Widerspruch-Begründung

Dieses Thema im Forum "Schwerbehinderung" wurde erstellt von raukar, 29. März 2017.

  1. raukar

    raukar Neues Mitglied

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    Ich bräuchte dringend Unterstützung. Ich habe rheumatoider Arthritis seit 2014 und Bescheid über Grad der Behinderung von 20. Was sollte unbedingt in die Atteste des Hausarztes und der Rheumatologin für den Widerspruch? Gibt es wichtige Formulierungen, die die Ärzte in ihren Berichten erwähnen sollten
     
  2. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Es zählt nicht die Diagnose sondern die einschränkungen die du im alltäglichen Leben hast.
    Aufschreiben und mitschicken.

    Da du hier ja außer dieser Frage noch nichts zu dir geschrieben hast, kann auch keiner sagen ob die 20 vielleicht auch nicht mehr werden.
     
  3. anurju

    anurju anurju

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    Hallo Rauka,

    es ist schon wichtig, sich an den in der Gds-Tabelle genannten Einschränkungen zu orientieren.
    Mein Tipp:
    Erstelle vielleicht selber eine knappe und tabellarische Übersicht - liste links die Diagnosen auf und dann rechts die Einschränkungen, die du durch diese Probleme hast.
    Auch Gutachter freuen sich über eine übersichtliche Darstellung und können sich so eher einen Überblick verschaffen, welche Probleme dich denn quälen.

    Hier findest du mehr Infos - http://www.versorgungsmedizinische-grundsaetze.de/Haltungs%20und%20Bewegungsorgane%20%20Versorgungsmedizinische%20Grunds%C3%A4tze.html und auch hier: https://www.rheuma-online.de/forum/threads/34778-Suche-Liste-Grad-GdB

    Liebe Grüße und viel Erfolg
    anurju
     
  4. raukar

    raukar Neues Mitglied

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    Vielen Dank anurju :). So hatte ich es bei meinem Erstantrag jetzt auch gemacht. Zu meinen weiteren Diagnosen wie Herzrhythmusstörungen, Wirbelsäulenverschleißschäden, Kniesverschleiß Grad 4 rechts, bds. Sprunggelenke, Großzehenverschleiß und Verschleß des Schultereckgelenkes. Ich habe meine Vollzeitstunde um ein paar Stunden Verkürzt, weil ich einfach im Alltag ziemlich erschöpft bin....ihr kennt es ja selbst zu gut. Jedenfalls eine umfassende Schilderung und ich bin sprachlos gewesen, als der Bescheid nun kam. Ich war schon skeptisch, deshalb habe ich vielleicht auch erst nach 3 Jahren einen Antrag gestellt :(
     
  5. Meine Erfahrungen sind, wegen GDB, das man selber schreiben kann was man will, was für Einschränkungen man hat. Wichtig ist das man Arztberichte hat, wo die Einschränkungen(was man nicht mehr kann) aufgeführt werden.Nicht nur die Diagnosen und was alles kaputte ist, was bei "normalen" Arztberichten meist nur drin steht. Daher wäre es für dich schon vom vorteil, das beim Arzt zu sagen das du ein Bericht wegen GDB brauchst. Das kann kann dann z.b drin stehen, das du wegen den Knie und Sprunggelenk nur 500m laufen kann oder mit der Schulter oder Wirbelsäule nur 3 Kg heben kannst.
    Eben das aufgeführt wird, was du wegen den aufgeführten Diagnosen nicht mehr wie andere machen kannst.

    Wegen Erschöpfung, kann ich mal ein z.b schreiben was mein Arzt bei mir dazu geschrieben hat. Der hatte geschrieben das wegen hohe Krankheitsaktivität und Medikamente nur noch eine geringe Körperliche und Seelische Belastbarkeit besteht und leichte Alltägliche Tätigkeiten nur unter größte mühe bewältigt werden können.
     
  6. raukar

    raukar Neues Mitglied

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    Danke :) jennfer-vanessa werde das so mit meinen Ärzten besprechen, hat die Diagnosen nämlich nur aufgeführt :(
     
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