Ich habe jahrelang keine oder kaum Infekte gehabt, obwohl ich täglich mit Publikum arbeite.
Das führe ich auch auf tägliche morgendliche Wechselduschen zurück, mache ich schon seit mehr als 20 Jahren.
Ist auch hervorragend für den Kreislauf, seitdem habe ich damit nie mehr Probleme gehabt.
Allerdings habe ich festgestellt, dass seit meiner RA-Erkrankung die Infekte (wenn sie denn kommen) schwerer verlaufen und länger anhalten.
Da sind dann auch schnell die Nebenhöhlen beteiligt, so was kenne ich von früher gar nicht.
Antibiotika versuche ich trotzdem zu vermeiden, werden mir zwar verschrieben, landen dann aber im Schrank.
Ich denke, dass so was nur für den absoluten Notfall sein sollte, die Abwehrkräfte leiden darunter noch mehr .
Lieber versuche ich es mit den bewährten Hausmitteln, also rechtzeitig Ruhe halten und im Bett bleiben, warmes Dinkelkissen und Halswickel, evtl. Dampfbad oder Rotlicht, viel heißen Tee trinken (Salbei tut mir immer gut) oder ausgepressten Zitronensaft mit Honig.
Im Anfangsstadium helfen mir auch Schüsslersalze, besonders Ferrum Phosphoricum (Nr. 3).
Mein Mann schwört seit Jahren auf ein heißes Bad, damit erstickt er jeden Infekt im Keim. So was vertrage ich leider gar nicht.
Ansonsten viel frische Luft und (in Maßen) Sonne, also regelmäßig spazierengehen, nicht auskühlen und die Schleimhäute nicht austrocknen lassen.
Jaa - und möglichst extremen Stress vermeiden, wenn ich den habe, kann ich auf den Infekt schon warten...