Immortelle
Neues Mitglied
Hallo,
morgen habe ich wieder einen Termin bei meinem Hausarzt, den ich aber noch nicht sehr lange kenne, weil ich umgezogen war und auch sehr lange gar nicht zu einem Arzt gegangen bin. Ich bin auf Psycho-Erschöpfung krankgeschrieben. Ist ja auch nicht ganz falsch, da ich einfach eine stressige Zeit hatte. Dazu kommt die Sache mit der Schulter (Impingement-Syndrom und Versteifung), da nehme ich vom Orthopäden verschrieben Dicliphenac, einen neuen Termin habe ich erst im Juni.
Ich habe seit einiger Zeit geschwollene Finger und Schmerzen in den Händen (Fingern und Handgelenk), in den Zehen (das war auch im Winter öfter schon so, habs aber irgendwie ignoriert) und in letzter Zeit tun mir morgens alle Muskeln weh (wie bei Grippe), ich bewege mich wie eine alte Frau, kann die Finger nicht gerademachen vor Schmerz. Abends wenn ich zur Ruhe komme, habe ich stechende Schmerzen in Gelenken, Hände, Füße und neuerdings auch Ellenbogen und Knie und die Schulter tut sowieso weh. Ich bin nach kleinen Anstrengungen schon erschöpft.
Aber immer wenn ich versuche, das beim Hausarzt anzusprechen, komme ich überhaupt nicht durch!! Es ist wie eine Mauer. Ich habe das Gefühl, er meint, ich wolle ein paar Wehwehchen übertreiben, weil ich das psychisch nötig habe oder so. Soll ich direkt sagen: Ich möchte, dass Sie eine Rheuma-Diagnostik machen! Ich habe vor Jahren schon mal so schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht, dass ich immer schon Panik kriege. Und ich weiß, dass manche da total biestig drauf reagieren, wenn man selber eine Verdachtsdiagnose ausspricht. Ich habe richtig Angst vor morgen, dass ich da wieder rausgehe und es ist nichts passiert.
Entschuldigt, ich weiß, irgendwie haben viele das Problem. Danke fürs Lesen.
Bärbel
morgen habe ich wieder einen Termin bei meinem Hausarzt, den ich aber noch nicht sehr lange kenne, weil ich umgezogen war und auch sehr lange gar nicht zu einem Arzt gegangen bin. Ich bin auf Psycho-Erschöpfung krankgeschrieben. Ist ja auch nicht ganz falsch, da ich einfach eine stressige Zeit hatte. Dazu kommt die Sache mit der Schulter (Impingement-Syndrom und Versteifung), da nehme ich vom Orthopäden verschrieben Dicliphenac, einen neuen Termin habe ich erst im Juni.
Ich habe seit einiger Zeit geschwollene Finger und Schmerzen in den Händen (Fingern und Handgelenk), in den Zehen (das war auch im Winter öfter schon so, habs aber irgendwie ignoriert) und in letzter Zeit tun mir morgens alle Muskeln weh (wie bei Grippe), ich bewege mich wie eine alte Frau, kann die Finger nicht gerademachen vor Schmerz. Abends wenn ich zur Ruhe komme, habe ich stechende Schmerzen in Gelenken, Hände, Füße und neuerdings auch Ellenbogen und Knie und die Schulter tut sowieso weh. Ich bin nach kleinen Anstrengungen schon erschöpft.
Aber immer wenn ich versuche, das beim Hausarzt anzusprechen, komme ich überhaupt nicht durch!! Es ist wie eine Mauer. Ich habe das Gefühl, er meint, ich wolle ein paar Wehwehchen übertreiben, weil ich das psychisch nötig habe oder so. Soll ich direkt sagen: Ich möchte, dass Sie eine Rheuma-Diagnostik machen! Ich habe vor Jahren schon mal so schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht, dass ich immer schon Panik kriege. Und ich weiß, dass manche da total biestig drauf reagieren, wenn man selber eine Verdachtsdiagnose ausspricht. Ich habe richtig Angst vor morgen, dass ich da wieder rausgehe und es ist nichts passiert.
Entschuldigt, ich weiß, irgendwie haben viele das Problem. Danke fürs Lesen.
Bärbel

Die Aussage "zu schwer für die Gelenke" ist ein Witz. Natürlich entlastet weniger Gewicht kranke Gelenke. Aber die Erkrankung selbst wird dadurch nicht geheilt.
Nun, heute, 6 Monate später habe ich die Diagnose "systemischer lupus erythematodes" und finde es garnicht mehr lustig, wie mein Ex-Hausarzt reagiert hat. Also, lass dich auf keinen Fall abhalten, einen anderen Arzt aufzusuchen. Tu alles für dich und deine Gesundheit