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Wie lange darf eine reaktive Arthritis dauern?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Savolo, 24. September 2007.

  1. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    24. September 2007
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    Hallo,
    ich bin neu hier, habe aber schon etliche Wochen "mitgelesen".
    Meine Frage ist, wie lange eine reaktive Arthritis (ohne schulmedizinischhe Behandlung) dauern darf.
    Mein 20-Jähriger Sohn hat seit Ende Juni, wohl als Folge einer Yersinien-Infektion, mit einer solchen zu tun. Zuerst bekam er während eines Krankenhausaufenthaltes 10 Tage lang Antibiotika, die aber keine Veränderung bewirkten. Daraufhin wurde er von der Hausärztin zum Rheumatologen an der Uniklinik Gießen geschickt, der ihm Decortin H verordnete, was er aber nicht genommen hat, denn es wurden erst noch verschiedene andere Untersuchungen anberaumt, deren Ergebnis die Cortisoneinnahme verfälscht hätte.
    Nach der Magen-Darmspiegelung (die keinen Verdacht auf M. Crohn oder Colitis ulcerosa ergab, ging es ihm am 30.7. wieder so gut, dass sogar der Rheumatologe keine Notwendigkeit für das Cortison sah (Was mir nicht unrecht war, als Apothekerin kenne ich die NW der Rheumamittel!). Die schmerzhaftesten zwei Wochen, als auch die Gelenke stark geschwollen waren, hat er also mit Ibuprofen (und Homöopathie) über die Runden gebracht.
    Seit Ende Juli ist zwar schon eine Besserung zu sehen, aber die geht sehr langsam von statten. Es gibt auch immer wieder Phasen, wo mein Sohn sehr negativ eingestellt ist. Zeitweise hat er auch noch Schmerzen, v.a. in den Sprungelenken und der rechten Schulter.
    Seine Psyche spielt wohl auch ne große Rolle: er wollte Mitte Oktober anfangen zu studieren, hat aber letzte Woche seine Immatrikulation rückgängig gemacht, was wohl ziemlich Druck von ihm genommen hat; denn in der letzten Woche ging es ihm relativ gut, aber seit gestern ist da wieder der Wurm drin.
    Der Hausärztin geht seine Besserung wohl nicht schnell genug. aber wenn man de Intrnet trauen darf, dauert ne reaktive Arthritis doch oft ein halbes Jahr, manchmal noch länger (und beimeinem Sohn sind es erst drei Monate).
    Was meint Ihr? Brauch ich nur noch mehr Geduld?
    Sabine
     
  2. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Dauer einer reaktiven Arthritis

    Hallo Sabine,

    bei mir dauerte sie zuletzt insgesamt sieben Monate an, um dann im achten Monat deutlich an Aktivität nachzulassen. Also, habt noch Geduld. Mein Arzt wollte mich damals nicht mit Antibiotika vollpumpen, sondern schlug mir alternativ eine Bioresonanztherapie vor. Das war mir hinsichtlich des zu erwartenden Ergebnisses aber doch zu unsicher; es gibt dazu sehr geteilte Meinungen. Auch der Kostenfaktor ist nicht unerheblich.

    Alles Gute für Deinen Sohn.

    lg
    Susanne