Sonnenblume1
Neues Mitglied
Hallo,
vielleicht finden wir hier etwas Hilfe.
Mein Mann, 45, hat seit 9 Wochen Probleme. Es fing an mit einem schmerzhaften Knie, inkl. Schwellungen, etc.. Er konnte nicht mehr auftreten, das Bein nicht beugen und hatte richtig starke Schmerzen. Befund war zuerst Gicht, weil er da häufiger Probleme mit hatte. Besserung war nicht in Sicht für mehrere Wochen.
Er ging vom Hausarzt zum Chirurgen, zum Orthopäden, wieder zurück, war in einer Sportklinik zur Untersuchung, dann beim Rheumatologen, Lungenfacharzt, etc..
Dann wurde ein MRT gemacht, mit verschiedenen Sachen (Knorpelschäden, Baker-Zyste, etc.) und der Empfehlung sich einem Rheumatologen vorzustellen. Der 1. hatte einen Termin im Januar, der 2. dann nach 6 Wochen. In der Zwischenzeit ließen Schmerzen sehr langsam nach und der Rheumatologe (ist auch Orthopäde)meinte dass er Blut abnimmt und ansonsten man mal eine Arthroskopie machen sollte.
Blutabnahme war am 20.6., Befund war Mittwoch da. Ergebnis:
Yersinien positiv
Chlamydia pneumoniae positiv
Chlamydia trachomatis negativ
Adeno-Virus positiv
Borrelien IgG positiv, IgM negativ
(die Banden im Westernblot waren aber negativ außer 41kd, was aber unspezifisch ist)
Die typischen Rheumawerte wie Rf. Ana, Anti CRP sind alle ok.
In der Zeit vom 1. Rheumatologentermin am 17.6. bis jetzt haben sich folgende Veränderungen ergeben.
Entzündung des anderen Knie, ohne Schwellung, seit 25.6. jetzt aber beide Füße stark entzündet, geschwollen. Mein Mann kann kaum auftreten, schlafen, hat solche Schmerzen. Ibu600 nimmt er seit Beginn der ersten Probleme in Höchstdosierung ohne Wirkung. Diclo ebenfalls ohne Wirkung. Seit Mittwoch Novalgin ohne Wirkung. Er kommt nur noch auf allen Vieren die Treppe runter.
Er hat in den letzten 6 Wochen 9 kg abgenommen, ohne weniger zu Essen, etc..
Außerdem hat er einen hartnäckigen Husten.
Donnerstag wieder beim Rheumatologen, der uns aufgrund der Chlamydien zum Urologen schickte. Auf meine Anmerkung dass es sich doch nicht um C. trach. handelt meinte er, trotzdem müsse man schauen ob der Erreger in der Harnröhre festgestellt werden kann. (es gibt allerdings keine Möglichkeit dass er sich angesteckt haben könnte)
Auf meine Frage, was mit Ansteckung der Yersinien oder Cpn. sei, weil wir 2 kleine Kinder haben, meinte er, wir sollte da etwas vorsichtig sein. Prima Aussage, danke!
Ich hab dann gesagt dass er diesen hartnäckigen Husten hat und er hat uns dazu noch eine Überweisung zum Lungenfacharzt gegeben. Er könne uns jetzt nicht mehr weiterhelfen. Auch andere Medikamente hat er abgelehnt und wieder Diclo aufgeschrieben.
Urologe hatte die Praxis geschlossen, Lungenfacharzt hat untersucht, ohne Befund.
Nun stehen wir da, wissen gar nicht mehr weiter, was wir tun können. Mein Mann dreht echt am Rad bei den Schmerzen, ich weiß nicht was ich mit ihm noch machen soll.
Waren dann Freitag beim Hausarzt, der über den Rheumatologen auch nur den Kopf geschüttelt hat. Überweisung zum Urologen sollten wir wegschmeissen und er hat uns direkt einen Termin für Montag, also morgen, im Rheumazentrum Herne besorgt mit der Diagnose Yersinien-Arthritis.
Ich bin jetzt total unsicher ob wir in Rheumazentrum richtig sind. Was ich so lese über Cpn. macht mir Angst (in einem Forum steht dass es kaum Spezialisten gibt und die sich im Prinzip selber behandeln, etc.). Steht die Cpn. im Vordergrund, oder die Yersinien? Was bedeutet der Borrelienbefund? Können wir das abhaken oder bleibt die Befürchtung?
Zählen all diese Sachen zu Rheuma? Werden die meinen Mann morgen wohl dabehalten? Er hat einen ambulanten Termin, aber zur Not auch direkt eine Einweisung mitbekommen.
Würde mich riesig über etwas Hilfe freuen. Danke!
Viele Grüße
Sonnenblume1
vielleicht finden wir hier etwas Hilfe.
Mein Mann, 45, hat seit 9 Wochen Probleme. Es fing an mit einem schmerzhaften Knie, inkl. Schwellungen, etc.. Er konnte nicht mehr auftreten, das Bein nicht beugen und hatte richtig starke Schmerzen. Befund war zuerst Gicht, weil er da häufiger Probleme mit hatte. Besserung war nicht in Sicht für mehrere Wochen.
Er ging vom Hausarzt zum Chirurgen, zum Orthopäden, wieder zurück, war in einer Sportklinik zur Untersuchung, dann beim Rheumatologen, Lungenfacharzt, etc..
Dann wurde ein MRT gemacht, mit verschiedenen Sachen (Knorpelschäden, Baker-Zyste, etc.) und der Empfehlung sich einem Rheumatologen vorzustellen. Der 1. hatte einen Termin im Januar, der 2. dann nach 6 Wochen. In der Zwischenzeit ließen Schmerzen sehr langsam nach und der Rheumatologe (ist auch Orthopäde)meinte dass er Blut abnimmt und ansonsten man mal eine Arthroskopie machen sollte.
Blutabnahme war am 20.6., Befund war Mittwoch da. Ergebnis:
Yersinien positiv
Chlamydia pneumoniae positiv
Chlamydia trachomatis negativ
Adeno-Virus positiv
Borrelien IgG positiv, IgM negativ
(die Banden im Westernblot waren aber negativ außer 41kd, was aber unspezifisch ist)
Die typischen Rheumawerte wie Rf. Ana, Anti CRP sind alle ok.
In der Zeit vom 1. Rheumatologentermin am 17.6. bis jetzt haben sich folgende Veränderungen ergeben.
Entzündung des anderen Knie, ohne Schwellung, seit 25.6. jetzt aber beide Füße stark entzündet, geschwollen. Mein Mann kann kaum auftreten, schlafen, hat solche Schmerzen. Ibu600 nimmt er seit Beginn der ersten Probleme in Höchstdosierung ohne Wirkung. Diclo ebenfalls ohne Wirkung. Seit Mittwoch Novalgin ohne Wirkung. Er kommt nur noch auf allen Vieren die Treppe runter.
Er hat in den letzten 6 Wochen 9 kg abgenommen, ohne weniger zu Essen, etc..
Außerdem hat er einen hartnäckigen Husten.
Donnerstag wieder beim Rheumatologen, der uns aufgrund der Chlamydien zum Urologen schickte. Auf meine Anmerkung dass es sich doch nicht um C. trach. handelt meinte er, trotzdem müsse man schauen ob der Erreger in der Harnröhre festgestellt werden kann. (es gibt allerdings keine Möglichkeit dass er sich angesteckt haben könnte)
Auf meine Frage, was mit Ansteckung der Yersinien oder Cpn. sei, weil wir 2 kleine Kinder haben, meinte er, wir sollte da etwas vorsichtig sein. Prima Aussage, danke!
Ich hab dann gesagt dass er diesen hartnäckigen Husten hat und er hat uns dazu noch eine Überweisung zum Lungenfacharzt gegeben. Er könne uns jetzt nicht mehr weiterhelfen. Auch andere Medikamente hat er abgelehnt und wieder Diclo aufgeschrieben.
Urologe hatte die Praxis geschlossen, Lungenfacharzt hat untersucht, ohne Befund.
Nun stehen wir da, wissen gar nicht mehr weiter, was wir tun können. Mein Mann dreht echt am Rad bei den Schmerzen, ich weiß nicht was ich mit ihm noch machen soll.
Waren dann Freitag beim Hausarzt, der über den Rheumatologen auch nur den Kopf geschüttelt hat. Überweisung zum Urologen sollten wir wegschmeissen und er hat uns direkt einen Termin für Montag, also morgen, im Rheumazentrum Herne besorgt mit der Diagnose Yersinien-Arthritis.
Ich bin jetzt total unsicher ob wir in Rheumazentrum richtig sind. Was ich so lese über Cpn. macht mir Angst (in einem Forum steht dass es kaum Spezialisten gibt und die sich im Prinzip selber behandeln, etc.). Steht die Cpn. im Vordergrund, oder die Yersinien? Was bedeutet der Borrelienbefund? Können wir das abhaken oder bleibt die Befürchtung?
Zählen all diese Sachen zu Rheuma? Werden die meinen Mann morgen wohl dabehalten? Er hat einen ambulanten Termin, aber zur Not auch direkt eine Einweisung mitbekommen.
Würde mich riesig über etwas Hilfe freuen. Danke!
Viele Grüße
Sonnenblume1