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Wo gibts denn so was?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von ginaog, 23. Mai 2012.

  1. ginaog

    ginaog Registrierter Benutzer

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    Hallo, hier meine Geschichte, im Januar gings los, Schmerzen rechte Schulter und Arm, weiter Krafttraining gemacht. Anfang Februar rechte Oberschenkelaussenseite, danach gings sehr schnell, innerhalb einer Woche fast bewegungsunfähig, überall Schmerz, rechter Mittelfuß geschwollen, rechter Arm platt, keine Kraft mehr, obwohl vorher viel Krafttraining und Sport allgemein,am schlimmsten war das Anziehen.1 Diagnose Polymyaglia Rheumatica, obwohl noch etwas zu jung(53), Skelettszinitgrafie zeigte in Schultern erhöhte Aktivitätsanreicherungen in beiden Schultergelenken, in beiden Hüftgelenken, Großzehengrundgelenk, zweten Zehengrundgelenk und beiden Handgelenken. Blutwerte .CRP 4.7ntistrepto 302, Albumin 54.5. Cortison Beginn bei 30 schlug innerhalb 2 Tagen an, Schmerzen bis auf Schultergelenke zurückgegangen, keine Morgensteiffigkeit.
    Mittlerweile Diagnose RA, MTX 15 mg seit 3 Wochen, meine Blutwerte sind aber seit März normal, negative Rheumawerte, CR unter 0.5
    Habe seit 6 Jahren Hashimoto und nehme 125 mg Thyroxin, leicht erhöhter ANA, vielleicht deshalb? Meine Schultern schmerzen beim Nachhintennehmen der Arme immer, das hat auch nie nachgelassen.
    Ich nehme abends eine Diclo 75, habe 4 mal versucht, sie abzusetzen bzw gegen zB Novaminsulvon 500mg, 3 mal tgl 25 Tropfen aus zu tauschen, bei allen 4 Malen gings mit meinem Gesundheitszustand innerhalb 1-2 Tagen rapide bergab, ausser Schmerzen wieder in fast allen Gelenken auch totaler Krankheitszustand, schlapp, beim letzten Mal taten mir die Bronchein weh und ich fühlte mich wie kurz vor einem schweren Infekt, habe dann eine Diclo genommen und es wurde besser, alle Symptome verschwanden wieder, bis auf die Schultern. Mittlerweile glaube ich fast, dass mir diclo besser hilft als Cortison, bin jetzt bei 9 mg und reduziere wöchentlich um 1 mg. Ich hoffe, dass ich meine Schulterprobleme mit mTX in den Griff bekomme und auch das Diclo irgendwann mal absetzen kann.
    Wem gings ähnlich und kann mir erzählen, wies bei ihm so weiterlief bzw was das für ne Diagnose sein könnte?
     
  2. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    hallo ginaog,

    herzlich willkommen hier auf r-o:top:
    ich habe auch r.a und kenne sehr viele deiner beschriebenen schmerzen und auch das erschöpft sein:( positiv bei dir ist, das du sehr schnell eine diagnose und nun auch die basisbehandlung hast, also sieh es etwas positiv:rolleyes:
    von mir kann ich dir berichten, das ich es schon einmal in remission geschafft habe, allerdings war ich da noch 20 jahre jünger:eek: und es hielt ca 16 jahre an. danach musste ich jahre auf eine erneute behandlung warten und nun habe ich bleibende schäden in einigen gelenken, besonders schultern.
    müdigkeit u erschöpft können auch nebenwirkungen von dem mtx sein. mir hilft cortison sehr, allerdings in den gelenken wie schultern auch net mehr so stark wie früher. ansonsten nehme ich auch noch ibu 800, palexia und novaminsulfontropfen(3-4x tägl. 40 tropfen)
    ich drück dir die daumen das die basis schnell wirken und dann wirst du sehen, es geht auch mit weniger oder bei glück gar keinen schmerzen weiter.
     
  3. ginaog

    ginaog Registrierter Benutzer

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    Hallo, vielen Dank für deine Antwort, warum musstest du jahrelang auf ne neue Therapie warten und was sagt überhaupt die Leber bei so vielen Schmerzmitteln usw, einmal waren die Leberwerte erhöht, jetzt, eigenartigerweise seit ich zusätzlich MTX nehme, Leberwerte unauffällig, aber mir ist klar, dass sich das jederzeit ändern kann. Ausserdem gönn ich mir zur Zeit alle 1-2 Woichen eine Reiki Stunde und habe meinen Hausarzt gegen eine eingetauscht, die sich mit Homöopathie auskennt. Ich bin ziemlich überzeugt, dass man mit Alternativer Medizin, als Unterstützung, auch noch ne Menge bewirken kann. Beim Einschlafen und ich guten Momenten sage ich mir: Ich bin gesund, weil ich glaube, dass auch das Unterbewusstsein ne Rolle spielt, iregndwo muss der Sch.. ja herkommen und ich hatte jahrelang vorher jede Menge Stress. Bin seitdem gelassener und stressresistenter und geniesse jede schöne und schmerz-und symptomfreie Minute, als wenns meine letzte wär. Insofern hat die Krankheit auch was Gutes, man lebt ja oft so vor sich hin und die Jahre rasen so dahin. Ich wünsch dir alles Gute und ne möglichst lange Zeit mit wenig Beschwerden!:multijump:
     
  4. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    hallo,

    nach dem die beschwerden wieder anfingen war mein rheumadoc in rente und ich musste mir einen neuen doc suchen. das war schwieriger als gedacht, da all meine beschwerden nicht wirklich ernst genommen wurden. immer wieder heiß es noch in remission, aber die schmerzen und erhöhten entzündungswerte und auch die hohen ana werte sagten ja eigentlich was anderes. nach dem ich aber angetrieben vom orthopäden, hausarzt und auch augenarzt immer wieder beim rheumadoc stand wurde dann eine szinti gemacht und tja dann hieß es bereits viele gelenke stark angegriffen und einige schon mit bleibenden schäden. seit ca 2 jahren kenne ich das wort schmerzfrei net mehr, aber auch ich genieße das leben und jeden tag an dem diese erträglich sind. tja die leberwerte und nierenwerte werden ja in wöchentlichem abstand immer noch getestet da sie fast immer erhöht sind. fühle mich von den ärzten ganz gut betreut und so langsam wächst auch das vertrauen zur rheumaärztin.
    wünsch dir auch das es so gut als möglich bei dir läuft...und so wenig schmerzen wie möglich.
    ach ja bachblütentropfen nehme ich auch noch, war ma in ner rheumaklinik wo die frau vom chefarzt heilpraktikerin ist und diese mir empfahl, so zum ausgleich und für die innere ruhe