline Erkrankung, jetzt habe ich zwei Jahre Sperre- ist ja auch okay anderen gehts auch schlecht.
    Der Rheumatologe hat mich bei Fragen an den HA verwiesen, dieser sagt er kennt sich nicht so aus und hat mir Valium gegeben:(
    Kein Valium der Welt holt mich da raus...

    Ich habe heute das Prednisolon zum ersten mal genommen. Toll war, zwei Stunden später waren die Schmerzen fast weg. Aber ich bekam nachmittags im unteren Rücken schlimme Schmerzen und nun tun auch beide Beine in der Muskulatur sooo weh.
    Was ist das nur. Kann das eine Thrombose sein? Oder die Nieren? Kommt das vom Cortison? Nicht lachen, ich hab Angst zu sterben.

    Ich laufe hier gerade gedanklich Amok, versorge die Kinder und könnte schreien. Sie brauchen mich, ich sie....Was mache ich denn nur?
    Was wird mir passieren? Ich habe so schlimme Sachen gelesen... schlechte Prognose, fulminanter Verlauf der binnen Monaten zum Tode führt.:eek:

    Ich bin völlig durch mag endlich schlafen. Und jetzt habe ich bei euch den besten Einstand gehabt und mich völlig blamiert...ich schicke den Roman jetzt trotzdem ab. Vielleicht hat irgendwer von euch, eine kleine Hoffnung/ein kurzes Wort.

    Es grüßt ganz lieb das Meermädchen
     
  2. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    Hallo und herzluch willkommen hier...
    Klar hat man angst bei einer rheumatischen diagnose, Aber es gibt viele, lang getestete medikamente und in der heutigen zeit bedeutet solch eine diagnose nicht gleich sterben...im internet schreiben die die hilfe brauchen, denen es schlecht gut, selten die denen es gut geht. Es werden sich hier noch einige melden

    Nun mal zu deinen blutwerten...ich bin zwar kein spezialist und meine diagnose ist rheumatoid arthritis, aber bei mir sind auch seit jahren die ana werte positiv. Der wert wird immer verdoppelt, also 1: 80, 160, 320, 640, 1280,....
    Also so meeeeega hoch ist deiner nitcht, zu jir wurde bei 2560 gesagt von einem rheumadoc das er sich da erst gedanken bei über 10 tausend macht....ist sicher auch quatsch...
    Aber es gibt auch gesunde menschen mit posi.ana wert...
    Ich habe von anderen ärzten oft den verdacht auf kollagenose bekommen, aber dazu müssten weitere untersuchungen gemacht werden und das wird bei dir jetzt gemacht.
    Beim nächsten termin wirst du mehr erfahren, predni hilft dir und dein arzt nimmt dich ernst...

    Versuch ruhig zu bleiben und hol dir unbedingt auch hilfe wie psychologisch um das alles besser verarbeiten zu können, physiotherapie ect.

    Ich hoffe etwas zur beruhigung beigetragen zu haben,
    Einen schönen abend und hey jammern ist hier erlaubt, aber versuch nach dem hinfallen wieder aufzustehen
    Deine kinder brauchen dich und ich glaub in der heutigen zeit stirbt man an rheuma nicht mehr wirklich:rolleyes:
     
  3. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    hallo meermädchen,

    leider ist das wort geduld sowohl bei der diagnostik als auch beid er therapie, einer..vielleicht.. bestehenden kollagenose ein großes wort.

    es gibt heutzutage gute medikamente, mit denen oft die erkrankung in schach gehalten werden kann :)
    vielleicht helfen da die 15mg predni schon etwas :)

    zum thema psychotherapie
    du hast das recht das verfahren zuw echseln.. also von zum beispiel vt--weiß nicht ob du die gemacht hast-zu tiefenpsychologisch als beispiel zu wechseln.
    dann gilt diese 2 jahresspeere nciht.
    außerdem gibt es die möglichkeit für die thera, außerhalb der therapie, in den 2 jahren dich immer malw iedr zu sehen, das wird dann anders abgerechnet..sprich deine alte thera da ruhig drauf an..glaube alle 6 wochen oder so
    wenn bei dir eine psych insitutsambulanz in der nähe ist, versuche dort einen termin zu bekommen. auch hier werden oft therapien angeboten, jedoch ohne das stundenlimit..
    ich habe unter anderem wegen selber diagnose wie du, 5 jahre therapie in einer ambulanz gemacht.

    ansonsten kann ich dir jetzt nur raten--wenn du vt gemacht hast, werden dir skills etwas sagen..setze die ein, genau für solche moment sind sie da :)
    und so schnell stirbt es sich nicht ;)

    alles gute
     
  4. Ina69

    Ina69 Neues Mitglied

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    Hallo Meermädchen ich möchte dich mal als Leidensgenossin in den Arm nehmen!! Und bitte, versuche dich ein bißchen zu beruhigen..
    auch ich war von der Diagnose erst einmal geschockt.. Da saß ich nach Verkündung der Diagnose in der Uniklinik vorm Labor (zum Blutabnehmen ) und habe beim Warten gegoogelt .. Und das erste was ich laß war: "ganz schlechte Prognose..:eek:."
    und ich bekam Panik! Dann fand ich zum Glück dieses Forum, habe viel gelesen und die Panik legte sich. :)
    Du brauchst auf jeden Fall jemanden zum Reden, um dir den Druck zu nehmen. Vielleicht eine Freundin?
    Und hier wirst du auf jeden Fall auch Hilfe bekommen, wenn es dir schlecht geht!! Alles Liebe
    Ina
     
  5. Meermädchen07

    Meermädchen07 Registrierter Benutzer

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    Wie lieb von euch!

    ich sag's mal so: Käme der gute Mann um die Ecke und würde mir sagen, alles gut, war ein Irrtum, ich würde auf blanken Knien vor Dankbarkeit rutschen.
    Aber bei den ganzen Symptomen...
    Klar man kann jederzeit erkranken, wer will das schon, aber ich merke schon, dass meine seelische Baustelle noch so groß ist, dass ich nicht weiß woher ich die Energie nehmen soll, meinem Körper helfen soll.
    Das haben mir die letzten Tage deutlich gezeigt. Ich bin erschrocken, wie ich reagiere, aussehe und wie völlig kopflos ich hier sitze:confused:
    Freundinnen habe ich, aber alle jung und glücklich und irgendwie passt krank sein nicht rein. Ist okay, ich lasse auch niemanden so nah an mich ran, von daher bin ich froh über diese Seite gestolpert zu sein:top:

    Das ist lustig, ich war an einer Institutsambulanz und wurde jetzt nach 80 Stunden gegangen... Tiefenpsychologie klappt bei mir gar nicht, ich müsste eine Traumathetapie machen, im Moment fehlt aber die Kraft... Skills mache ich, wobei ich ja zu keinen unüberlegten Handlungen gerade neige, sondern so panisch und leer bin. Schrecklich.

    Darf ich fragen, wie es sich lebt, mit dieser Zeitbombe? Ich weiß nicht... Woher weiß man, es passiert gerade nichts dramatisches? Weil geh ich mal davon aus, dass die Knochen immer ein bißchen schmerzen, dann ist die Krankheit doch aktiv und dann könnte doch auch ein Organ beteiligt werden?! Da müsste ich doch wöchentlich zum HA und Entzündungswerte checken, oder?!

    Ist das das sehr naiv gedacht?

    Und: Der Rheumadoc meinte wir müssen wenn alle Werte da sind, mich von den diversen Fachärzten auf den Kopf stellen lassen. Um den Ist Zustand zu checken. Was meint er damit? Was muss denn alles untersucht werden? Ich hab saumäßige Angst vor dem Berufsstand:eek:

    So, ich mal ganz lieb zurück- es ist erstaunlich wie nett mir geholfen wird. Danke!

    Meermädchen...Schlaflos in Köln:vb_cool:
     
  6. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Meermädchen!
    Der Rheuma-Doc will durch seine Fachkollegen untersuchen lassen, ob und wieweit deine inneren Organe betroffen sind.

    Da deine Beschwerden aber anscheinend momentan mehr das Skelettsystem betreffen, solltest Du jetzt erstmal durchatmen.
    Sei froh, daß die Diagnose, wenn sie sich bestätigt, so früh erfolgt ist und Du nach der Diagnosestellung bald die notwendige Therapie erhältst.

    Für dich ist jetzt wichtig, daß Du dich beruhigst, ich weiß daß das schwer ist, aber hier im Forum gibt es viele Kollagenose-Pat. denen es mit der notwendigen Therapie ganz gut geht.
    Alles Gute
     
  7. Ina69

    Ina69 Neues Mitglied

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    Guten Morgen :)
    Du wirst als Patient mit Kollagenose sehr gut ärztlich betreut. Und jeder Unstimmigkeit wird nachgegangen.
    Man kann damit durchaus Leben. Es gibt immer Höhen und Tiefen. Ich finde, das Leben ist mühsamer geworden. Diese ständige bleiernde Müdigkeit macht mich fertig. Sport ist nach der Arbeit so gut wie nicht mehr möglich. (Vorher täglich)
    Ich bekomme Quensyl und ich glaube noch immer, dass es bei mir nicht ausreichend wirkt.
    Man lernt Symptome einzuordnen und wenn ich unsicher bin frage ich erstmal meinen Hausarzt.
    Auch meine Psyche braucht Hilfe, obwohl ich glaube, jetzt recht stabil zu sein. Aber nach dem Antrag auf Schwerbehinderung bin ich regelrecht zusammengebrochen.
    Ich mache eine Verhaltenstherapie zur Diagnosebewältigung und habe auch noch in der Sperrfrist begonnen. Frage deinen HA.. Die haben meist gute Ideen!
    Liebe Grüße aus der Hauptstadt und Kopf hoch!!
    Ina
     
  8. medikan

    medikan PSA/RA seit 2010

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    Liebes Meermädchen,

    die meisten Leute leben sehr gut und "normal" mit Rheuma. Klar, in so einem Forum tummeln sich meist die, die Probleme oder schwere Verläufe haben, wo die Medikamente nicht helfen. Also keine Panik, was hier geschrieben wird, ist nicht die Regel!! :rolleyes:

    Ich habe Psoriasisarthritis, also auch keine Kollagenose, sondern eine RHeumaform, die eigentlich Muskeln, Sehnen und Gelenke betrifft. Ich bekomme Leflunomid und Schmerzmittel und kann vom Rheuma her "normal" leben.

    Die Ärzte klären einen auf, was alles kommen KANN. Ist genauso, wie beim Beipackzettel; wenn man die liest, will man das Medikament doch gar nicht nehmen, weil es viel kränker macht, als man ist. :D

    Da das Cortison bei dir wirkt, ist es auf jeden Fall etwas entzündliches. Mit den richtigen Medikamenten wird man das in Griff bekommen. Was viele haben ist diese Müdigkeit, damit muß man dann leben.

    Bis es dir wieder richtig gut geht, wirde es dauern, leider braucht man viel Geduld (keine Eigenschaft von Bordis :rolleyes:). Und die Psyche wird auf und ab gehen. Warum bin ich krank? Sterbe ich? Wieso hilft mir keiner? Das ist normal und habe alle hier hinter sich.Manchmal dauert es Jahre, bis man akzeptiert, dass man Rheuma hat und "eingeschränkt" ist.

    Ich habe und bekomme viel viel Hilfe hier, gerade im Chat. Da wird über wirklich alles geredet, man wird abgelenkt, man wird "auf den Arm genommen", man wird ernst genommen und kann sich mal auskotzen. Eigentlich ist immer jemand da und hört zu.

    So, nu war jemand vom Besuchsdienst bei mir (liege im KH, nicht wegen Rheuma) und ich habe hier den Faden verloren.

    Habe Mut und gib nicht auf. Auch du schaffst das. Und gestorben wird hier gleich schon mal gar nicht!!!
     
  9. Talea

    Talea Mitglied

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    Hallo Meermädchen,


    ich kann mich medikan nur anschließen. Meine Tochter ist seit ihrem 6. Lebnsjahr von der Krankheit betroffen. Inzwischen ist sie 18 und auch wir haben einige Höhen und Tiefen hinter uns. Rückblickend betrachtet war jedoch die Zeit vor der Diagnosestellung mit all den unklaren Symptomen mit die schwerste Zeit. Danach mussten wir auch erstmal verkraften,was so eine Diagnose für das weitere Leben unserer Tochter bedeuten kann.

    Auch heute gibt es ab und zu noch mal Unklarheiten,aber im Laufe der Zeit wächst man hinein,kann Dinge besser einordnen und schiebt nicht gleich totale Panik,wenn etwas neues hinzukommt. Im Grunde lebt meine Tochter ein völlig normales Teenagerleben auch nach all den Jahren der Erkrankung. Klar,Müdigkeit ist ein Thema und Medikamente müssen regelmäßig genommen werden und im Schub muss sie halt Abstriche machen. Aber ich möchte dir Mut machen,dass es durchaus möglich ist,mit dieser Erkrankung auch nach langer Zeit halbwegs normal weiterzuleben.

    Übrigens, den Tip von medi mit dem chat kann ich nur bestätigen,ich bin auch als angehörige selbst oft dort ;) Schau ruhig mal vorbei,wenn du Zeit und Lust hast.


    Liebe Grüße von Talea
     
  10. Meermädchen07

    Meermädchen07 Registrierter Benutzer

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    Ich war heute zum ersten mal im Supermarkt und bin so müde... Aber wenigstens gibt es jetzt wieder was zu essen.
    Okay dann wird ja ganz schön viel untersucht werden, das ist natürlich nicht so toll. Aber muss wohl...

    Mein Magen schmerzt ganz fies seit ich das Cortison nehme, ob der vielleicht schon geschädigt ist?! Ich durchsuche gerade unsere Hausapotheke nach Omep.

    ich hatte heute die Gelegenheit mit dem Rheumatologen zu telefonieren, das Angebot finde ich sehr nett. Aber, ich war ein bißchen verwirrt. Er meinte, wir würden jetzt erst mal das Blut abwarten, ob wir nicht doch bei einer seronegativen Polyathritis landen:confused::confused:
    Verstehe ich nicht, müsste ich dann nicht geschwollene Gelenke haben. Und geht das überhaupt mit dem hohen ANA. Ich hab's nicht verstanden, hab mich aber nicht getraut nachzufragen, ich war eh schon so schwer von begriff:)

    Das stimmt, dieses Warten ist schrecklich, es ist diese irrsinnige Suche nach Sicherheit, diese Unsicherheit macht mich fertig, meine ganze kleine Welt wackelt ganz schön.

    ach so ansonsten sagte der Doc, er geht nicht davon aus, dass wir was spezifisches finden. Und dass man in meinem Blut schon mal erkennen würde, wenn was an den Organen wäre.
    Echt? Wozu dann die weiteren Tests?

    Bitte verzeiht meine kreative Rechtschreibung, ich hab um die linke Hand einen Retterspitz Wickel:vb_redface:
     
  11. kroma

    kroma Dermatomyositis

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    hallo Meermädchen,

    wenn dein Magen rebelliert, lass dir einen Magenschutz verschreiben! Du hast ja momentan viel zu "verdauen" - keine Organschädigung :troest:
    Nun, du hast offenbar einen gründlichen Rheumatologen (sei froh drum) und die Laborwerte dienen der Differenzierung, es gibt ja soooo viele verschieden Rheumaarten und die stellen sich in ihrem Beschwerdebild schon einmal ähnlich dar.

    Heißt also für dich - Geduld haben (schwer aber nicht zu ändern)

    Halte dir deinen Doc warm, das scheint ein Schätzchen zu sein!
    ;)
     
  12. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    Hallo meermädchen,

    Schau mal was ich oben schon schrieb :p bei mir sind die ana ähnlich hoch wie bei dir und auch ich hab die diagnose seronegative arthritis...

    Du scheinst wirklich einen umsichtigen rheumadoc zu haben und nach den organen wird auch geschaut wegen der weiteren medikamentenbehandlung.
    Bei mir wurden die organe geschallt, röntgen torax wg der lunge ja und eben labor z.b nierenwerte...du siehst vieles dient auch der vorsorge...

    Hab vertrauen und versuch dich mit deinen kindern abzulenken, geht raus, unternehmt was, es wird alles werden...ganz bestimmt
     
  13. Meermädchen07

    Meermädchen07 Registrierter Benutzer

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    Danke ihr lieben!

    heute war ein sch... Tag. Okay, im Moment ist jeder Tag ähnlich:rolleyes: Viele blöde Gedanken, bis hin zu Panikattacken, nicht schön.
    Hab das Haus versucht auf Vordermann gebracht, hier sah es aus wie bei Messies:D
    Ich bin erschrocken wie antriebslos ich bin, alle paar Handgriffe musste ich mich setzen...
    Wenigstens Gelenke tun mir nicht mehr wirklich weh. Ich hab mich am Jüngsten angesteckt und wir niesen alle... Muss ich da was beachten mit dem Cortison?

    Ich hab die Handynummer vom Hausarzt aber deswegen rufe ich ihn nicht an...

    Darf ich mal eine doofe Frage an die Fachleute stellen. Nehmen wir an, der Verdacht stimmt, ich hab diese Krankheit.
    nun bekomme ich einen richtig fiesen Infekt, Bronchitis, Fieber all das.
    muss dann anders behandelt werden? Woher weiß ich ob ich einen vom Sohn aus der Kita mitgebrachten Infekt habe oder ob die Kolleganose in meinem Organ wütet?

    Ich verstehe das echt nicht...:confused:

    Ich hab hab dich gelesen norchen:) Ich war halt der festen Überzeugung ohne Schwellung und Rötung keine Athritis. Ich weiß ja auch nicht... Bis vor kurzem war ich nicht im Bilde...

    Tip mit der Omep war super, meinen Magen freut es.. Es ist wahrscheinlich mehr das Seelchen das um Hilfe schreit. Deswegen piepst es mir wahrscheinlich auch...:)

    Meine Jungs wollten mich heute nicht um sich haben, sie arbeiteten am Muttertagsgeschenk.. Oh man...
    vielleicht traue ich mich mal in den Chat, momentan schäme ich mich ob meiner desolaten Verfassung.
     
  14. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    Hey du musst dich nicht schämen....echt nicht..
    du wirst lernen zu unterscheiden und vielleicht verkriecht sich dein rheuma auch mal wieder...war bei mir einige jahre so u ich dacht so...die deppen...sorry für den Ausdruck. ..Ich hab das gar nicht...nun ja dann kams halt wieder...
    angst ist ja okay, aber versuch das angst nicht die macht über dich bekommt...ich hab gelernt das es noch schlimmere krankheiten gibt und auch mit rheuma, egal welche Form, kannst du leben und alt werdn...evt ein bissi eingeschränkter aber es geht...glaub mir...es geht ;-)
    Und trau dich in den chat...da beisst sicher keiner...;-)
     
  15. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Ich bin kein Fachmensch, möchte sagen, kein Arzt der sich bezüglich Kollagenosen gut auskennt. Aber ich bin eine Betroffene, habe meine Diagnose Mischkollagenose, auch Sharp-Syndrom oder MCTD genannt inklusive/und c-Anca assozieirte Vaskulitis seit Frühjahr 1994. Puh ist das lang her, Symptome hatte ich aber schon seit meiner Kindheit, solange ich denken/mich erinnern kann.

    Es ist für mich auch heute noch nicht einfach, Infekte und Aktivität Kollagenose/Vaskulitis zu unterscheiden, zumindest in den ersten Stunden. Klar hab ich jetzt schon mehr Erfahrung, aber hadere die ersten Stunden bis Tage immer noch damit, ist das jetzt ein Infekt oder doch die doofe Kollagenose mit Vaskulitis. Doof, hab das gerade wieder durch, weiß jetzt aber nach zwei, drei Tagen, aktuell ist es mal ein Magen-Darm Infekt, häng seit drei Tagen nun hier auf meiner Couch in den Seilen,grrr, ein echt mistiges Körpergefühl insgesant. Wird wohl wie üblich bei mir etwas länger dauern, als bei Menschen ohne Autoimmunerkrankung, ist ja nix neues für mich.

    Mein Rheumatologe hat mir gesagt das ich bei heftigen Infekten meine übliche, langjährige Erhaltungsdosis Cortison von 5mg Prednisolon erhöhen soll.

    Denn mein Körper könne in so einer Stresssituation nicht selbst die erforderliche Cortimenge herstellen, die er dann benötige, oder so ähnlich, kann das jetzt grad nicht so gut formulieren, aber so in der Art.
     
    #15 10. Mai 2014
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2014
  16. Meermädchen07

    Meermädchen07 Registrierter Benutzer

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    Und was machst Du dann? Ist die Behandlung denn eine andere wenn es von der Grunderkrankung kommt oder von einem Infekt?
    Mir fehlt da ein bißchen die Vorstellung... Weil so ein Hausarzt wird das ja auch nicht sicher unterscheiden können...

    Danke Norchen, das waren ganz zauberhafte Worte, das hat mir sehr geholfen! :o
    Und jetzt hole ich die Brut aus der Wanne. Man hat Kleber entdeckt und sich selbigen in die Haare geschmiert und zwischen meine Holzdielen geschmiert:eek:
     
  17. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Das Gespür wächst mit den Jahren;) Ein Hausarzt kann aber doch schon einen Infekt, welcher Art auch immer feststellen, finde ich.

    Mit Brut meinst du wohl deine Kinder, oder ? Ach bin ich froh das meine drei erwachsen sind, obwohl sie da jetzt auch noch Sorgen bereiten, zumindest zwei von meinen drei. Einmal Mutter, immer Mutter, ein Leben lang. Da gab es mal ein Lied von Rheinhard Mey: "Keine ruhige Minute bis ich hundert Jahre bin"

    Scheint was dran zu sein. :D
     
    #17 10. Mai 2014
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2014
  18. Meermädchen07

    Meermädchen07 Registrierter Benutzer

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    Ja das sollte ein Hausarzt erkennen können, ich fürchtete wenn es sich um einen Schub von was auch immer handelt dann könnte er Probleme haben..
    Stell Dir vor man bekommt eine Lungenentzündung durch die Kolleganose. Das muss doch anders behandelt werden als eine virale Lungenentzündung:confused:

    Also mein HA ist ein Schatz, aber manchmal etwas träge im Geist:D Und ich würde wahrscheinlich die Wände hochgehen weil ich das Schlimmste befürchte...

    Ja Brut sollten meine Söhne sein, noch lange nicht erwachsen, aber irgendwie werden die Sorgen schon jetzt immer mehr... Die Last des Mutterseins...
    Meine Mama, brüllt mich auch noch ganz oft mit "Mäuschen" zu sich. Das ist immer nett im Supermarkt da schaut jeder immer irritiert, weil Mäuschen fast 1,80 ist;)
     
  19. Anni

    Anni Neues Mitglied

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    Hallo meermädchen,

    ich kann deine Angst sehr gut verstehen. Ich bekam meine Diagnose Lupus letztes Jahr Februar per Post von der Gerinnungsambulanz, die ich eigentlich zur Gerinnungsdiagnosik aufgesucht hatte.

    Wie du dir vorstellen kannst, hatte ich keine Ahnung was dieses Lupus bedeutet, also suchte ich meine Freundin Google auf und brach in Tränen aus nachdem ich fertig gelesen hatte!
    Bis zu meinem Termin beim Rheumatologen im Mai 2013 habe ich große Panik geschoben.

    Gott sei Dank hat er sich meiner gut angenommen und mich beruhigen können. Dein Rheumadoc scheint ja auch einer von der tollen Sorte zu sein und glaube mir, ich habe schon viel gelesen hier bei RO über Rheumadoc's und es war nicht immer positiv......!

    Ich finde das du deinem Rheumadoc von deinem Borderlein berichten musst, damit er weiß, das er dich schnell verunsichern kann und er dich behutsamer aufklären muss und dir alles genauer erklärt!

    Denn das ist sehr wichtig das man aufgeklärt wird. Vor allem was die Medis und weiteren Untersuchungen angeht. Die Untersuchungen werden ja auch gemacht um Organbeteildigungen auszuschließen, wie das jetzt bei meiner Lunge der Fall war.

    Zu wissen das alles gut ist, beruhigt mich sehr und nimmt mir die Angst wenn ich z.B schlecht Luft bekomme! Dann weiß ich das es nicht von einer Beteiligung kommt, sondern meine Lungenembolien ganze Arbeit geleistet haben und es meine Narben sind die mich da ärgern und mir die Luft nehmen.......

    Du hast noch einiges was zu untersuchen ist und du solltest wirklich versuchen diesen Untersuchungen positiv zu begegnen und sie als Ausschlussverfahren anzusehen!

    Sollte dann doch etwas negatives dabei heraus kommen, versuch es auch positiv aus der Sicht zu sehen, das es besser ist, es zu wissen und es dann medikamentös anzugehen!

    Es ist gut das du einen tollen HA hast dem du vertraust, ich bin mir sicher wenn er erfahren ist, wird er das richtige entscheiden wenn du ihn aufsuchst.

    Fühl dich ganz lieb gedrückt. Wenn du noch weitere Fragen hast können wir auch gerne über PN schreiben.

    Liebe Grüße
    Änni
     
  20. KindDesSüdens

    KindDesSüdens Neues Mitglied

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    Hi,

    Ha, mein erstes Post hier.

    Über Rheuma kann ich dir zwar nicth viel sagen, ich hab mich gerade hier angemeldet weil ich aufgrund von unklaren, wiederkehrenden Problemen an verschiedenen Gelenken und einer Freundin die mir berichtet hat daß sie nach 10 Jahren Fehldiagnosen nun mit Rheuma diagnostiziert wurde und Behandlung bekommt, aber leider eben der Schaden der bereits eingetreten ist nicht mehr zu beheben ist sofort in einem rheumatologischen Institut (Endokrinologium) einen Termin habe geben lassen zwecks Abklärnung. Stichwort Früharthritis.

    Ich bin allerdings auch chrontisch psychisch krank und kann dir wegen Recht auf Psychotherapie Auskunft geben.

    Erstens gilt die Therapiesperre nicht wenn es sich um eine andere Krankheit handelt. Das erste war Borderline, jetzt hast du aber Ängste und Depressionen aufgrund einer körperlichen Erkrankung mit der du emotional nicht klarkommst.
    Zweitens gilt die 2 Jahre Sperre nicht wenn dir ein Psychiater attestiert daß du die Therapie benötigst. Weil die KK darf keine Therapie verweigern die medizinisch notwendig ist.
    Ich würde mich also an den behandelnden Psychiater wenden wegen einer geeigneten Psychotherapie wenden. Ich sehe bei dir gerade auch in der Situaton auch keinen Bedarf an einer tiefenpsychologischen Therapie. Die Borderline PS ist ja auch eine chronische Erkrankung bei der es relativ normal ist daß sie nicth mit 80 Stunden Psychotherapie zu beheben ist.