wie schafft ihr eure Hausarbeit...

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Hypo, 7. Mai 2005.

  1. SR60

    SR60 Guest

    Ich war früher eine totale Perfektionistin. Man sagte mir oft nach: Bei dir kann man am Fussboden essen. Ich ließ in den letzten Jahren stark nach. Viele Dinge kann ich einfach nicht mehr selber verichten. Mein Mann unterstützt mich beim groben Haushaltsputz. Küche: Leiter nehmen und auch die oberen Küchenablagen reinigen. Vorhänge abnehmen ist kein Problem, da ich "Life Hight" montiert habe. Beim staubsaugen muss ich viele Pausen machen obwohl mein Mann mir im Vorjahr einen Klopfsauger dazu kaufte. ( Vorwerk - erweiterungsähig ) Viele Dinge mache ich mit der linken Hand da die rechte nicht mehr voll einsetzbar ist. ( grobe Kraft stark herabgesetzt). Oder es geben meine Füsse einfach auf. Sie zittern so stark, das ich mich setzten muss. Ansonsten habe ich einen Nachbar der eine Ausbildung als Heimhelfer ( Caritas ) hat. Wenn ich ihn brauche hilft er mir die ganze Wohnung plitz plank zu putzen. Da wir einen Zweitwohnsitz in einem anderem Bundesland haben ( Garten mit Sommerhaus) beginnt der Putz schon ab März. Hier helfen uns meine/unsere Freunde und auch die Kollegen meines Mannes. Sowohl auch unser Caritashelfer.

    Wenn ich zuviel mache, danken es mir meine Gelenke, Rücken usw. mit sehr schmerzhaften Nächten und morgens mit Steifheit so das ich kaum aus dem Bett komme. :(

    Somit reduziere ich meine Energien auf ein Minimum.

    Lg. SR60
     
  2. Sabinerin

    Sabinerin Registrierter Benutzer

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    Hausarbeit

    Hallöchen zusammen,

    offensichtlich gehöre ich zu den wenigen Exemplaren, die mit Hausarbeit so garnichts am Hut hat *schmunzel*

    Man kann zwar bei uns i.d.R. unangemeldet kommen (Ausnahmen bestätigen die Regel *g*), es ist alles soweit ganz ok, häufig aufgeräumt ;), aber den "weißen-Handschuh-Test" hätte ich noch nie in meinem Leben bestanden.

    Ich kenne auch den Spruch "Bei denen kann man vom Boden essen!" und meine Antwort darauf:"Siehst Du und wir haben extra Tisch und Stühle." ;)

    Das meiste im Haushalt erledige ich selbst, aus diesem Grund muß ich meine Kräfte einteilen, da mein Hauptinteresse nicht beim Haushalt liegt.
    Es gibt also "runde Ecken" und keine blitzenden Fenster.
    Ein Freund sagte mal:"Du könntest auch mal Deine Fenster putzen!"
    Ich fragte ihn, wieviel Eimer und Tücher er bräuchte. Der Spruch kam nie wieder *schmunzel*

    Wie gesagt, bei uns ist es ordentlich und sauber, aber eben nicht "rein". Wo gelebt wird, entsteht nun mal Unordnung und Staub. Das ist für mich auch absolut ok.

    Ich kenne Haushalte, da blitzt alles und es ist SO aufgeräumt, daß ich mich frage, in welchem der vielen Einrichtungshäuser des Ruhrgebietes ich mich gerade befinde. *lächel*

    Jeder hat seine eigene Form der Gemütlichkeit. Einer braucht eine blitzende, staubfreie und absolut aufgeräumte Umgebung, andere eine gewisse "Unordnung".

    An dieser Stelle "oute" ich mich: Ich hatte noch nie etwas mit penibler Ordnung zu tun und habe auch nicht vor dies zu ändern. Das bedeutet natürlich, daß ich durchaus das ein oder andere mal suchen muß. Aber in meinem geordneten Chaos weiß ich zumindest, WO ich suchen muß :D *g*

    Viele Grüße
    Sabinerin
     
  3. Lilly

    Lilly offline

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    perfektionist bin ich immer noch, was ich mache, das mache ich zu 100 %. nur teile ich mir meine arbeiten auf alle tage der woche auf, und nicht so wie früher, alles auf einmal.
    tja, die berufstätigkeit fälltl jetz weg, dadurch habe ich ja wirklich den ganzen tag zeit. ich habe gerne ein sauberes zuhause. mache zwischen meinen arbeiten immer wieder pausen. meist fange ich erst ab mittag an. stehe zwar täglich um 6:30 auf, aber vormitttags kann man mit mir nichts anfangen. ich teile mir meine arbeiten nach *dringlichkeitsstufen* :D ein.
    früher habe ich 2 mal die woche den boden gewischt, heute erst dann, wenn ich sehe das er verschmutzt ist, aber dann putze ich ihn 100% sauber :D . muss mich auch sehr oft dazu zwingen, dass ich was mache. aber mein verantwortungsbewusstsein lässt es nicht zu, das schlechte gewissen treibt mich an. ich finde es aber gut, somit lässt man sich nicht ganz hängen, den wer rastet, der rostet. ich möchte so lange wie möglich ohne fremde hilfe auskommen. das kann man nur dadurch erreichen, indem man nicht nachlässt, auch wenns oft sehr schwer fällt.
    ich habe 26 jahre lang in der pflege gearbeitet, bei uns hies das motto *reaktivierende pflege*, dem pat. alles machen lassen, was er noch kann. denn wenn man ihm alles abnimmt, dann kann er selber bald nichts mehr machen. nur anweisungen geben, wie er etwas besser und leichter erledigen kann. (pflege mit den händen im sack) :D
    danach handle ich auch bei mir selber. besorge mir sämtliche hilfsmittel, stelle meine wohnung *behindertengerecht* um, und wenn ich mal etwas wirklich nicht mehr erledigen kann, dann ordere ich es eben weiter ;) . mein sohn und le-ge machen es dann gerne für mich, denn sie merken, dass ich mich sehr bemühe.
    ich möchte mir meine selbstständigkeit so lange wie möglich erhalten.
     
    #23 10. Mai 2005
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2005
  4. Sabinerin

    Sabinerin Registrierter Benutzer

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    Nachtrag

    Hallöchen,

    gerade ist mir noch etwas eingefallen.

    Meine Mutter hatte letzten Monat Geburtstag und es war u.a. ein Mann anwesend, der erzählte, daß bei ihm jeder Bleistift, jede Kleinigkeit einen bestimmten Platz hat. Dabei geriet er total in Rage, weil er auf die Leute schimpfte, die keine Ordnung halten können.

    Ich sagte, daß ich eine gewisse "Gelassenheit" :)D nette Umschreibung) vorziehe.

    Meine Mutter darauf: "XXX, Du kannst mir glauben, meine Tochter hat mich nicht nur einmal zur Weißglut getrieben.
    Immer wenn ich sagte "Ordnung ist das halbe Leben" sagte sie "Ein Genie beherrscht das Chaos!"

    *schmunzel* Meine Mutter gehört auch zu den Menschen, die perfektionistisch ihr Leben durchplanen. Sie hat versucht mir das zu vererben und hat dies bei der Haushaltsführung nicht geschafft.

    Dafür hat mir dieser Perfektionismus mein übriges Leben schwer zu schaffen gemacht.
    Seitdem ich MEINE Vorstellungen vom Leben finde und lebe, geht es mir wesentlich besser. Ich habe erkannt, daß ich noch nie im Leben ein wirklicher Perfektionist war, sondern einer, dem es anerzogen wurde.

    Mit meinem "geordneten Chaos" fühle ich mich sehr wohl.

    Viele Grüße
    Sabinerin
     
  5. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    ich habe festgestellt, es lebt sich einfacher, wenn man in der wohnung

    die brille absetzt:D
    nur beim aufsetzen kann einen dann der schlag treffen....

    normalerweise liebe ich es hübsch übersichtlich, alles muss frei sein,
    bin aber auch schon mal 2 tage großzügig beim rumliegenlassen.
    putzen und haushalt ist nichts was mich interessiert, das leben ist
    interessanter, komischerweise bin ich in meiner familie dennoch
    verschrien für aufgeräumtheit und sauberkeit, wie das kommt,
    weiss ich nicht. ich finde glasklare fenster super....ich hätte sie
    gern....:D ich mach auch nicht mehr so viel auf einmal, sonst streiken
    meine hände am nächsten tag, und da ich den kopf nicht mehr in den nacken legen kann, mach ich aufgaben wie gardinen auf- und abhängen sehr ungern,
    mache es aber 2x im jahr.

    allerdings leiden meine finger weit mehr an der tastatur, komischerweise,
    als bei der hausarbeit.

    und wem es bei mir nicht gefällt....der muss ja nicht wiederkommen:D
    hauptsache, mir gefällt's! und wenn ich erst mit meiner ganzen renoviererei fertig bin, gefällt's mir noch besser:D

    gelle? marie
     
  6. Biglia

    Biglia Nachtkatze

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    Moin,

    ich lebe in einer eigenen Wohnung und somit fällt auch bei mir alles auf mich zurück, da ja sonst keiner da ist der es macht.

    Da ich unter der Woche zwischen nach-Hause kommen und schlafen-gehen nur 3-4 Std. habe, mache ich dort auch nur das nötigste und den Rest ein wenig mehr am Wochenende.

    Perfektionistin war ich noch nie, jedoch macht es mich seit ein paar Jahren doch ein wenig deprimiert, dass ich nicht mehr so kann wie ich will. Mehr oder weniger habe ich aber gelernt mir die Arbeiten einzuteilen sowie Pausen zu machen, damit es mir danach und am nächsten Tag auch noch entsprechend gut geht.

    Es dauert zwar bis man langsam "loslassen" kann bzw. gelassener wird, aber ihr solltet es machen :)

    Bis dann
    Biglia
     
  7. nelke

    nelke Guest

    Hausarbeit

    Hallo,alle zusammen

    Habe gerade Eure Briefe über die leidige Hausarbeit gelesen.
    Muß zugeben,mußte bei mir vor der Krankheit schon nebenher laufen (selbständig),aber irgendwie war es immer ordentlich.
    Jetzt habe ich gezwungermaßen gelernt über so manches hinwegzusehen.
    Ein wenig Hausarbeit, ein wenig ausruhen,immer schön so einteilen,daß ich am nächsten Tag meine Knochen noch bewegen kann.
    Wenn die Sonne gar zuarg scheint,was soll`s, Rollos runter,dann sieht mann den Staub nicht so.
    Muß aber auch sagen, mein Mann hilft mir gewaltig.
    Wichtig ist nicht ein blanker Haushalt, sondern daß man sichg so fühlt um noch etwas vom Lebeb zu haben

    Gruß Elke
     
  8. nelly9980

    nelly9980 nelly9980

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    hallo ihr,
    ich hab meine Hausarbeit früher immer Samstag vormittag am Stück gemacht.
    Jetzt seit der Krankheit teilt ich sie mir einfach anders ein. Da ich alleine in einer 60qm Wohnung lebe geht das auch ganz gut, weil ich nur meinen eigenen Dreck wegräumen muss. Aber ich mache eben jeden Tag etwas anderes. An einem Tag wird gesaugt, am nächsten gewischt, am dritten das Bad geputzt etc. Nur abspühlen tu ich jeden Tag.
    Aber so komme ich ganz gut damit klar, da es jeden Tag eine Kleinigkeit ist und nicht alles auf einmal.

    Grüße, Nelly
     
  9. Nina

    Nina early bird

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    Bin ich froh, dass es mir nicht alleine so geht.
    Fenster werden bei mir nur zwei Mal im Jahr geputzt und der Garten sieht aus wie eine Wildnis. Mit dem alltäglichen Haushalt bin ich den ganzen Tag beschäftigt, weil alles mehr Zeit braucht. Allein das Kochen für meine 4 Männer dauert sehr lange, die sie eine Menge vertilgen können. Und bis man einen 5 Liter Kochtopf (kleinere sind zwecklos) mit Essbarem gefüllt hat, dauert eben. Und dabei bin ich in Rente.
    Das große Haus und den großen Garten haben wir uns vor meiner Arthritis angeschafft und jetzt muss ich damit leben.
    Wem nicht passt, dass nicht alles picobello ist, dem kann ich gerne mit Putzlappen und Spaten aushelfen.
    Jetzt ruhe ich mich zwischen den heutigen zwei Arztterminen und der Krankengymnastik erst einmal unter den Kirschbaum aus und genieße unseren "wildromantischen" Garten.
    Nina
     
  10. linde

    linde Registrierter Benutzer

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    Die super-ordentliche Hausfrau
    war ich ganz gewiss früher auch nie. Und jetzt, wo in Sachen Haushalt so gar nix mehr geht (außer son bisschen Kochen und Abwaschen), haben mein Göga (auch berufstätig) und ich das "System Eva" - einmal die Woche 5 Stunden. Eva schafft eine ganze Menge (einmal rundum Saugen, Feudeln, Bad putzen, die wöchentlichen Hemden und Blusen bügeln...und natürlich auch den quartalsweisen Fensterputz). Das Ergebnis reicht für mein Wohlfühlen allemal. Und Göga und ich haben die knappe Freizeit abends und am Wochenende für uns.

    Vor ein paar Tagen war hier irgendwo im Forum die Diskussion um "guten" und "schlechten" Stress. Hausarbeit (abgesehen von mal was nettes Kochen) läuft für mich eher unter letzterem, und zum Glück gehts auch anders. Als Ausweitung dieses Systems werden wir uns in der nächsten Wohnung wohl auch ein Au pair installieren.


    Viele Grüße - Gerlinde
     
  11. ErikaSt

    ErikaSt ErikaSt

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    Hallo zusammen,
    ich finde die Umfrage interessant, da ich meine Schwierigkeiten wieder finde.
    Ich gehörte nie zu den Frauen, die im Haushalt aufgingen, bei mir war es immer chaotisch, aber nie verdreckt.
    Heute merke ich, daß ich nicht mehr alles kann, meine Tochter auch nicht alles alleine kann weil sie u.a. auf Milben und Hausstaub allergisch reagiert. Aus diesem Grund habe ich mich durchgerungen, einmalig eine Haushaltshilfe zu engagieren, die die Schlafräume gründlich reinigt und Pollenschutznetze vor den Fenstern anbringt. Ich denke, daß ich diese Praxis beibehalten werde und 1-2x pro Jahr eine Haushaltshilfe ganztägig für die Intensivreinigung engagieren werde. Mir bleibt dann mehr Kraft, die Dinge ausdauernder zu tun, die ich noch gut kann.

    Liebe Grüße
    Erika
     
  12. sam

    sam Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,

    bin ich froh, dass es allen gleich geht. Auch bei mir war "vorher" alles perfect sauber. Teilweise wurde am Tag zweimal gestaubsaugt, denn Hund verliert ja Haare, jeden Tag wurde rauß gewischt, haben überall nur Fliesen oder Parket. Das dauerte zwar damals schon ein bisschen, aber konnte alles an einem Tag machen. Wischen, Staub wischen.
    Heute sieht das anderes aus. Die Kinder helfen zwar mit, auch mal frei willig, vor allem wenn ich in der Ecke hänge. Göga hat den *ich seh nichst blick*, macht also nur was, wenn ich was sage,... keinen weiteren Kommentar dazu :D :mad: :D .
    Muss mir auch was einfallen lassen, weil Tochter allergien auf Hausstaub/Milben und was weiß ich noch was hat. Und da wir ein Holzhaus haben (auch innen alles mit Holz verkleidet), hängt natürlich der Staub gerne zwischen den Ritzen. Das macht Freude,....:p

    Aber seh schon, muss noch viel dazu lernen bezügl. , wenn es dem anderen nicht gefällt, dann ....

    Wünsche Euch wenig Blütenstaub, der bei uns irgendwie nicht aufhört,....:eek: ...

    sam
     
  13. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo alle zusammen,
    in allen Euren Postings finde ich mich wieder...

    Früher ging auch alles flott von der Hand, innerhalb von 2 h war meine Wohnung in Ordnung
    und sauber, wenn auch etwa chaotisch... hatte damals 2 kleine Kinder, war alleinerziehend und hatte Arbeit..., aber irgendwie ging alles...
    Heute habe ich wieder 2 kleine Kinder, 1 Mann, 3 Katzen und es ist immer noch chaotisch, aber es geht nicht mehr innerhalb von 2 h mit der Wohnungsreinigung. Vieles bleibt lieben, weil mir inzwischen die Kraft fehlt, also bleibt immer wieder mal etwas lieben.

    An den Einkaufstagen (ich kaufe immer für 1 Woche ein, ist günstiger...) bin ich völlig fix und alle und nach dem anschließenden Kochen zu gar nichts mehr zu gebrauchen...

    Ich neige auch wie ihr zu Perfektionismus, was mir auch nicht bekommt. Also versuche ich jeden Tag ein paar Aufgaben zu schaffen und den Rest liegen zu lassen. Schaffe ich nicht immer und büßen tue ich es meist dann am Abend.

    Oftmals hilft mir dann dieser Spruch:

    Gott gebe mir die Gelassenheit,​


    Dinge hinzunehmen,​

    die ich nicht ändern kann,


    den Mut, Dinge zu ändern,​

    die ich ändern kann,


    und die Weisheit, das eine vom
    anderen zu unterscheiden​

    Oder auch einfach nur Augen zu und durch :D

    Viele liebe Grüße
    Colana
     
  14. charlyM

    charlyM Registrierter Benutzer

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    wie schafft ihr eure Hausarbeit.....

    kurz und knapp - fast garnicht !!
    denn jede kleinste Bewegung wird mit Höchststrafe quittiert!!
    Also wird n u r jeden Tag ne Winzigkeit gemacht - und dies auch noch im Sitzen. Bin seit Monaten stolzer Besitzer eines tollen Chefsessels und rolle damit durch meine Küche, Kochem im Sitzen, Spülen im sitzen usw.
    (zwischendurch ärger ich mich über meinen PC, wie gerade jetzt!! - ) ansonsten - 2-3X im Monat macht ne Bek. die groben Sachen.
    Und BÜGELN - nun, die Hemden macht sie mit und sonst, geht`s auch ohne. Bin ja nicht meine Nachbarin, die sogar die Socken ihres Mannes und ihre Bhs bügelt....man kanns ja auch übertreiben, oder??
    Mal ganz krass gesagt, wenn einer meint, hier müsste gründlicher saubergemacht werden....ich werd nen Deuwel tun, ihn daran zu hindern......in der Spüle liegen genug Tücher.
    Neee, also sooo schlimm ist`s nicht - doch durch unsren Hund ist sowieso nicht mehr soooo perfekt, wie früher....hab also ein Alibi!!
    Der Nachteil ist ja auch, dass man diese Arbeit nicht, wie in nem normalen Job, erledigt und dies anerkannt wird - neee, beim Haushalt sieht man ja leider n u r die Arbeit,die nicht gemacht wurde - leider!
    Also, alle ex- perfekten "Hausfrauen"
    -machts gut - charly ( weiblich!! , nur zur Info)

    Colana - den Spruch bete ich mir auch immer wieder vor, doch bisher hapert`s noch arg mit der Geduld ....die, für Geduld zuständigen Stellen im Kopf, wurden bei mir anscheinend vergessen....
     
    #34 17. Mai 2006
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2006
  15. flexi2702

    flexi2702 Rehlein

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    also, ich war nie die perfekte hausfrau, jedoch ging in meinen "rheuma-glanzzeiten" gar nichts mehr. also habe ich mir eine putzfrau gesucht, die für mich einmal die woche großputz macht und bügelt. anders geht es nicht mehr. den rest mache ich dann selber in der woche oder mein partner. bin froh das ich die putzfrau habe, da ich auch noch ganztagsarbeite. es ist wirklich manchmal jeder handgriff zu anstrengend
     
  16. charlyM

    charlyM Registrierter Benutzer

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    wie schafft ihr eure Hausarbeit.....

    Hallo, alle zusammen
    ich möcht mal kurz was zur Erleichterung der Hausarbeit beitragen. Mit der Zeit habe ich mir etliche Dinge zugelegt, die mir die inzwischen immer schwerer werdende Arbeit erleichtern sollten - nur als Beispiel, nen Dampfreiniger und Teppichfrischer,sowie etl. andere Mittelchen
    Okay ich hab zwar ne Hilfe, die mir die groberen Arbeiten abnimmt, doch alles kann ich ja nicht liegenlassen, bis sie kommt. Aber jetzt haben wir 2 d a s "Wunder" - Mittel gefunden!! Um es vorweg zu nehmen - ich bin nicht am Umsatz beteiligt, will hier keine Schleichwerbung machen, doch wenn man sich die Arbeit erleichtern kann, sollte man es tun, oder???
    Bei QVC bieten sie doch ewig die Sachen von Aqua clean an und die haben ein "Glanz-Mittel", von dem man nur 3 Tropfen ins Wasser gibt ( ein spez. Tuch ist allerdings erford. ) und damit kann man ALLES, was ne glatte Oberfläche hat, Spiegel, Fenster, Küchenschr. Bad usw. in 1nem !! Wisch blitzbalnk kriegen. OHNE Nachwischen!!! - 1mal drüber und schon ist alles super sauber und nimmt neuen Schmutz auch weniger an.
    Meine Hilfe hat sich auch gleich ne Flasche zugelegt -wie gesagt - , 1x drüber, kein Nachwischen!! und schon ist`s sauber -, super!! und das mit nur 3 tropfen, die Fl. hält also ewig

    Gerade WIR, die wir unsere Arme oft schonen müssen, um nicht am nächsten Tag total auf der Nase zu liegen.. brauchen doch Mittel, , die wenig Mühe machen.
    Bin sooo begeistert, dass ich Euch das einfach mal mitteilen mußte.
    Macht es gut - charlyM
     
  17. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Haushalt - mal anders

    Hallo Mädels,
    haben hier eigendlich auch schon Männer geschrieben?
    Sind mir zumindest keine aufgefallen beim stöbern.

    Ja mein Haushalt, vielmehr unser:
    Unser Haushalt teilt sich rein optisch in drei Bereiche.
    Meine Lieblingsecken und die meines Mannes.

    Bei UNS,:)
    sauber und entstaubt ( zumindest in erreichbarer aus dem Stand-Armhöhe), die Fenster sind durchsichtig bis transparent, werden immer geputzt wenn es nicht anders geht.
    Wir leben in einer großen 2 Zimmer Wohnung mit Panoramafenstern in Uralt-Holzfensterrahmen, lebensgefährlich zu öffnen und somit die beste Ausrede der Welt, um sie selten zu putzen.

    Bei MIR,:D
    ist es aufgeräumt, zu dem ein bischen gemütlich dekoriert.

    Bei IHM,:mad:
    herrscht eher gestapeltes Sortiment allerlei unnützer Dinge.

    Ich sehe die Sache mit dem Haushalt eher gelassen, da sich wilde Putzereien immer gleich rächen. Ich versuche größere Aktionen ( wie die Fenster) immer in den Urlaub zu legen.

    zurzeit sind wir in einer Erziehungphase:;)

    Das ich die Finger aus den Lieblingsecken meines MAnnes lasse hat einfach folgenden Grund:
    Wie viele Frauen irgendwann einmal hatte ich mich beschwert, daß seine Hilfe im Haushalt immer mehr nachläßt und ich ihm hinterherräume.

    Seine fatale Antwort war, mußt Du ja nicht.:eek:

    Das war vor ca. einem halben Jahr und seitdem kämpft er selber, noch hält er durch.

    Er bat mich dann doch zumindest wieder seine Wäsche mitzuwaschen, das mach ich.
    Auf meine Bemerkung hin, er solle die Sachen nicht so achtlos aus dem Schrank zerren sagte er ganz unüberlegt, wegen ihm bräucht ich nicht solches Aufhebens mit dem Bügeln und so machen.

    Also leg ich alles grob zusammen ( Hosen, Hemden, U-Wäsche, Socken natürlich immer schön einzeln:p ) und stapel alles immer schön aufeinander.
    Die Knubbelei geht ihm schon gewaltig gegen den Strich, aber noch gibt er nicht klein bei.

    Wir sind mitten in der heißen Phase von Frischverheirateten und machen also Tauziehen.

    In vierzehn Jahren mußte ich nicht so um Hilfe kämpfen wie jetzt, aber er lernt grad wie hartnäckig ein Bechti ist.

    Ich bin überzeugt, daß es sich nur noch um einige wenige Wochen handeln kann, denn jede Männerabend-Ausgeh-Aktion seinerseits beginnt mit einer langen, sehr langen Suchaktion im Kleiderschrank.

    Bald wieder eine sortiert lebende Kira,
    mit einem hoffentlich nie PERFEKTEN Haushalt.

    :p ;)
     
  18. KatzeS

    KatzeS Registrierter Benutzer

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    Hallo Kira,

    das mit den Stapeln ist wohl eine typische Männerangelegenheit.
    Mein Freund macht überall seine Stapel: Zeitschriften, Kisten (von Computerprogrammen und Zubehör etc.), Bücher ... auf dem Schreibtisch, auf dem Boden, auf den Schrank...
    Immer, wenn es mir zu viel wird, dränge ich ihn dazu, die Stapel zu sortieren und wegzuräumen (ich würde da niemals selbst dran gehen, wenn man einmal damit anfängt...).
    Ich hab es gerne aufgeräumt, nicht blitzblank und geleckt, aber halt ordentlich.
    Es hat sich zwar gebessert (wir wohnen ca. 1 Jahr zusammen), aber das wird wohl ein niemals endender Kampf...
    Immerhin beteiligt er sich an der Hausarbeit wirklich viel. Wir haben das alles unter einander aufgeteilt, so dass er die Sachen macht, wo man sich viel bücken muss und schwer heben muss und ich mache überwiegend die leichteren Sachen.

    Lg, KatzeS
     
  19. flow

    flow Registrierter Benutzer

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    rolläden runter , schotten dicht;-)

    hi;-) na ein wenig mus ich jetzt schmunzeln, dass es sovielen geht wie mir;-)

    was ich früher nach 3jobs noch gemacht hab, bekomm ichb heut nach einem nicht mehr hin...früher hatte ich auch ständig besuch (früher heisst bis vor einem jahr) und somit hats bei mir immer suaber und aufgeräumt ausgesehen... mochte es nie leiden, wenn jemand in meinen klamottenberg oder schriftkram stöbern kann..außerdem hab ich die arbeit im nacken und kann mich nich auf den spaß konzentrieren..
    naja- eigentlich ist es auch heute noch so...im grunde ein kreislauf ohne ende..mir gehts schlecht ich kann nichts machen-also sollte ich mich entspannen, damits mir bald besser geht-aber da ich , wenn ich mich umschau-nur arbeit sehe..kann ich auch nicht entspannen-also zieht sich des solange bis besuch kommt...den ich dann auch ein paar mal absage, weil ich es eben nicht schaffe...

    gestern wollte meine mutter (wohnt 600km entfernt von mir-und mir ging es extrem schlecht) gleich nen notdienst rufen...hehe...ich hab sie leider gleich angeschriehen --BLOOOOS nicht!! WEHE!! ICH LASS KEINEN REIN!!!

    hier siehts aus wie sau..selbst die spinnen (eine im bad und 2 in der küche ) lass ich hocken--igitt!!! is noch niiiie vorgekommen-ich hasse des--momentan isses mir worscht...

    aber ich bin froh, dass wenn ich nen anfang gemacht hab, dann brauch ich für 58m2 gleich 6std..dann isses aber wieder ganz sauebr und ein tolles gefühl...ich schaffs quasi mit beendigung mit nem bad für mich bis auf die minute bis der besuch klingelt...nur bin ich dann so platt-das ich nicht wirklich zuhören kann, und total redefaul bin-konzentration null..und gleich müde...aber was solls--die hütte is sauber und ich hab nixchts im nacken...und das zieht sich jetzt wieder so bis in 3wochen---solange bleiben die schotten dicht--rollo runter-kein besuch...mehr schaff ich nicht!;-(

    meine freundin wollte mir schon öfters helfen--aber da hab ich echt auch kein nerv drauf--irgendwie will man ja selbstständig bleiben...egal wie- iss alles käse

    aber et jeet weita;-)))

    ach ja--keine männer?? die haben dann wohl ihre frau die puzzt- oder denen ist es eh worscht--aber es gibt wohl ja auch nur glaub 20% männer mit diesen beschwerden oder ??? bin nicht sicher , aber glaub so wars:confused:

    tja, heute wiedr nicht putzend...

    flow;-)
     
  20. Hypo

    Hypo NO-HYPO.....

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    Sachsen
    Ja Hallo,

    also es ist nun schon ein Jahr her als ich die Frage stellte und nun hab ich mich damit abgefunden.Das wichtigste ist meine Gesundheit und das es mir gut geht.habe lernen müssen das wenn es mir gut geht, ich nicht gleich im Haushalt wieder loslegen kann und mich dann hinterher wegschmeissen könnte.heute kommt meine Tochter und hilft mir im Haushalt, darüber freue ich mich.Ist zwar schade das ich es selber nicht mehr kann, aber ich kann es eben nicht mehr ändern.Da nützen auch die besten Medis nichts.
    ich stehe mit diesen Problem nicht alleine da und denke lieb an Euch.:)

    liebe Grüße von Hypo
     
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