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Wiedereingliederung/Krankengeld

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Svenja23, 23. Februar 2005.

  1. Svenja23

    Svenja23 Neues Mitglied

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    Hallo,
    Ich bin nach meiner OP am Ellenbogen jetzt 5 1/2 Wochen krankgeschrieben... meine Ärztin möchte eine Wiedereingliederung machen, angefangen mit 2 Std. die Woche... Nach 6 Wochen würde ich ja eh nur noch Krankengeld bekommen. Aber wie läuft das in der Phase der Wiedereingliederung?! Auch nur Krankengeld? Und wieviel % vom Gehalt sind das?
     
  2. caret

    caret Neues Mitglied

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    :) Hallo Svenja23,

    hatte vor 2 Jahren eine Wiedereigliederung. In der Zeit bist Du wieder voll arbeitest bekommst Du Dein Krankengeld weiter. Mußt also Deine Auszahlungsscheine von der Krankenkasse in der Zeit weiterhin regelmäßig ausfüllen lassen. Am letzten Tag von der Wiedereingliederung lässt Du Dir dann den Auzahlungsschein als Endbescheinigung ausstellen. Hoffe ich konnte Dir weiterhelfen. Liebe Grüße Caret
     
  3. Svenja23

    Svenja23 Neues Mitglied

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    Weißt du auch, wieviel Prozent vom ursprünglichen Gehalt man bekommt? Sind doch glaub ich, nur 70%, oder?!
     
  4. caret

    caret Neues Mitglied

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    Hallo,
    das Krankengeld war so ungefähr 70% vom Nettogehalt. War nicht gerade viel, aber mir hatte es total gut getan, erstmal nur Stundenweise wieder einzusteigen. Gruß Caret
     
  5. Svenja23

    Svenja23 Neues Mitglied

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    Aber 70 sind wirklich wenig...deshalb wirds wohl darauf hinauslaufen, dass ich mich gegen die Wiedereingliederung entscheide...
    Trotzdem danke!!
     
  6. hannilein

    hannilein die Espressosüchtige

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    Das mit dem Krankengeld stimmt - weiterhin hat der Arbeitgeber während der Wiedereingliederung das Recht, Dir während der normalen Arbeitszeit Arztbesuche zu verweigern (ist mir passiert, weshalb ich dann die Wiedereingliederung abbrechen musste). Was die Höhe angeht gibt es - wenn ich mich recht erinnere - zwei unterschiedliche Berechnungswege, genommen wird dann der Betrag der niedriger ist. Wichtig ist hierbei, dass zum einen dieser Betrag noch zu versteuern ist (im Wege der Einkommensteuererklärung) und auch, dass während dieser Zeit keine Beiträge zu betrieblichen Rentenversicherungen gezahlt werden. Auch kannst - ist glaube ich auch klar - während der Wiedereingliederung keinen Urlaub nehmen - selbst dann wenn es dringend wäre.
     
  7. claudia-dd

    claudia-dd Neues Mitglied

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    der vorteil an einer wiedereingliederung ist, sie erfolgt in kleinen schritten und du kannst deine belastung testen......

    der nachteil ist aber, für die zeit der wiederingliederung bist du eine kostenlose arbeitskraft für deinen arbeitgeber. auch´das mit dem urlaub kannst du vergessen, denn du bist ja offiziell noch krankgeschrieben....

    nun könnte dir im schlimmsten fall passieren, du bleibst auf einem möglichen abeitsstundenpensum , welche aber unter deiner normalen arbeitszeit liegt . auch da bist du noch krankgeschrieben und bekommst bis zur endgültigen erreichten arbeitszeit krankengeld.

    ich habe schon einige wiedereingliederungen nach meinen op`s durchgemacht und immer eher schneller mich für 100% fit gefühlt. nun, bei meiner letzten habe ich festgestellt, dass ein arbeiten gehen nicht mehr möglich ist. also habe ich rente beantragt und sie auch genehmigt bekommen.....

    am ende mußt du aber selbst entscheiden, wie du es machen möchtest. es kann ja auch sein, dass für dich schon ein ende des kranks absehbar ist . also für den fall, dass dein arm wieder voll einsetzbar ist und du schon 100% deine arbeit erledigen kannst.

    gruß

    claudia
     
  8. Svenja23

    Svenja23 Neues Mitglied

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    War heute morgen dann nochmal bei meiner Ärztin und hab mich gegen eine Wiedereingliederung entschieden. Da ich alleine wohne ist es finanziell für mich einfach nicht möglich. Außerdem kann ich mir meine Arbeit relativ frei einteilen, hab keinen Chef der mich ständig über die Schulter guckt und eine sehr liebe Kolleginn, die auch mal nen Handschlag mit für mich tun würde... das wird schon, hoffentlich:0)
     
  9. caret

    caret Neues Mitglied

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    Liebe Svenja,

    kann Dich verstehen, dass Du Dich gegen die Wiedereingliederung entscheidest. Ich konnt dies halt nur machen, weil ich noch einen Partner habe, der mitverdient. Sonst wäre das bei mir auch nicht gegangen. Wünsche Dir alles Gute und am Anfang nicht so viel Stress beim arbeiten. Mach trotzdem langsam. Liebe Grüße Caret :)