Hallo,
ich habe seit März/April Polyarthritis und bekomme Kortison (erst 40 mg, jetzt 3,75 mg) und 20 mg MTX.
Im Frühjahr ging ich noch an Krücken und konnte nicht einmal eine Kartoffel beim Schälen halten, jetzt kann ich alles wieder außer schneller Laufen, Radtouren über 7 km und schwer tragen und ich habe nur noch vereinzelt irgendwo Schmerzen. Ich kann zwar noch nicht wieder Step-Aerobic, aber Pilates Gymnastik geht sehr gut.
Ich sehe quitschfidel und fit aus.
Der Arzt meint, bei mir wäre ein überdurchschnittlich guter Verlauf und ich freue mich auch sehr darüber.
In der letzten Zeit habe ich nun viel gearbeitet (früher als ich gesund war nur 3 - 4 Stunden die Woche, jetzt täglich 4-6 Stunden wg. Notfall in der Firma, ein Ende ist aber abzusehen), allerdings am
Schreibtisch. Ich lasse schon zu Hause alle 10 gerade sein und die Kinder (13 und 14 helfen mir ein bischen) und mache mal mit auch Pausen (obwohl ich mir als Lehre aus der Krankheit mehr Zeit für mich nehmen wollte.)
Aber ich denke immer, ich schaffe und kann alles nicht (natürlich schaffe ich es dann), ich bin sehr nervös, manchmal ist die Konzentration auch nicht da. Mein Internist meint, das läge am Alter (ich bin 44) und das die Leistung dann einfach nachläßt - hmm!
Was mich interessiert: wenn die Schmerzen fast weg sind - ist man dann wieder so wie vorher? Natürlich gehts mir nur wegen der Tabletten/MTX gut - aber fühlt man sich mit Tabletten auch wieder richtig 'gesund'? Da ich so fit aussehe, hat meine Umwelt sowieso Probleme damit, meine Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Neulich hat mein Mann im Urlaub mal 1 MTX-Tag mitbekommen und er hat sich wohl ziemlich erschreckt (mir ist manchmal dann leicht übel und an dem Tag bin ich häufig wirklich nicht gut drauf). Wenn ich ihm jetzt 'MTX-Tag' sage, wird er gleich ganz verständnisvoll und lieb...
Kennt Ihr sowas?
Liebe Grüße
vom emu
ich habe seit März/April Polyarthritis und bekomme Kortison (erst 40 mg, jetzt 3,75 mg) und 20 mg MTX.
Im Frühjahr ging ich noch an Krücken und konnte nicht einmal eine Kartoffel beim Schälen halten, jetzt kann ich alles wieder außer schneller Laufen, Radtouren über 7 km und schwer tragen und ich habe nur noch vereinzelt irgendwo Schmerzen. Ich kann zwar noch nicht wieder Step-Aerobic, aber Pilates Gymnastik geht sehr gut.
Ich sehe quitschfidel und fit aus.
Der Arzt meint, bei mir wäre ein überdurchschnittlich guter Verlauf und ich freue mich auch sehr darüber.
In der letzten Zeit habe ich nun viel gearbeitet (früher als ich gesund war nur 3 - 4 Stunden die Woche, jetzt täglich 4-6 Stunden wg. Notfall in der Firma, ein Ende ist aber abzusehen), allerdings am
Schreibtisch. Ich lasse schon zu Hause alle 10 gerade sein und die Kinder (13 und 14 helfen mir ein bischen) und mache mal mit auch Pausen (obwohl ich mir als Lehre aus der Krankheit mehr Zeit für mich nehmen wollte.)
Aber ich denke immer, ich schaffe und kann alles nicht (natürlich schaffe ich es dann), ich bin sehr nervös, manchmal ist die Konzentration auch nicht da. Mein Internist meint, das läge am Alter (ich bin 44) und das die Leistung dann einfach nachläßt - hmm!
Was mich interessiert: wenn die Schmerzen fast weg sind - ist man dann wieder so wie vorher? Natürlich gehts mir nur wegen der Tabletten/MTX gut - aber fühlt man sich mit Tabletten auch wieder richtig 'gesund'? Da ich so fit aussehe, hat meine Umwelt sowieso Probleme damit, meine Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Neulich hat mein Mann im Urlaub mal 1 MTX-Tag mitbekommen und er hat sich wohl ziemlich erschreckt (mir ist manchmal dann leicht übel und an dem Tag bin ich häufig wirklich nicht gut drauf). Wenn ich ihm jetzt 'MTX-Tag' sage, wird er gleich ganz verständnisvoll und lieb...
Kennt Ihr sowas?
Liebe Grüße
vom emu
Genau wie Du frag ich mich das auch und könnte dabei verrückt werden.