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Wie läuft das denn mit einer........

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Birgit R, 2. Januar 2007.

  1. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    ambulanten Reha?? Wer kann mir da was erzählen? Meine Rheumatologin meinte vorhin, als ich da war, ob ich schon mal an eine Kur gedacht hätte. Ach ja, schön wärs. Aber als Mutter und Hausfrau und dann noch mit zwei Hunden ist das organisatorisch nicht immer so einfach. Mein Mann kann auch nicht einfach mal so drei Wochen zu Hause bleiben.

    Sie meinte dann, es gäbe die Möglichkeit einer ambulanten Reha. Aber auch dort kann ich nicht den ganzen Tag bleiben. Wieviel Std. wären das denn täglich?

    Andere Frage: Ich hab ja mittlerweile sehr viel körperliche Schmerzen, wenn ich "außergewöhliche" Dinge, die vor ein paar Wochen noch normal für mich waren, mache. Z.B. Ich hab letztens meinen Hund ne dreiviertel Std. lang gekämmt und gepflegt. U.A. auch über Kopf und so weiter. Nach ca. 2 Std. merkte ich, ich krieg die Arme nicht mehr hoch. Und nachts hatte ich so starke Nackenschmerzen, das ich ne Zaldiar nehmen musste. Am Samstag musste ich 12 Std. arbeiten. Ich bin im Lebensmitteleinzelhandel. Da muss ich alle 14 Tage 12 Std. arbeiten. Davon hatte ich dann was bis gestern abend. Gestern habe ich drei Katadalon nehmen müssen, um den Tag einigermassen zu überstehen. Totmüde bin ich dann ins Bett gefallen, aber einschlafen konnte ich nicht, weil ich nicht wusste, wie ich vor lauter Schmerzen liegen sollte. Mir tat der Nacken weh und die Rippen. Jetzt hat mir meine Rheumatologin ein Antidepressivum für nachts aufgeschrieben, dem Himmel sei Dank.

    Wie schafft ihr den Alltag? Das ist doch ätzend, wenn man vor 2 Monaten das alles geschafft hat, alles normal war und jetzt in der kurzen Zeit solche Einschränkungen hat. Mein Alltag muss doch trotzdem weitergehen. Ich muss demnächst Fenster putzen. Mir graut jetzt schon vor den Schmerzen danach.
     
    #1 2. Januar 2007
    Zuletzt bearbeitet: 2. Januar 2007
  2. traumtanz

    traumtanz Neues Mitglied

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    Hallo Birgit!

    Ein Freund macht gerade ambulant Reha:
    Täglich von morgens um 9.00 bis nachmittag um 17.00 Uhr. Danach kommt der völlig erschlagen nach Hause. Das scheint mir für Mütter mit diversen Verpflichtungen noch schwerer zu realisieren als eine stationäre Maßnahme.
    Liebe Grüße
    Traumtanz
     
  3. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    Na ganz toll. Das hab ich nämlich auch schon so gehört. Das geht ja noch weniger. Nachmittags haben die Kids immer was vor. Entweder mein Sohn Fussballtraining, oder meine Tochter Keyboard, Verabredungen usw. Außerdem hab ich ja auch noch zwei Hunde, die ab und an:D ja mal raus müssen. Und abends muss ich drei mal die Woche arbeiten.


    Hmmm...........*nachdenk*.
     
  4. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Am schönen Solling
    Hallo Birgit,
    das mit ner ambulanten reha können meines Erachtens 45jährige Junggesellen die noch bei Mama wohnen,machen.Du hast dort den ganzen Tag,meist von 8.00-16-16.30 Anwendungen(mit den nötigen Ruhepausen)kommst dann kaputt nach Hause und da war bestimmt keine Zauberfee,die Dir alles abgenommen hat.
    Welchen Aspekt ich aber noch viel wichtiger finde,Du bekommst dann natürlich auch für die nächsten Jahre keine stat.Reha,es sei denn,Du wirst evtl. als Akut-Patient in eine Klinik eingewiesen,die dann ne AHB beanttragen können.
    Andererseits ist vielleicht ne Möglichkeit,die Kinder irgendwie bei Oma oder so unterzubringen und die Hunde gleich mit,das Du zu Hause dann weniger Streß hast?Oder frag doch bei der KK mal nach ner Betreuungsperson.
    Lieben Gruß Jula
     
  5. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich habe eine ambulante Reha hintermir, vor 4 Jahren. Nie wieder! war frisch operiert am Knie und wollte wegen meines Sohnes nicht so lange in eine Reha. War auch den ganzen Tag weg und schlagskaputt abends zu Hause. Mußte Megakräfte aufbieten um es zu schaffen. Von Erholen oder aufpäppeln keine Rede. Hat ewig gedauert bis ich wieder einigermaßen fit war. Kann nur davon abraten.

    Gruß Padost
     
  6. jupiter

    jupiter Neues Mitglied

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    Hallo Birgitt,
    ich würde dir auch von einer ambulanten Rheha abraten.
    Falls deine Kinder noch unter 12 Jahre sind hast du wahrscheinlich die Möglichkeit eine Haushaltshilfe zu beantragen. Dies kann auch eine Freundin sein, die dann von der Krankenkasse bezahlt wird. Ich hatte das auch schon mal, allerdings von der Caritas. Sie hat meine Kinder versorgt, Essen gekocht, gebügelt und sich um alles gekümmert. Du brauchst nur bei deiner Kasse anzurufen und nachfragen. Dann hast du wenigstens schon mal das Problem mit Essen kochen usw. vom Tisch.

    Hast du keine Nachbarn die deine Kinder vieleicht mal zu ihren Vereinen bringen können? Du mußt ja auch mal an dich denken, und wenn du mit deinen Kindern sprichst werden sie es sicher verstehen, bestimmt haben sie auch noch tolle Ideen wie sie alles managen können.

    Zu deinen Hunden habe ich auch noch eine Idee, wenn deine Kinder nicht mit Ihnen gehen können weil er vieleicht zu groß ist und sie ihn nicht halten können, mach doch mal eine Anzeige am schwarzen Brett im Supermarkt. Es gibt vieleicht einige Menschen die Tagsüber zuhause sind um mit deinen Hunden zu gehen und sich eine Kleinigkeit dazuverdienen möchten. Es ist ja auch für eine begrenzte Zeit.

    Ich weiß das man nicht alles in die Tat umsetzten kann es kommt ja auch darauf an wo man wohnt. Bei uns auf dem Land :D ist es bestimmt manchmal einfacher, glaube ich zumindest (kann auch ein Vorurteil sein, hab noch nie in der Stadt gelebt). Dies waren nur so meine Ideen die mir spontan so eingefallen sind, aber ich glaube dir schon das es nicht einfach ist für 3 oder 4 Wochen alles zu organisieren. Ich hatte fast die gleiche Situation im letzten Jahr, auch mit Kindern und Hund. Irgendwie hat dann alles geklappt.
    Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute bei deinen Überlegungen :rolleyes: und bestimmt kriegst du es irgendwie hintereinander.
    Ich würde es auf jeden Fall versuchen.

    Alles Gute wünscht die Jupiter
     
  7. herzblatt

    herzblatt Neues Mitglied

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    Hallo Birgit,
    ich würde dir auch von einer ambulanten Reha abraten. Du bist den ganzen Tag unterwegs und die Arbeit daheim bleibt dir trotzdem.
    Ich hatte auch einmal eine Haushaltshilfe von der Sozialstation, als ich zur stationären Reha war. (Kinder damals unter 12 Jahre) Das hat super geklappt. Es wurde gekocht, geputzt und Kinder betreut.
    Der Rest lässt sich vorher recht gut organisiern. Eine Liste mit allen Terminen habe ich an die Küchentür gehängt. Somit hatte die Familienhelferin auch einen Blick auf die Termine. Fahrdienste zum Ballett etc. haben andere Mütter mit übernommen, dafür habe ich nach der Reha ihre Kinder mitgenommen.
    Für Notfälle habe ich 2 Freundinnen mobilisiert, die von der Familienhelferin oder den Kindern angerufen werden konnten.
    Es braucht zwar ein bisschen Vorbereitung - aber besser als eine stressige ambulante Reha.
    Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, mal alles durchzudenken.
    Liebe Grüße
    herzblatt
     
  8. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    Danke für Eure Erfahrungsberichte. Ich seh schon, das mit der ambulanten Reha wird wohl nix.
     
  9. Birte

    Birte Aktives Mitglied

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    Hallo Birgit,

    ich habe im Jahr 2005 drei Wochen in der Tagesklinik im AK Eilbek verbracht und nach meiner Knie-TEP fünf Wochen in einer ambulanten Reha-Einrichtung in HH.

    Ich habe nur positive Erfahrungen gemacht. Allerdings lebe ich allein und kann von daher auch mal Haushalt Haushalt sein lassen und mit meiner Katze muss auch keiner rausgehen.

    Im großen und ganzen ist es von der Belastung her vergleichbar mit einer Vollzeitbeschäftigung.

    Mir persönlich war es aber wichtig, abends zu Hause zu sein und in meinem eigenen Bett zu schlafen.

    Generell solltest Du versuchen - egal ob stationäre oder ambulante Reha - deine Alltagsverpflichtungen während dieser Zeit auf andere Leute zu verteilen. Eine Reha ist nichts, was man so nebenbei macht. Und wenn man versuchen will, nach der ambulanten Reha noch alles andere zu machen, dann ist es in der Tat stressig.

    Was die Anwendungen angeht, so habe ich keinen Unterschied zwischen ambulanter und stationärer Reha feststellen können.

    Liebe Grüße,

    Birte