Guten Abend,
also mein Rheumatologe sieht mich alle 6 Monate, dazwischen gibt es Blutuntersuchungen beim HA, die Werte bringe ich dem Rheumatologen mit. Es gibt in der Praxis meines Rheumatologen kaum Wartezeit, man kommt zügig dran. Zuerst werde ich von der Helferin zum Labor geschickt zum Blut abnehmen. Wenn ich wieder bei ihr stehe, dauert es ein paar Minuten, dann bin ich beim Rheumatologen. Er fragt nach Beschwerden und diktiert sofort den Arztbrief. Weil es bei mir hauptsächlich um die Augen geht, fragt er nach Uveitis und Blutungen im Augenhintergrund. Ich habe die Daten schon aufgeschrieben und er diktiert sie in seinen Arztbrief. Er fragt nach den Augenmedikamenten, ob die geändert wurden und sagt mir, ob Metex erhöht oder erniedrigt wird oder ob andere Medis dazu kommen. Ich sage wieviele Spritzen ich noch habe, er will den Kalender sehen, wo ich immer eintrage, wann ich gespritzt habe und wann ich ausgesetzt habe und warum. Ich bin ständig krank, Blasenentzündung, Bronchitis, Ohrenentzündung, Halsentzündung. Das sage ich. Er guckt auf die letzten Blutwerte, die BSG ist erhöht, die Leberwerte gehen noch, Nierenwerte sind grenzwertig. Jenachdem sagt er, er überweist mich weiter zu anderen Fachärzten oder ich bekomme nur ein neues Rezept für Metex. Letztes Mal wurde die Folsäure-Tbl erhöht.
Er ist gründlich und schnell, die Rezepte schreibt seine Helferin und die ruft auch bei mir zu Hause an, wenn sich aus der Blutuntersuchung irgendetwas neues ergibt und ich nochmal hin muss.
Insgesamt fühle ich mich dort gut aufgehoben.
Luna-Mona