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Wirbelsäulenrheuma ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Frank.H, 11. April 2005.

  1. Frank.H

    Frank.H Neues Mitglied

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    9. Dezember 2003
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    Hallo,
    bin neu hier und erhoffe mir hier die eine oder andere Antwort zu finden.
    Bin 45 Jahre alt und habe so allerlei gesundheitliche Probleme.
    1998 bekam ich mal die Diagnose Fingerpolyarthrose,Arthrose in den Zehen und Fibromyalgie.
    Mitlerweile sieht die Sache anders aus.
    Im einzelnen:Osteochondrose in der LWS,Arthrose der Facettengelenke in der LWS mit entzündung,Entzündungsherde auf den Hüftköpfen,beidseits gereizte
    ISG,Schmerzen dadurch bis in die Füße(hauptsächlich fersenbereich),
    Osteopenie mit keilwirbelbildung in der BWS(Knochendichte ist aber schlechter je weiter es nach unten geht,LWS 4:2,45 DXA gemessen.)
    Habe oft geschwollene und gerötete Hände,vor allem bei wärme.
    Rötungen auch im bereich Stirn.
    Bin Sonnenempfindlich geworden.ANA Werte waren 3 mal Positiv,nicht sehr hoch(1:80) aber immer mit gesprenkeltem Muster.
    Entzündungswerte noch im grünen Bereich,keine Rheumafaktoren
    Nehme Prednislon 2mg,hilft ganz gut.
    Ohne bin ich nicht mehr belastbar,fühle mich dann total mies.
    Mein Rheumaarzt spricht nun nach einem jahr von entzündlichem Wirbelsäulenrheuma.
    Ich hätte es schon etwas genauer,aber er will sich wohl noch nicht richtig festlegen.
    Womit kann man diese Syntome in Zusammenhang bringen?
    Ich hoffe es kann mir hier jemand weiterhelfen.
    Gruß an alle,
    Frank.
     
  2. Jürgen

    Jürgen Mitglied

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    Hallo Frank,

    ein Teil der Symptome hört sich schon nach Morbus Bechterew an (Probleme in Hüften, der Wirbelsäule und in der Ferse (sofern die Achillessehne gemeint ist)).

    Die Probleme in den Händen sind eher untypisch für den "klassischen" Bechterew, allerdings gibt es relativ häufig MB mit peripherer Gelenkbeteiligung und das wäre dann zusätzlich eine rheumatoide Arthritis. Es dauert heute ca. 5-10 Jahre bis Bechterew diagnostiziert wird!!!

    Grundsätzlich gilt, dass es nicht ausschlaggebend ist, ob Entzündungsparameter im Blut nachweisbar sind oder nicht. Man kann auch ohne diesen Nachweis Entzündungen im Körper haben (hat sich leider noch nicht zu jedem Arzt rumgesprochen).

    An Deiner Stelle würde ich einen Besuch in einer Rheumaklinik zur Diagnosestellung in Erwägung ziehen, da sich dort in der Regel einige Ärzte mit Deinem Fall befassen und sie oft auch die meiste Erfahrung haben.

    Wünsche Dir eine schnelle Diagnose
    Jürgen
     
  3. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hallo frank..

    habe auch rheumafaktor negativ und kaum entzündungszeichen..nur leicht erhöhter CRP....und deshalb hab ich damals eine zusammenfassung gemacht.

    evlt.findest du dich in diesen krankheitsbildern wieder...sieh mal..(dort gibt es auch einige tests..).

    grüßle

    liebi
    http://rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=13498