Hallo zusammen,
Ich würde gerne wissen, wie es euch geht, wenn ihr gerade wenig Schmerzen in den Gelenken habt und die Belastung erhöht, weils gerade gut läuft.
Will heißen: Es geht gerade ganz gut mit meinen Händen und da ein paar Aufgaben am Haus zuletzt liegen geblieben sind, habe ich mich voller Tatendrang daran gemacht, mal wieder alles in Ordnung zu bringen. Gestern habe ich ziemlich lange geackert und konnte gestern Abend vor Schmerzen fast nicht einschlafen. Heute morgen war dann wieder alles ok, ein bisschen Zwick und ein bisschen Zwack, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es die gleichen Hände sind, die ich mir gesten am liebsten abmontiert hätte. Heute habe ich weiter gemacht (heute Abend ist mein MTX dran gewesen) und meinen Händen geht es heute Abend gut. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich mich gestern den ganzen Tag "krank" gefühlt habe, wie bei einem Schub eben. Heute war wieder alles normal.
Irgendwie verstehe ich meine Krankheit nicht. Auf der einen Seite habe ich das Gefühl, die Schmerzen kommen und gehen, wie sie wollen, egal ob ich mich nun wenig belaste oder voll Gas gebe. Auf der anderen Seite habe ich Angst, dass ich dem Verschleiß Vorschub leiste, wenn ich unvernünftig bin. Und Schmirgeln und Polieren gehen einfach auf die Fingergelenke. Ganz ehrlich: Ich will mich einfach nicht einschränken lassen. Ich habe meine Diagnose noch nicht so lange und bin nicht bereit, Abstriche zu machen. Zumindestens nicht solange ich die Schmerzen aushalten kann.
Wie macht ihr es? Mutet ihr euch alles zu und schaut dann, wie es euch bekommt oder akzeptiert ihr einfach, dass es über ein gewisses Level einfach nicht mehr hinaus geht. (Oder beides?) Und: Wie ist es nun mit dem Verschleiß bei der RA? Ist der eine Folge der Entzündung, ist die Entzündung "nur" eine Begleiterscheinung der RA, bei der die Gelenkinnenhaut eh kaputt geht? Wird die Entzündung durch Belastung verschlimmert und muss man sich jetzt im Schonwaschgang des Lebens waschen?
Wie ihr seht, schwanke ich zwischen Wut und Resignation. Allerdings spüre ich ja selber, dass ich mit meinen Füßen nur noch schlecht barfuß im steinigem Flußbett laufen kann. Da sterbe ich ja schon wärend das Fußmarsches vor Schmerzen. Aber soll ich deshalb jetzt nur noch am Sandstrand baden gehen?
Das ist doch ...suboptimal, oder?
Vielen Dank
aleha
Ich würde gerne wissen, wie es euch geht, wenn ihr gerade wenig Schmerzen in den Gelenken habt und die Belastung erhöht, weils gerade gut läuft.
Will heißen: Es geht gerade ganz gut mit meinen Händen und da ein paar Aufgaben am Haus zuletzt liegen geblieben sind, habe ich mich voller Tatendrang daran gemacht, mal wieder alles in Ordnung zu bringen. Gestern habe ich ziemlich lange geackert und konnte gestern Abend vor Schmerzen fast nicht einschlafen. Heute morgen war dann wieder alles ok, ein bisschen Zwick und ein bisschen Zwack, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es die gleichen Hände sind, die ich mir gesten am liebsten abmontiert hätte. Heute habe ich weiter gemacht (heute Abend ist mein MTX dran gewesen) und meinen Händen geht es heute Abend gut. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich mich gestern den ganzen Tag "krank" gefühlt habe, wie bei einem Schub eben. Heute war wieder alles normal.
Irgendwie verstehe ich meine Krankheit nicht. Auf der einen Seite habe ich das Gefühl, die Schmerzen kommen und gehen, wie sie wollen, egal ob ich mich nun wenig belaste oder voll Gas gebe. Auf der anderen Seite habe ich Angst, dass ich dem Verschleiß Vorschub leiste, wenn ich unvernünftig bin. Und Schmirgeln und Polieren gehen einfach auf die Fingergelenke. Ganz ehrlich: Ich will mich einfach nicht einschränken lassen. Ich habe meine Diagnose noch nicht so lange und bin nicht bereit, Abstriche zu machen. Zumindestens nicht solange ich die Schmerzen aushalten kann.
Wie macht ihr es? Mutet ihr euch alles zu und schaut dann, wie es euch bekommt oder akzeptiert ihr einfach, dass es über ein gewisses Level einfach nicht mehr hinaus geht. (Oder beides?) Und: Wie ist es nun mit dem Verschleiß bei der RA? Ist der eine Folge der Entzündung, ist die Entzündung "nur" eine Begleiterscheinung der RA, bei der die Gelenkinnenhaut eh kaputt geht? Wird die Entzündung durch Belastung verschlimmert und muss man sich jetzt im Schonwaschgang des Lebens waschen?
Wie ihr seht, schwanke ich zwischen Wut und Resignation. Allerdings spüre ich ja selber, dass ich mit meinen Füßen nur noch schlecht barfuß im steinigem Flußbett laufen kann. Da sterbe ich ja schon wärend das Fußmarsches vor Schmerzen. Aber soll ich deshalb jetzt nur noch am Sandstrand baden gehen?
Das ist doch ...suboptimal, oder?

Vielen Dank
aleha