hallo jollyjumper,
rheuma diagnostizieren zu lassen bedeutet einen langen weg
sollte dein hausarzt (oder auch du) bei deinen beschwerden an rheuma denken, dann empfehle ich dir auch wirklich einen rheumathologen aufzusuchen.
leider bekommt man oft nicht gleich einen termin, die ersten labore kann ja schon deine hausarzt machen. bei mir war es so, dass sich auch ein orthopäde an "mir versucht" hat und mir hoch und heilig geschworen hat, dass ich kein rheuma habe

doch meine symptome wurden nur durch hohes kortison vorrübergehend besser und meine hausärztin hat darauf irgenwann nicht mehr vetraut.
weil ich aber einen termin beim rheumdoc erst ein jahr später hätte bekommen können, habe ich eine akutüberweisung bekommen und hatte am gleichen tag schon meine erste sitzung beim rheumadoc. selbst er hat dann noch über 5 wochen gebraucht um den beweis in den laborbefunden zu haben. Es wird in "mehreren schichten" gesucht. leider bestätigte sich bei mir RA

du musst wissen:
bei rheuma ist die schwierigkeit, dass diese krankheit 1000 gesichter hat und wirklich in die hände des facharztes gehört. also labore, röntgen, szintigraphy u.ä. sind dann schon erforderlich um klare beweise für die krankheit und den fortgeschrittenstand benennen zu können,
aber das allerwichtigste ist, dass du deine beschwerden, verläufe und eventuell schübe genau beschreiben kannst.Schreibe möglichst alles auf!!! ich habe die erfahrung gemacht, dass ich sehr ernst genommen wurde und es war gut, ich wurde sofort auf medikamente eingestellt.
toi toi toi auf deinem diagnoseweg

lg katja:a_smil08: