J
Jutta Helfrich
Guest
hallo,
ich habe durch Zufall dieses Forum entdeckt und möchte deshalb um ein bisschen Hilfestellung bitten.
Vor ca. 5 Jahren wurde bei mir die Diagnose unklare Kollagenose gestellt. Ich denke aber mehr oder weniger, weil man nicht wußte was man sonst "anbieten" soll. Bin seit über 20 Jahren Mirgänepatient und bin schon deshalb teilweise heftige Schmerzen gewöhnt. Da ich ´98 einen derart massiven Migräneanfall hatte, mußte ich ins Krankenhaus ( die rechte Seite war teilweise taub ). Bei einer Kernspinuntersuchung stellte man fest, dass ich die Narbe eines Kleinhirninfarkt habe. Leider kann ich nicht sagen, wann dieser stattgefunden hat, da ich wie gesagt schon oft Kopfschmerzen und auch körperliche Ausfälle hatte. Außerdem bin ich shon von meiner Persönlichkeit her, ein Mensch der immer irgendwie funktioniert. Liegt zum teil mit Sicherheit auch daran, dass ich extremes Übergewicht habe und schon deshalb immer "beweisen" muß, dass ich nicht phlegmatisch oder gar träge bin. Meine immer positive Lebenseinstellung tut ein übriges. Da man einige nicht ganz so passende Blutwerte gefunden hat, suchte man auf der Rheumaebene. Leider wußte man sich auch da nicht so ganz zu helfen und hat dann 2 jahre versucht mit Quensil etwas Besserung zu bekommen. Nachdem dies nicht funktionierte, wollte man mich auf Kortison einstellen, was ich zu diesem Zeitpunkt aber ablehnte.
Jetzt 2 Jahre danach wurde doch mit einer Kortisontherapie begonnen.
Im Nov´02 war meine BKS 58/102 - CRP 30,3. Im Dezember habe ich mit Kortison begonnen und hatte im Januar BKS 40/72 und CRP 52,2.
Meine Blutsenkung ist seit Jahren erhöht, aber das wurde immer auf mein Gewicht geschoben.
Nun habe ich morgen einen Termin bei einem Rheumatologen und bin einfach hilflos, was ich dem alles erzählen soll. Leider ging es mir bisher immer so, dass man mich offensichtlich nicht immer ganz ernst genommen hat. Es ist mir durchaus bewußt, dass ich vielleicht durch meine positive Ausstrahlung dazu beitrage, aber ich kann nicht zum Arzt gehen und jammern. Ich bin der Meinung, dass man mir auch so glauben muß. Auf der anderen Seite, weiß ich einfach nicht, was für der Arzt wichtig ist zu wissen, da ich bestimmt unbeabsichtigt auch viele Informationen verschweige, weil ich es einfach einordnen kann.
Könnt ihr mir Tipps geben, was ich ihm auf alle Fälle sagen muß ??
Vielen Dank im voraus.
ich habe durch Zufall dieses Forum entdeckt und möchte deshalb um ein bisschen Hilfestellung bitten.
Vor ca. 5 Jahren wurde bei mir die Diagnose unklare Kollagenose gestellt. Ich denke aber mehr oder weniger, weil man nicht wußte was man sonst "anbieten" soll. Bin seit über 20 Jahren Mirgänepatient und bin schon deshalb teilweise heftige Schmerzen gewöhnt. Da ich ´98 einen derart massiven Migräneanfall hatte, mußte ich ins Krankenhaus ( die rechte Seite war teilweise taub ). Bei einer Kernspinuntersuchung stellte man fest, dass ich die Narbe eines Kleinhirninfarkt habe. Leider kann ich nicht sagen, wann dieser stattgefunden hat, da ich wie gesagt schon oft Kopfschmerzen und auch körperliche Ausfälle hatte. Außerdem bin ich shon von meiner Persönlichkeit her, ein Mensch der immer irgendwie funktioniert. Liegt zum teil mit Sicherheit auch daran, dass ich extremes Übergewicht habe und schon deshalb immer "beweisen" muß, dass ich nicht phlegmatisch oder gar träge bin. Meine immer positive Lebenseinstellung tut ein übriges. Da man einige nicht ganz so passende Blutwerte gefunden hat, suchte man auf der Rheumaebene. Leider wußte man sich auch da nicht so ganz zu helfen und hat dann 2 jahre versucht mit Quensil etwas Besserung zu bekommen. Nachdem dies nicht funktionierte, wollte man mich auf Kortison einstellen, was ich zu diesem Zeitpunkt aber ablehnte.
Jetzt 2 Jahre danach wurde doch mit einer Kortisontherapie begonnen.
Im Nov´02 war meine BKS 58/102 - CRP 30,3. Im Dezember habe ich mit Kortison begonnen und hatte im Januar BKS 40/72 und CRP 52,2.
Meine Blutsenkung ist seit Jahren erhöht, aber das wurde immer auf mein Gewicht geschoben.
Nun habe ich morgen einen Termin bei einem Rheumatologen und bin einfach hilflos, was ich dem alles erzählen soll. Leider ging es mir bisher immer so, dass man mich offensichtlich nicht immer ganz ernst genommen hat. Es ist mir durchaus bewußt, dass ich vielleicht durch meine positive Ausstrahlung dazu beitrage, aber ich kann nicht zum Arzt gehen und jammern. Ich bin der Meinung, dass man mir auch so glauben muß. Auf der anderen Seite, weiß ich einfach nicht, was für der Arzt wichtig ist zu wissen, da ich bestimmt unbeabsichtigt auch viele Informationen verschweige, weil ich es einfach einordnen kann.
Könnt ihr mir Tipps geben, was ich ihm auf alle Fälle sagen muß ??
Vielen Dank im voraus.