Ich musste einiges aufgeben, aber nicht alles.
Für mich habe ich genau versucht einzuschätzen, was möglich ist.
Gehe seit über 4 Jahren auf Gehstützen und dann war mir irgendwann klar, dass das mit dem joggen wohl nichts mehr wird.
Es hat etwas gebraucht, aber Aquajogging im Schwimmbad ist mir ein guter Ersatz geworden, der mir viel Spaß macht.
Radfahren habe ich noch nicht aufgegeben und probiere immer mal wieder, ob's doch geht.
Meine Sportangebote habe ich sehr versetzt auf viel im Wasser, aber habe mir auch für zu Hause ein Fitnessprogramm mit Ball und Band zusammengestellt und "trainiere" auf der wii fit (super Spaßfaktor! geht zwar auch nicht alles und nur in Maßen, aber trotzdem klasse).
Fotografieren gehe ich immernoch, so wie ich kann. Habe mir Gehstützen besorgt, die ich am Arm "aufhängen" kann, so dass ich sie nicht für jedes Foto auf den Boden legen muss.
Reisen sind anders geworden. Wir sind nicht mehr mit dem Rucksack unterwegs, dafür aber Touren mit Auto/Mietwagen oder auch mal Wohnmobil. Unsere letzten beide Urlaube waren mit die schönsten, die wir hatten.
Insgesamt hilft es mir, mich von einigen Hobbys geistig zu trennen, um ihnen nicht ständig nachtrauern zu müssen. Dafür richte ich meine Aufmerksamkeit positiv auf das, was noch geht.
Ich habe sogar einige neue Hobbys gefunden. In der Reha habe ich gelernt, Schmuck herzustellen, und das macht mir einen riesigen Spaß und ich habe immer gute Geschenke für meine Freundinnen
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