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Wirkung von Sulfasalazin / wechsel auf MTX

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von MaeckOne, 21. November 2012.

  1. MaeckOne

    MaeckOne Neues Mitglied

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    hallo,

    vorweg "ICH BIN NEU HIER" hoffe ich mache alles richtig und falls nicht schlägt mir niemand den kopf ab ;)

    meine erste rheuma diagnose erhielt ich 2008 von der kerckhoff klinik in bad nauheim zuvor war ich einige tage ich einem anderem krankenhaus die den hlb27 wert positiv herausfanden und eine borelliose nicht ausschließen konnten. diagnostiziert wurde in bad nauheim einige wochen später eine Sondylitis ankylosanas, Morbus Bechterew mit Peripherer Gelenkbeteiligung. "ich glaube so haben sie es genannt".meine medikamente waren Humira, MTX und IBU. damit bin ich gut zurecht gekommen. ca. 3 monate später ging es mir wieder so als hätte ich niemals etwas gehabt. danach wurden die medikamente abgesetzt. "was sicherlich nicht klug war". ich konnte bis Sommer 2012 relativ gut leben mit den schmerzen, ich musste vllt 2-3 schmerztabletten pro monat einnehmen. im juni diesen jahres wendete sich allerdings das blatt. ich konnte nicht mehr auftreten da ich ohne fremdeinwirkung startke schmerzen in der ferse bekam, was sich dann nach ca 1-2 wochen auf meine beiden knie ausbreiteteitete mit starken schwellungen und enzündungen. noch ein paar wochen später hat sich mein ISG gelenk auch mit eingemischt, und somit hatte ich an genau den selben gliedmaßen schmerzen wie es 2008 der fall war. ich wurde wieder in ein krankenhaus eingewiesen weil ich nicht mehr laufen stehen oder sitzen konnte vor schmerzen. dort bekam ich wie 2008 eine cortison behandlung die nicht geholfen hat und somit wurde ich wieder in die kerckhoff klinik eingewiesen. dort verbrachte ich im august diesen jahres mal wieder ca. 2 wochen. die ärzte haben mir dann ein medikament namens SULFASALAZIN empfohlen. dies nehme ich jetzt seit dem in verbindung mit schmerztabletten. und es bessert sich nichts! also bin ich seit juni durchgehend am humpeln, kniepunktionen am durchführen lassen, verschiedenste schmerztabletten die aber alle so gut wie nicht wirken am ausporbieren und meine 3 cortison therapie am durchziehen die aber wie immer nur einen sehr kurzen effekt hat. ich habe mich letze woche bei dem balserischer stift gießen vorgestellt, (vllt hat jemand erfahrungen und kann mir dazu etwas berichten), meinen termin habe ich erst im juli , ich durfte nur zur blutabnahme kommen. -.- !! nun hat mein hausarzt vorgeschlagen das von SULFASALAZIN zu MTX zu wechseln, hat jemand mit dem wechseln dieser erfahrungen gemacht? Ich mache mir sorgen, dass mein hausarzt nicht genügend darüber weiß und mir einfach das mtx verschreibt. zu meinem rheumatologischen orthopäden vermeide ich derzeit hin zu gehen, da er jedes mal wenn ich da bin eine knie punktion macht und es immer 1-2 tage später noch dicker wird. mein nächstes problem habe ich mit der arbeit. ich bin seit juni ca 10 wochen krank geschrieben, weil ich es vor schmerzen nicht aushalte zu arbeiten, nun hat mich mein arzt wieder bis mitte dezember krank geschrieben. -.-!! das größte problem ist einfach dass es seit juni keine fortschritte gibt . es verschlechtert sich eig von woche zu woche.. ich kann nichts machen ausser auf der chouch liegen oder am pc sitzen.. selbst beim nichts tuhen habe ich schmeren die ich manchmal nicht mehr aushalte.. ich bin einfach langsam an einem punkt angekangt wo ich nicht mehr weiter weiß und mir das leben keinen spass mehr macht ..

    ich hoffe man kann es einigermaßen lesen, und mir kann jemand tipps geben wie ich mit der ganzen situation umgehen soll weil alleine habe ich keine kraft mehr..
     
    #1 21. November 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. November 2012
  2. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @MaeckOne

    Zuallererst sei willkommen hier ;)

    Was du beschreibst, klingt erstens nicht besonders gesund und zweitens nicht gut verstanden.
    Was das Medizinische angeht, habe ich daher eine klare Haltung: ich persönlich werde mich hüten, hier irgendeine Einschätzung abzugeben außer folgender:

    1. Du gehörst definitiv und ohne Verzug in fachärztliche Betreuung, am besten die eines Internisten, der sowohl gastroenterologische als auch rheumatologische Kompetenz oder Kontakte besitzt. Dessen vordringliche Aufgabe ist es m. E., Ordnung in deine diversen Beschwerden und gesundheitlichen Probleme zu bringen und für zügige Gegenmaßnahmen zu sorgen. Das ist aus mehreren Gründen im Rahmen eines Forums wirklich nicht verantwortungsvoll zu leisten!
    2. Dir ist zudem dringend zu raten, die Behandlung deiner Probleme in EINE Hand zu geben und nicht von einer Anlaufstelle zur nächsten zu wechseln. So klingt dein bisher geschilderter Weg, und das könnte einer raschen Besserung deiner Gesundheit durchaus eher ab- als zuträglich sein.

    Bitte suche umgehend einen Arzt auf, und ggf. (ich weiß ja nicht, wie akut deine Beschwerden sind....) kann auch eine stationäre Abklärung durchaus in Frage kommen. Warum ich so besorgt bin und das für so "dringend" halte, erkläre ich dir gerne per PN.

    Kümmere dich in deinem eigenen Interesse bitte zeitnah darum ;)

    Gute, baldige Klärung und Besserung, Gruß, Frau Meier
     
    #2 21. November 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. November 2012
  3. MaeckOne

    MaeckOne Neues Mitglied

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    Vielen Dank für eine erste Einschätzung. die Beschwerden sind akut, eine private Nachricht habe ich soeben an sie versendet.
    Für weitere Einschätzungen, Anlaufstellen oder tipps von eurer Seite wurde ich mich freuen
    Lg
     
  4. Butterfly2011

    Butterfly2011 Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich kann mich nur Frau Meier anschließen!

    Ich werde nach dem O'Dell-Schema behandelt. D.h. MTX, Sulfasalzin und Quensyl zusammen, was ich bisher auch gut vertrage.
    Auf diese Methode habe ich gut angesprochen und es ging mir von Woche zu Woche besser.

    Aber jeder Mensch ist anders und muss anders behandelt werden. Mir wurde diese Behandlung in der Rheumaklinik verordnet und bisher fahre ich gut damit.

    LG
    Butterfly2011