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Wieviel ist üblich bei der Bezahlung von Hilfskräften?

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von bise, 29. September 2013.

  1. bise

    bise Neues Mitglied

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    hallo user,
    ihr braucht doch sicher auch ab und an unterstützung bei der bewältigung des ganz normalen alltags, weil ihr es kräftemässig nicht mehr schafft und niemand in der familie da ist. was ist üblich bei der bezahlung?

    häufig melden sich ältere schüler/innen, die sich nebenbei taschengeld verdienen wollen oder auch auszubildende, die nach getaner arbeit ihr geld für den führerschein aufstocken wollen. es handelt sich also nie um gelernte kräfte. es gibt viele, die sich (aus dem hotel mama kommend) melden, die überhaupt keine ahnung haben und die erst unterwiesen werden müssen beim staubsauger, aufräumen (ich muss dann darauf zeigen und bitten die dinge aufzuheben...) udgl. bei mir würde es (im gesunden zustand) einige minuten dauern, doch bei denen ist dann leicht ne stunde rum. (und es ist wenig getan).
    wie hoch soll man dann bezahlen?

    ich gebe zu, ich habe damit meine probleme.
    manchmal frage ich nach, weshalb sie nicht bei den verschiedenen firmen arbeiten, die immer wieder arbeitskräfte suchen, die häufigste antwort ist dann, dass sie dort nicht genommen wurden (nach 1 probearbeitstag).

    also schreibt doch bitte mal eure erfahrungen.

    lg
     
  2. mondbein

    mondbein Mitglied

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    Hallo Bise,

    unsere Haushaltshilfe bekommt bereits seit einigen Jahren 10 Euro pro Stunde und wir denken über eine Erhöhung nach. Sie ist schon seit 15 Jahren bei uns und gehört zur Familie. In den Jahren, in denen es mir total dreckig ging, hat sie auch pflegerische Tätigkeiten übernommen, dementsprechend nahe steht sie mir. Unser Sohn ist 2 Jahre älter als ihr jüngstes Kind und sie erhält alles, was er nicht mehr braucht oder haben möchte - wir wüssten niemanden, dem wir es lieber geben würden, zumal sie finanziell nicht auf Rosen gebettet ist.
    Ach ja, sie arbeitet schnell und gut und kommt jeweils für drei Stunden.

    Nachtrag: Wir haben sie seit Jahr und Tag als Minijobberin versichert, kostet noch mal circa 15 Prozent dazu.
     
  3. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @ Mondbein:
    Da seid ihr ja sehr großzügig!

    @ bise:
    Bei meinem ehemaligen Pflegedienst bekam eine Hilfskraft früher 8 € /Stunde, später 8,50 € (als Minijob ohne Abzüge). Mehr wird für Hilfskräfte nicht bezahlt. Vielleicht ist es in der Großstadt mehr. An meinem jetzigen Arbeitsplatz bekommen die Helfer brutto ca. 12 €/Stunde.
    Wieviel privat bezahlt wird, kann ich leider nicht sagen.
     
  4. Mni

    Mni Aktives Mitglied

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    unangemeldet

    würde ich niemanden arbeiten lassen- wie schnell ist etwas passiert-

    und dann hat man ein echtes Problem bei einem "Arbeitsunfall"
     
  5. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Mni, das finde ich auch. Unangemeldet im Privathaushalt ist nie gut.
     
  6. mondbein

    mondbein Mitglied

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    Es ist gar nicht immer so einfach die "Perle" anzumelden, vielen wollen das nämlich gar nicht, weil sie lieber "schwarz" arbeiten wollen. Unsere ist Gott sei Dank froh darüber angemeldet zu sein und wir würden das auch nicht anders wollen.
    Übrigens sind die Kosten bis zu einem bestimmten Betrag steuerlich absetzbar, das ist doch auch was Schönes :) Die Abrechnungen werden vierteljährlich zugeschickt und landen bei unseren Steuerunterlagen.
     
  7. mondbein

    mondbein Mitglied

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    Kann sein, auf jeden Fall sind wir nicht knauserig - sie soll ja weiterhin bleiben und auch gerne kommen!

    Ich vergleiche das jetzt gerade mal mit unseren außerschulischen Kräften in der Ganztagsschule: da sind einige ungelernte "Muttis" bei und die erhalten immerhin 15 Euro für eine Schulstunde - mittlerweile vielleicht sogar mehr, denn das war der Satz zu der Zeit, als mein eigener Sohn noch in der Grundschule war.
     
  8. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Ich hab für Nachhilfestunden 10 € verlangt, obwohl ich viel mehr hätte verlangen können.
     
  9. tina71

    tina71 Neues Mitglied

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    Hallo,

    die Nachhilfelehrerin meiner Tochter ( viele Fehlzeiten ) bekommt 14 Euro pro Unterrichtsstunde, d.h. 45 Minuten. Sie kommt zweimal die Woche für 2 Stunden, das sind dann immer 37 Euro am Tag.
    Unsere Putzhilfe, als wir noch eine hatten ( bis vor fünf Jahren ) bekam 11 Euro / Stunde plus Bügelgeld ( 10 Euro ), sie kam für vier Stunden in der Woche und hat dann die Bügelwäsche mitgenommen und am nächsten Tag zurück gebracht ( was für ein Service !!! ).
    Dafür hat sie unsere damals vorhandenen 160 qm super geputzt, ich musste ihr gar nichts sagen, sie hat immer gründlich reingemacht und dann abwechselnd was anfiel wie Fenster putzen usw. Ab und zu hat sie auch auf meine Tochter aufgepasst, es war eine echte Fee !!
    Ich musste dann eigentlich nur noch aufräumen.
    Bei Jugendlichen, die sich ein Taschengeld verdienen wollen, kann es eigentlich nur um "einfache" Dinge wie Staubsaugen, wischen usw. gehen. Da denke ich, dass 6-8 Euro / Stunde in Ordnung sind. Dass die dann die Stunden "voll" haben wollen, ist natürlich verständlich. Ein Tip, liebe Bise : lieber sagen, das das und das muss gemacht werden und dafür gibt es Summe X. Dann wird sicher keine Zeit vertrödelt !!
    Liebe Grüße, Tina
     
  10. mondbein

    mondbein Mitglied

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    Nachhilfe ist naturgemäß teurer als Putzen, dafür muss man schließlich selbst etwas gelernt haben. Ich hatte früher nebenbei immer einige Klavierschüler, das wird noch besser bezahlt als Nachhilfe, da es noch spezieller ist und man muss das Instrument schließlich selbst einmal erlernt haben.
     
  11. kaufnix

    kaufnix Mitglied

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    Als "Basis" mal der Mindestlohn im Reinigungsgewerbe. Dort sind die Kräfte i.d.R. "ungelernt".

    http://www.hwk-dresden.de/Serviceangebot/Beratung/Recht/ArbeitsundSozialrecht/MindestloumlhneimHandwerk/MindestlohnfuumlrGebaumludereiniger/tabid/289/Default.aspx

    Einfach selbst mal rechnen. Hilfskräfte im privaten Bereich müssen offiziell angemeldet werden. Sog. "Minijobber" (450,00). Rechnet einfach mal aus, wieviele Stunden die Hilfskraft im Monat eingesetzt werden soll. Dann die 450,00 durch die Monatsstundenzahl teilen. Je mehr Stunden desto weniger Stundenlohn.

    http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/node.html
     
  12. bise

    bise Neues Mitglied

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    vorab: selbstverständlich immer nur mit anmeldung!!!

    mich interessierte und interessiert die löhnung für die hilfspersonen.
    ich verfolge dauernd die diskussionen über lohndumping und
    mindestlohn und frage mich, wo wird das denn nur bezahlt, wer arbeitet dafür? denn die angebote, die mir vorliegen sehen völlig anders aus:

    2 stunden für 25 € - drunter findet sich niemand.
    nachbarschaftshilfe: stunde 14,50 - 15,00 € plus wegepauschale und einsatzpauschale pro einsatz für leichte arbeiten, begleitung und nix mit putzen - bedeutet für 2 stunden mind. 35 € je nach standort des büros.
    hauswirtschaftl. einsatz von der station pro stunde 30 € plus pauschale je einsatz, ca 2 € zusätzlich.
    reinigungskraft über vermittlung: unter 30 € die stunde läuft nix.

    wenn ich dann bedenke, dass immer schön rund geputzt wird, d.h. unter vermeidung von ecken und unter schränken, kommoden udgl., dass ich immer auf die einhaltung von sauberkeit pochen und teilweise auch kontrollieren muss, kriege ich das ganze für mich nicht mehr auf die reihe.
    junge leute, von denen manche vom hotel mama quasi "geschickt" werden, um mal vernünftig zuzupacken, verlangen schon mehr als 10 € die stunde. glauben sie gar, sie seien hinreichend qualifiziert, kann man sich auf feilschen runter von 20 € die stunde einstellen.

    ich werde also weitersuchen müssen.
    gruss
     
  13. Lizz

    Lizz Neues Mitglied

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    Hallo zusammen!

    Also für die Hilfskraft meiner Mutter zahlen wir 8€ die Stunde, ein herzensliebes Mädchen, das gerade ihr Abitur macht und sich nebenbei etwas dazu verdient.
    Da sie gleichzeitig unsere jahrelange Nachbarin ist verlangt sie auch nicht soviel, zudem ist meine Mutter noch relativ fit und es stehen nicht allzu anspruchsvolle Aufgaben für die Helferin an, von daher geht der Stundenlohn denke ich doch in Ordnung :)

    Ansonsten kann ich mir unter 10€ aber nicht vorstellen, dass man da jemanden findet.
     
  14. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Also, mit Anmeldung finde ich hier niemanden!!!
    Meine Putzfee bekommt 10 €.

    bise, die Sache ist so, was die Leute einer Firma KRIEGEN und das, was Du bezahlen musst, sind leider Gottes 2 Dinge. Habe von Leuten gehört, die 20 € pro Stunde nehmen, die Kraft aber nur 7,50 € bekommt.... Eine Schande ist das.
     
  15. tina71

    tina71 Neues Mitglied

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    Es ist ein Unterschied,

    ob ich einen professionellen Service in Anspruch nehme, wie z.B. von einer Sozialstation o.ä. Bitte nicht vergessen, dass die auch Kosten haben. Wenn du eine Haushaltshilfe über einen ambulanten Pflegeservice beauftragst, ist das natürlich teuer. Ich denke, eine Schülerin / Studentin / Hausfrau privat zu beauftragen, ist deutlich günstiger. Meine waren immer sehr "treu". Lohn zwischen 8-15 Euro je nach Aufgabe und Wohnort ist ok. Warum wechselt das bei dir so oft, Bise ? Lg, Tina
     
  16. tina71

    tina71 Neues Mitglied

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    Piri,

    bitte nicht vergessen, dass die Firma ja auch alle anderen anfallenden Aufgaben übernimmt. Wer noch nie selbständig war, hat keine Ahnung, was alles dazugehört. Ich hatte in meiner Firma auch Mitarbeiter, und natürlich haben die einen Festlohn bekommen, die Preise waren natürlich entsprechend kalkuliert. Und natürlich muss da auch mein Honorar, Mieten, Versicherungen usw. mit abgedeckt sein. Da ich auch das unternehmerische Risiko trage, ist es doch normal, dass ich dafür entprechend entlohnt werden möchte ? Meine Mädels bekamen vor 10 Jahren 8,50 / Stunde plus 5% vom Nettoumsatz , plus Schulungen, Weiterbildung usw. Es ist immer so leicht, über die Unternehmer zu schimpfen.... !! Gruss, Tina
     
  17. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    Nein Tina,

    über faire Unternehmer werde ich nie schimpfen!!! Ich weiß wohl, dass da noch einiges drauf kommt, dass das aber manchmal 300-400% sind, vermag ich nicht einzusehen.
     
  18. bise

    bise Neues Mitglied

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    an tina

    warum wechsel?
    ganz einfach, zunächst erhielten sie 10 € die stunde; doch nach 1 monat wurde 12,50 € erbeten, um dann nochmals zuzulegen. die leistungen wurden nicht besser, es dauerte immer länger..... ich habe eine rente, wie sol ich solch hohe ansprüche bezahlen? im monat 500 € nur für reinigung und einige kleinigkeiten. es handelte sich um ganz normale reinigung pro woche, nix besonderes.
    meine bekannten sagten mir ihre vermutung. es ist klar ersichtlich, dass ich für manche handgriffe hilfe brauche. fehlt diese hilfeleistung, gehe ich unter. das reizt natürlich total, finanziell auszureizen.
    gerne würde ich in der wohung manches umstellen, so dass ich auf best. hilfen nicht mehr angewiesen wäre. doch dagegen sträubt sich lege, er findet es gut, wie es jetzt ist.
    (allerdings am jetzigen zustand will er finanz. auch nicht helfen, er sei ja gesund (und bequem), das sei gefälligst meine sach).
    folglich muss ich mich durchwurschteln, so gut es geht und hoffen, dass mal das licht der erleuchtung in seinen dickschädel aufflackert.
    p.s. bei mir fallen durch das brutale festhalten am jetzigen istzustand eine menge an kosten an für hilfswillige, die nicht notwendig sind, wenn lege sich von liebgewonnen gewohnheiten und ausgedienten gegenständen trennen würde.
    diese umstände kriegt natürlich jede/r spitz, der augen im kopf hat.

    lg
     
  19. Luna-Mona

    Luna-Mona Aktives Mitglied

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    Hi bise,

    ich nehme mal an "lege" ist Dein Lebensgefährte, ja? Dann fahr doch mal in Reha, oder eine Weile zu Verwandten/Bekannten, das ist nach meiner Erfahrung sehr heilsam für solche Leute.

    Liebe Grüße
    Luna-Mona
     
  20. Uschi(drei)

    Uschi(drei) Bekanntes Mitglied

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    Hallo bise!

    Wenn ich es recht verstanden habe, bist Du für das Sauberhalten der Wohnung oder dem Haus ganz alleine zuständig. Und wenn Du das nicht selbst erbringen kannst, sollst Du mit Deiner (kleinen) Rente die Hilfskräfte bezahlen. Ich denke daran solltest schleunigst was ändern. Wenn man zusammen wohnt muß man auch zusammen für die Kosten aufkommen.

    Grüßle Uschi