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Wie lange dauerte Diagnose?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Schluety, 4. Mai 2015.

  1. Schluety

    Schluety Registrierter Benutzer

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    Hallo!
    Ich habe seit ca Oktober 14 immer wieder Gelenkschmerzen, sowie Schmerzen in den Muskeln und Knochen. Blutwerte sind ok, bis auf die Entzündungswerte.... Mein Arzt meinte jetzt ich soll noch mal ein paar Monate warten. Es wäre wohl eine Art Rheuma ... Die Diagnose schwierig. Bei guten Wetter, wärme und Sonne, bin ich Beschwerde frei... Quasi! Jetzt ist es wieder frischer und die Schmerzen sind wieder da. Im Moment eigentlich täglich, Vor allem Abend. Die Schmerzen sind aber erträglich ;) aber auf Dauer "stressig" und unangenehm.

    Wie lange hat die Diagnose bei euch gedauert? Und wie äußern sich die schmerzen?

    Ich habe meistens schmerzen in den leisten bzw hüftknochen, Fingern und knien. Wobei der Schmerz nicht lange da ist, eher ein paar Minuten... Außer Leiste und knie ... Das kann beim Laufen auch längere zeit unangenehm sein, ich laufe mir das quasi ein...

    Wie muss ich mir einen Schub vorstellen? Wie lange dauert das?! Ist das unterschiedlich? Ich habe manchmal Tage lang nichts und dann ist es wieder tagelang wieder schmerzen...

    liebe Grüße und vielen Dank :)
     
  2. Mieze1960

    Mieze1960 Gonarthrose, RA u. Fibro

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    Hallo,

    an Deiner Stelle würde ich mir einen speziellen Rheumatologen suchen. Leider wissen die meisten Ärzte kaum, woran man Rheuma erkennt und noch weniger, was man dagegen tun kann. Also ab zum Spezialisten (es wird schwer genug sein, einen zu finden, der noch weitere Patienten aufnehmen kann), vom Abwarten wird es nicht besser.

    Ich bin rd. 30 Jahre lang von einem praktischen Arzt zum anderen, keiner hat erkannt, was mit mir los. Erst als ich bei meiner Zahnchirurgin durch Zufall erwähnte, dass ich Schmerzen hätte, gab sie mir den Rat, auf Rheuma untersuchen zu lassen.

    Als sich mein Rheumatologe dann meine Krankenakte angeschaut hat, konnte er nur mit dem Kopf schütteln, weil kein Arzt auf die Idee gekommen war, dass ich Rheuma habe.
     
  3. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

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    wenn ich alles so lese und das ist ja nun nicht selten, dann bin ich richtig glücklich über meinen Hausarzt. Ich kam an, sagte, ich hätte keine Kraft in den Händen, Schmerzen in den Knien.... er schaute sich das an und sagte, ich gebe ihnen jetzt kein Cortison, denn sie gehen bitte zum Rheumatologen und wir verfälschen jetzt nichts. Ein paar Wochen später war Blutabnahme beim Rheumadok, 2 Wochen später ging ich mit einem Zettel: Ihre Diagnose heißt rheumatoide Arthritis und einem Rezept über Cortison und Sulfasalazin wieder nach Hause.
    Im Nachhinein weiß ich, dass ich das ein paar Jahre eher hätte machen sollen, aber erst nach dem Tod meines Mannes und meiner fast gleichzeitigen Kündigung wurde der ganze Schlamassel, habe auch Diabetes, offenbar.
     
  4. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Schluety,

    erst mal herzlich willkommen hier!
    Ich frage mich, warum dich dein Hausarzt nicht gleich zum Rheumatologen überweist, wenn er schon den Verdacht hat. :rolleyes:

    Eine rheumatische Erkrankung kann sich in vielfältiger Weise zeigen. Ca. ein Viertel aller Rheumaformen haben keinen Rheumafaktor, sind also seronegativ (so eine Rheumaform habe ich auch, meine Blutwerte waren bisher immer tadellos). Die Diagnose ist sicher nicht die einfachste, denn es gibt Hunderte von Rheumaformen, und manche Patienten haben eine lange Odyssee hinter sich, bevor sie eine gesicherte Diagnose und eine gute Therapie bekommen. Deshalb wäre es für dich angebracht, gleich nach einem internistischen Rheumatologen Ausschau zu halten, denn Wartezeiten von ein paar Monaten muss man mit einberechnen, da es viel zu wenige Ärzte dieser Fachrichtung gibt.

    Bei mir hat es einige Monate an Untersuchungen gedauert, bis ich meine Diagnose hatte. Mein Hausarzt war sehr umsichtig und hat mich ziemlich bald überwiesen. Dann, nach entsprechender Wartezeit, schickte mich die Rheumatologin zu weiteren bildgebenden Untersuchungen, um Klarheit zu bekommen. Daraufhin musste ich erst einige Medikamente ausprobieren wegen Wirkung und Verträglichkeit, denn so verschieden wie die Rheumaformen sind und erst recht die Menschen, so unterschiedlich gestalten sich Wirkung und Nebenwirkung. Es dauert noch ziemlich lange, bis das richtige gefunden war. Man muss also viel Geduld haben. Viele Rheumatiker kommen jedoch mit Naturheilkunde gut zurecht.
    Genauso verschiedenartig werden Schübe empfunden, man kann hier also gar nichts pauschal sagen.

    Alles Gute bei der Diagnosefindung und Behandlung! :)
     
  5. Schluety

    Schluety Registrierter Benutzer

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    Hallo und vielen dann für eure Antworten! Mein Fehler! Ich war bei einem internistischem Rheumatologen, sowie bei Zig Hausärzten. Mein jetziger schickte mich dann zum Rheumadoc.
    Viel hat dieser aber nicht gemacht! Blut abgenommen! Da kam aber nichts bei raus und es hieß ich solle noch ca. Ein Jahr warten und dann nochmal gucken.
    Ich war vor 2-3 Wochen beim Chirurgen, wegen einen Überbein am Handgelenk. Dieser meinte es wäre eine Überlastung. Kann aber auch von rheuma kommen.... Ja ja ja ... Da weiß man bescheid, gelle?

    Ich soll ibu bei schmerzen nehmen. Selbst habe ich mir ein Homöopathisches Medikament besorgt mit Grünlippmuschel, von dem ich denke das es hilft!

    Das rheuma soll wohl durch eine heftige Infektion (Lebensmittelvergiftung) oder die Schwangerschaft begünstigt gewesen sein. Meine Tochter war zu dem Zeitpunkt ca 4-5 Monate alt...
    Geglaubt hat mir nur erstmal kein Arzt... Blut war auch ok, bis auf die Entzündungswerte ... Und Antikörper champylobactar... Die waren auch sehr hoch aber rückläufig...

    Ich bin an machen tagen so müde und kaputt, dann die Schmerzen ... Nicht sehr geil. Sie sind aushaltbar, nur selten greife ich auf ibu zurück!
    Ich meine auch, dass das Wetter eine Rolle spielt... Und mein Rücken! Ich trage meine Tochter sehr viel! War auch in Behandlung wegen halswirbelsäule und Mega Schwindel! Und hatte Krankengymnastik wegen meinen Rücken. Meine es wurden auch die gelenkschmerzen besser!

    Jetzt will ich versuchen mit Ernährung eine Besserung zu bewirken!

    Ich wollt die Tage noch mal meinen Arzt auf suchen und ihn um ein neues Blutbild bitten, er nimmt sich zeit und mich ernst. Für die anderen war ich ein Hypochonder!

    Lg :)
     
  6. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Ja, hättest du das gleich alles erzählt, hätten wir uns viel Schreiben erspart, was du eh alles weißt. :D

    Es könnte natürlich durchaus sein, dass du die Gelenkschmerzen wirklich durch Überlastung bekommen hast. Ein kleines Kind bedeutet natürlich viel Belastung. Du könntest dir ja mal wieder KG verordnen lassen. Und natürlich auch auf die Ernährung achten, rauchen und Alkohol sind auch nicht gut usw. Man weiß ja normalerweise, was gesund ist und was nicht. Also irgendwann lässt sich gegen die Schmerzen immer machen.
    Alles Gute!
     
  7. Schluety

    Schluety Registrierter Benutzer

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    Naja ... Also die Schmerzen sind nie wirklich weg und die sind teilweise lästig... Sorry für meine Ausdrucksweise! War keine Absicht!
    Ich rauche und trinke nicht - habe ich noch nie ;) Ernährung müsste ich schon mehr drauf achten... Ich befasse mich soviel mit dem Thema rheuma allgemein und gelenkschmerzen. Viele schreiben einer Besserung durch eine basische Ernährung.. Wegen der übersauerung! Ich wollte es mal ausprobieren!!!

    . KG will mir keiner aufschreiben - bezahle ich dann wieder selber... Juhu!!!!! Aber ich mache alles was hilft....

    Jetzt gerade liege ich im Bett und meine beine / vor allem die leisten und knie / dröhnen ...

    Ich habe auch ein schienbeinkantensyndrom... Mit Einlagen - ich trage jetzt extra sau teure Hausschuhe - sind diese Schmerzen wenigstens so gut wie weg!

    Wir haben gerade auch aktuell einen erneuten Kinderwunsch... Ich denke den sollten wir uns auch vor der großen Medikamenteneinnahme ermöglichen. Mein Arzt meinte es kann besser werden, aber auch schlimmer... Lästiges Thema rheuma! Schockierend auch, wie viele Menschen das haben und vor sllem wie lange schon, wie unterschiedlich die Symptome sind... Und wie lange viele sich quälen mussten, bis sie eine Diagnose hatten! Herzlichen Dank :)))
     
  8. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Darf ich fragen, wie alt dein 1. Kind ist?