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Wie lange dauert die Einstellung

Dieses Thema im Forum "Biologische Therapien (Biologika und niedermolekul" wurde erstellt von Annii, 29. August 2015.

  1. Annii

    Annii Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben,
    Wie lange dauert die Umstellung auf Biologika? Ich soll am 10.9 in die Uniklinik Lübeck.. Habe Mtx & Leflunomid nickt vergangenen!

    Im Moment muss ich meine Schmerzen mit Ibo 800 bekämpfen.. Bis zum 10 ist es noch soo lange hin:(

    So wie ich es bis jetzt verstanden habe bekomme ich nicht am 10 gleich das neue Medikament?..? Ich weiß nicht auf was ich umgestellt werden soll
    Lg Annika
     
  2. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    Hallo,

    bei mir wurde die Lunge geröngt und ein Tuberkulose-Bluttest durchgeführt. Nachdem die Ergebnisse in Ordung waren habe ich das erste Rezept bekommen und @home gespritzt.
    Leider weiß ich nicht mehr wie lange das Ergebnis des Bluttests gedauert hatte, vielleicht 1 Woche.

    Gruß

    Luke
     
  3. Annii

    Annii Neues Mitglied

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    Ok, danke für deine Antwort. Wusstest du was du für ein Medikament bekommst?
     
  4. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    Hallo,

    ja, ich wusste das ich Enbrel bekomme. Vielleicht haben die heute andere Möglichkeiten das "richtige" Biological auszuwählen.
    Vielleicht war es auch fahrlässig die erste Spritze ohne ärztliche Aufsicht zu spritzen.

    Gruß

    Luke
     
  5. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Annii,

    wieso weisst du denn nicht auf was du umgestellt wirst ? Da würde ich aber mal schnellsten nachfragen!
     
  6. Annii

    Annii Neues Mitglied

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    Ich war neulich als Notfall in der Uniklinik weil ich das Leflunomid nicht vertragen habe war 5 beim Professor und der meinte nur ich werde umgestellt und hat mich dann entlassen aber zum Fragen stellen kam ich nicht..:(
     
  7. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    Also das Positive ist doch, dass er deine Situation erkannt hat und verbessern möchte. Ich denke du solltest ohne Erwartungen in die Klinik gehen und sehen was passiert.
    Ich sehe die wesentlichen Unterschiede der Biologicals, aus Sicht des Patienten, in der Halbwertzeit und in wie diese gegeben werden.

    Enbrel finde ich super da ich es @home spritzen und mit der Dosierung spielen kann. Üblicherweise nimmt man 50mg/Woche. Ich habe 25mg Spritzen und kann die nächste Spritze heraus zögern. Deshalb bin ich relativ Flexibel.
    Nachteil: Wenn man länger verreisen möchte muss man die ganzen Spritzen mitnehmen und die Kühlung einhalten.

    Andere Biologicals werden als Infusion verabreicht und haben eine Halbwertzeit von Wochen. Da bin ich mit der Dosierung nicht so Flexibel und muss für die Infusion zum Arzt aber man kann ohne Medis verreisen.

    Gruß

    Luke
     
  8. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Wenn du das Leflunomid nicht verträgst, dann macht es natürlich Sinn das du was anderes bekommst. Aber das man mit dir nicht bespricht, was du als Ersatz bekommen sollst finde ich daneben! Ich würde da auf jeden Fall eindringlich danach fragen und auch um Aufklärung dazu bitten bzw. darauf bestehen!
     
  9. Annii

    Annii Neues Mitglied

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    Das werde ich auch am 10.9 tun! Ich habe viel positives über die Biologika gelesen ich hoffe das bei mir dann auch posetives bei rumkommt:)
     
  10. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Außer Leflunomid hattest du noch kein anderes Basismedikament ?

    Biologika können gut sein, sind es aber nicht immer und in jedem Fall, richtige Langzeiterfahrungen scheint es dazu noch nicht zu geben.

    Ich finde es seltsam das der Professor dir gar nicht sagte auf was er dich umstellen möchte. Mein Rheumatologe spricht über so was oder ähnliches immer mit mir vorher.
     
  11. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    Ich nehme Enbrel schon seit über 5 Jahren.
    Es gibt Biologicals die schon seit über 10 Jahren im Einsatz sind und dazu existieren auch entsprechende Studien.

    Ich denke du hast diesen Termin bekommen damit alles in Ruhe besprochen werden kann und vielleicht hat der Professor noch keine Entscheidung bzgl. des Biologicals getroffen.
    Die Entscheidung kann er durchaus von fehlenden Untersuchungen abhängig machen die bei diesem Termin durchgeführt werden.
     
  12. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Ich schrieb von Langzeiterfahrungen-Langzeitstudien, damit sind nicht 5 oder etwas über 10 Jahre gemeint. Ein Arzt, der einfach sagt sie werden auf irgendwas umgestellt, das wäre nichts für mich.
     
  13. Annii

    Annii Neues Mitglied

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    Davor hatte ich Mtx das habe ich auch nicht vertragen bei Mtx:Erbrechen, Übelkeit, konzentration Schwierigkeiten, Durchfall,Haarausfall,Appetitlos dazu kamen dann schlechte Leberwerte und Nierenwerte
    Trotz Folsäure habe immer 15 mg gespritzt

    Bei dem Leflunomid: Herzrasen(habe schon ein Loch in der Herzscheidewand) Migräne richtig heftig, Übelkeit, erbrechen, Unruhe konnte Nachts nicht schlafen


    Beide Medikamente habe ich 4 Wochen ausprobiert


    Ich bin gespannt und froh das ich bald zur Reha darf und hoffe das bald ein Medikament für mich gefunden wird
     
  14. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Da hattest du ja ganz schön heftige Nebenwirkungen vom Leflunomid und MTX, dann wünsch ich dir das die Ärzte für dich bald etwas finden, womit es dir besser geht. Wie lange die Einstellung auf das kommende Medikament dauert, wird wohl auch mit davon abhängen, welches Medikament es dann sein wird.
     
  15. Annii

    Annii Neues Mitglied

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    Ich werde Montag versuchen meine Reha nach Ende September zu verschieben und hoffen das bis dato dann ein Medikamt gefunden zu haben.

    Leider ja:/
     
  16. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    Hallo lagune,
    Das der arzt noch nicht sagt auf was eingestellt werden soll kenn ich auch gut.
    Ich weiss auch noch nicht auf was, soll aber im september umgestellt werden.
    Bei mir wurde schon resochin, mtx, arava und gerade arava plus mtx gegeben.entweder musste es wg leberwerten weg oder wie arava was ich seit jan.2013 nehme, es wirkt nicht ausreichend.
    Meine ärztin sagte nur sie wird sich meine akte nochmal alles genau anschauen und dann entscheiden...ich darf also gespannt sein, weiss net mal ob es ein biologica wird...wobei es wohl sinnvoll wäre da bei mur auch die isg entzündet sind...
     
  17. Fischkopp

    Fischkopp Neues Mitglied

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    Hallo Annii,
    Anfang 2007 musste ich meine MTX/Arava-Basis verlassen, da sich vor allem in der Lunge massiv Rheumaknötchen gebildet hatten, die von anderen (bösen) Gebilden nicht zu unterscheiden waren. Nach einem Kurzausflug zu Enbrel (ging ab sofort für ca. 12 Wochen richtig gut - dann kam das Rheuma mit Pauken und Trompeten wieder) wurde ich auf MabThera umgestellt. Nach den ersten Infusionen dauerte es ca. 3 Wochen, bis die Schmerzen sich mit 2 x 200mg Celebrex und 5 mg Kortison täglich soweit verzogen, dass "normales" Arbeiten (Service-Ingenieur im Aussendienst mit viel Autofahren und etwas leichter körperlicher, viel mehr geistiger Arbeit) durchaus möglich war. Im Augenblick (der achte Infusionszyklus steht Nov./Dez. an) komme ich ohne ständige Schmerzmittel mit 2 mg Kortison aus (Celebrex / Novaminsulfon nur bei Bedarf - eher selten), muss allerdings als Neu-Altersrentner auch nicht mehr arbeiten (bzw. nur bei Bedarf).
    Sei also nicht genervt, falls die erste neue Basistherapie nicht 100%-tig funktioniert ! Heutzutage gibt es etliche Alternativen !
     
  18. Annii

    Annii Neues Mitglied

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    Danke für deine Antwort☺️
    Ich sage mir schlimmer geht es eh nicht mehr! Es kann nur noch besser werden und ich gebe die Hoffnung nicht auf ein gutes Medikament zu finden!.
     
  19. Fischkopp

    Fischkopp Neues Mitglied

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    Hallo Annii,
    als 1999 bei mir RA diagnostiziert wurde, hatte ich das große Glück, mit einem sehr erfahrenen und geachteten Rheumaspezialisten zu sprechen.
    Kurzfassung :
    "Eigentlich will ich dieses Jahr in den Ruhestand. Aber nachdem ich lange Jahre meines Berufslebens mit vor allem Kortison und Gold nur zusehen konnte, wie sich das Rheuma meiner Patienten verschlechterte und mir die Hände gebunden waren, werde ich doch nicht ausgerechnet jetzt in den Ruhestand gehen, wenn ich endlich mit den neuen Medikationen etwas bewirken kann !"

    Er betreibt auch heute noch (fast 80) zweimal wöchentlich eine Privatpraxis (und das sicherlich nicht aus monetären Gründen).

    KOPF HOCH ist eine gute Parole !
     
    #19 31. August 2015
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2015
  20. Annii

    Annii Neues Mitglied

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    Das nenne ich einen tollen Arzt!!!