Ja... viel Unwissenheit. ich bin jetzt 24.
Durch meinen neuen Freundeskreis, den ich mir in Bremen aufgbaut habe, bin ich sehr stolz, dass ich dort sehr gut angenommen werde und sie mich so nehmen wie ich bin, aber sie wissen alle selbst was es heißt Krank zu sein, denn sie haben selbst alle eine Erkrankung. Aus meinem alten Freundeskreis ist mir lediglich 1 Freundin geblieben, die anderen sind seit sie meine Erkrankung erfahren haben, sie haben sich von mir abgeseilt oder haben es allesnicht verstanden und wollten einfach nichts mehr mit mir zu tun haben, weil ich ja jetzt "anders" war in deren Augen.
Ich habe eine Sandkastenfreundin, sie wusste nicht was ich habe, wir haben uns damals als Kinder aus den Augen verloren und wir haben uns vor 3 monaten wieder gefunden, ihr glaubt garnicht wie toll das war/ist, wir treffen uns nun jeden Dienstag und gehen was Trinken und Erzählen und lachen viel. Das ist so toll das wir uns wieder gefunden haben und sie nimmt mich mit meiner Erkrankung auch so wie ich bin, das finde ich einfach super und wir verstehen uns noch genauso gut wie in unserer Sandkistenzeit

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Meine Freunde aus Bremen z. B. machen sich den langen weg zum Teil aus Oldenburg um mich am Wochenende mal 1 Tag zu Besuchen. Sie fahren über 2 Stunden mit dem Auto um die anderen abzuholen und dann zu mir zu kommen. Das ist FREUNDSCHAFT. Ich schätze es sehr solche Freunde zu haben. Das sollte man ihnen auch öfter mal sagen, das festigt Freundshaften sehr.
Meine schlechte Schulzeit war nur in der Hauptschule damals 4 Jahre lang. Auf der Berufsbildenden Schule wo ich meinen Realschulabschluss machte haben auch fast alle Verständnis gehabt. Außer einige Lehrer.
Die allerbeste Schulzeit ist jetzt meine Berufsschule.
Ich habe damals ein Referat gehalten über meine Erkrankung damit die Schüler mehr Verstädnnis haben.... tja war leider nix.
Es kommt aucvh ganz drauf an, welche Art von Schüler man hat, aus welchen Elternhaus sie kommen, was für einen Freundeskreis sie haben, denn oft sind hänseleien Gruppenzwang, macht es einer machen es die anderen mit, meistens bei den männlichen Schülern. Warum auch immer.
So ist es auch wen man einen Partner hat, ihn zu finden ist ncht das schwerste, aber ich möchte nicht nur dieses Thema haben, das war 1 mal der Fall, er hatte einfach kein anderes Thema wie Rheuma. Ich hatte vor 2 1/2 Jahren mal eine Beziehung mit einem Österreicher, einige wissen wohl noch, da er hier im Forum sich damals auch angemeldet hatte, jetzt allerdings nicht mehr aktiv hier ist,er hat sich sehr über die Erkrankung informiert. Aber es ging nicht nur über Rheuma, wir haben halt jeden Blödsinn gemacht.
Also damit will ich sagen, egal was andere euch schlechtes sagen, man lernt nur daraus, man wird Selbstbewusster, auch wen man es erst später merkt. Lasst euch niemals unterkriegen! Man muss imer seine eigenen Ziele im Auge haben.
Liebe Grüße
Kristina